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Karriere

Die Neue Brose Arbeitswelt


Die Kosten gesenkt, die Effizienz gesteigert und die Motivation der Beschäftigten erhöht - dies ist der Brose Gruppe mit dem innovativen und intelligenten Konzept "Neue Brose Arbeitswelt" gelungen.

Die Kernelemente des Organisationsmodells sind ein mobiles Möblierungssystem mit Desk-Sharing, eine schnelle Breitband-Kommunikationstechnologie, variable Arbeitszeit, eine ergebnisorientierte anstelle anwesenheitsorientierter Vergütung sowie ein Paket innovativer Sozialleistungen.


Innovatives Bürokonzept: Kostensenkung und größtmögliche Flexibilität

Das moderne Bürokonzept folgt dem Prinzip größtmöglicher Transparenz, Effizienz und Ökonomie. Auf diese Weise wurde eine Arbeitsatmosphäre geschaffen, die von Offenheit, Kommunikation und Flexibilität geprägt ist.

Durch das aus Japan übernommene Desk-Sharing-Prinzip spart Brose heute rund 20 Prozent der Kosten für Fläche, IT und gebäudetechnische Einrichtungen.

Die Unabhängigkeit der Mitarbeiter von bestimmten Arbeitsplätzen erlaubt es, täglich die Zusammensetzung der Kundenteams den wechselnden Bedürfnissen eines Projekts anzupassen.

Hilfreich ist dabei eine hochmoderne Informationstechnologie für den weltweiten Datenaustausch. Jeder Mitarbeiter hat mit seinem persönlichen Passwort an jedem Brose-Standort Zugriff auf seine Daten. Für die Daten-, Sprach- und Videoübertragungen nutzt das Unternehmen ein eigenes Kommunikationssystem.
Entlohnung: Ergebnisorientierte Vergütung

Während die Entlohnung in der Fertigung bei Brose seit langem von der Leistung abhängt, war in der Verwaltung bisher die Anwesenheit Basis für die Bezahlung. Konsequent wandelte Brose das zeitbezogene Entlohnungssystem in Entwicklung und Verwaltung in ein ergebnisbezogenes um. Anfang 2001 wurde für alle Angestellten die Erfassung und Vergütung von Überstunden abgeschafft - für ein Metallunternehmen in Deutschland einzigartig. Anstelle der tariflichen Leistungszulage trat eine betriebliche Zulage in doppelter Höhe.

Die Entlohnung errechnet sich heute auf Basis der Beurteilung und der Zielerreichung des Mitarbeiters. Sie besteht aus einem an der Tätigkeit orientierten Entgelt und einer Leistungszulage von bis zu 30 Prozent.
Variable Arbeitszeit: Statt Arbeitszeit zählt Arbeitsergebnis

Ziel der variablen Arbeitszeit ist es, betriebliche und private Interessen zu verbinden und die Arbeitsleistung der Angestellten effizienter zu gestalten. Die Angestellten entscheiden in Abstimmung mit ihren Vorgesetzten und den Teammitgliedern selbst über Arbeitsbeginn und -ende, ebenso über Anzahl und Dauer der Pausen.

Denn nicht die Stechuhr bestimmt die Arbeitszeit, sondern die Arbeitsmenge und die internationale Aufgabe.
Innovative Sozialleistungen: Mehr Motivation für die Mitarbeiter

Als Ausgleich für die höhere Flexibilität und den größeren Arbeitseinsatz hat Brose die Zeitsouveränität der Mitarbeiter erhöht und Verpflegungs-, Gesundheits- und Fitneßeinrichtungen geschaffen, die die Mitarbeiter und ihre Angehörigen sieben Tage in der Woche nutzen können.

Die Aufhebung von festen Arbeits- und Pausenzeiten löst die strikte Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit ein Stück weit auf.

Brose unterhält in Coburg und Hallstadt jeweils ein Sozialgebäude mit modernsten Sport- und Gesundheitseinrichtungen. Die Öffnungszeiten der Kantinen und des Bistros sind den variablen Arbeitszeiten und dem 3-Schicht-Betrieb angepaßt. Das Unternehmen beteiligt sich seit der Neuorganisation stärker als bisher an den Kosten für die Mitarbeiterverpflegung.

Der Fitneß- und Gesundheitsbereich umfaßt Gerätetraining, Kursangebote, Sauna, Dampfbad und Massagen. Die Mitarbeiter können die Einrichtungen gemeinsam mit einem Angehörigen nutzen und werden von Arbeitsmedizinern und Physiotherapeuten betreut. Das Angebot stößt auf große Resonanz: In Coburg und Hallstadt trainieren inzwischen rund 1.500 Mitarbeiter regelmäßig.

Durch den anhaltenden Wachstumskurs des Unternehmens sind zahlreiche neue Standorte weltweit entstanden. Auch im Ausland etabliert Brose die „Neue Brose Arbeitswelt" als Ausdruck der weltweiten Firmenkultur und positioniert sich damit als attraktiver Arbeitgeber, der vielfältige Karrierechancen in einem dynamischen, internationalen Umfeld bietet.






Anmerkung: Sämtliche in der männlichen Form benutzten Begriffe werden wertneutral und gleichberechtigt für Mann und Frau verwendet.

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