Bundesminister zu Guttenberg: „Brose nutzt Krise als Chance in besonderer Weise“
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg stattete dem Automobilzulieferer Brose auf der IAA seinen Besuch ab: v.l.n.r.: Brose Gesellschafter Maximilian Stoschek, Jürgen Otto (Vorsitzender der Geschäftsführung Brose Gruppe), Michael Stoschek (Vorsitzender der Gesellschafterversammlung Brose Gruppe), Geschäftsführer Peter Gresch (Ressort Entwicklung und Elektronik), Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und MdB Hans Michelbach.
Der in Franken beheimatete Minister freute sich darüber, bei seinem Messe-Rundgang das oberfränkische Unternehmen Brose als erstes von insgesamt drei Zulieferern zu besuchen.
Im Gespräch mit Michael Stoschek (Vorsitzender der Gesellschafterversammlung Brose Gruppe) und Jürgen Otto (Vorsitzender der Geschäftsführung Brose Gruppe), zeigte sich Guttenberg „sehr beeindruckt, von dem was ich hier sehe“.
Der Minister weiter: "Die Innovationskraft ist seit Jahrzehnten das Markenzeichen dieser bemerkenswerten Firma. Und ich stelle fest, dass wir mit Brose in Oberfranken einen Weltmarktführer haben, der sich immer wieder an die Spitze setzt. Dies gilt es zu begleiten und zu unterstützen".
Auf die Einladung Michael Stoscheks, den oberfränkischen Stammsitz der Unternehmensgruppe in Coburg zu besuchen, sagte Guttenberg, "mit großem Vergnügen" zu.
Wie Stoschek ausführte, sei die aktuelle Krise für Brose kein Grund gewesen, der IAA fern zu bleiben. Mit der von der Continental AG übernommenen Elektromotorensparte verfüge das Unternehmen neben den angestammten Produktfeldern Tür und Sitz über eine Reihe neuer besonders zeitgemäßer Erzeugnisse: "Motoren für Motorkühlung, Klimatisierung, Lenkung und Kupplung, die leichter, energieeffizienter sind und damit zur Verbrauchsreduzierung beitragen. Diese Erzeugnisse in Frankfurt unseren Kunden vorzustellen war für uns selbstverständlich".
Stoschek weiter: "Finanzielle Stabilität und Innovationsfreude, das Interesse an fortschrittlichen Erzeugnissen und modernen Fertigungsmethoden sind in Krisenzeiten wichtig". Diese Einschätzung teilt der Bundeswirtschaftsminister: "Wer glaubt, sich in der Krise abducken zu können und sich an dem weiter stattfindenden Wettbewerb nicht beteiligen zu müssen, hat bereits verloren. Deswegen muss der Anspruch gelten, die Krise auch als Chance zu nutzen – und dies geschieht bei Brose in besonderer Weise."
Jürgen Otto äußerte sich sehr zufrieden über den Messeverlauf und zog ein erstes Resümee: "Wir hatten 30 Prozent mehr Fachbesucher, die hohes Interesse an unseren Produkten bekundeten und haben sehr interessante Gespräche mit unseren Kunden geführt".
Den konjunkturell bedingten Absatzrückgang gelte es, mit neuen Produkten auszugleichen, so Otto weiter. "Wir werden nicht abwarten – im Gegenteil. Wir starten eine Produktoffensive in neuen Märkten mit neuen Produkten und wir sind sehr zuversichtlich, dass wir unseren erfolgreichen Weg weiter gehen".
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