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Presse/Kommunikation

Genial einfach, einfach genial


Wuppertal (16.1.2009). Nach dem Prinzip „weniger ist mehr“ setzt ein von Brose entwickeltes zukunftsweisendes Schließkonzept für Seitentüren Maßstäbe in punkto Baugröße, Gewicht und Komfort. Bis zu einem Kilogramm Gewichtsersparnis pro Auto sprechen für das neue Schloss.

Das neu entwickelte Schließsystem wiegt im Vergleich zu marktüblichen Lösungen trotz robuster Bauweise deutlich weniger und verschafft dem Fahrzeughersteller wichtige Bauraumvorteile. Es entriegelt blitzschnell und sorgt damit beim Autofahrer für mehr Komfort.

Aufgrund des hohen Gleichteile-Einsatzes lässt sich schnell eine hohe Variantenvielfalt abbilden – und das bei bewährter Qualität.

Genialität der Einfachheit

Die Antwort auf die Frage nach dem Geheimnis für einen derart markanten Entwicklungs-Fortschritt klingt simpel: „Wir haben das Schlosskonzept komplett überdacht. Im Ergebnis kamen wir zu einem neuartigen Kupplungskonzept, durch das sich die Anzahl der Bauteile deutlich reduziert“, erklärt Simon Brose, Leiter Konstruktion und Komponentenentwicklung Schließsysteme in Wuppertal – und rein zufällig, Namensvetter des Firmengründers Max Brose.

Frei nach dem Motto „weniger ist mehr“ übernehmen im Grunde bewährte Bauteile im geschickten Zusammenwirken mit der patentierten Kupplung Mehrfachfunktionen. Als schlüssige Folgen der stark reduzierten Bauteilanzahl im Kernbereich des Schlosses ergeben sich in einem viertürigen Auto rund ein Kilogramm Gewichtseinsparung bei ca. 60% reduziertem Bauraum. Dies bei größtmöglichem Komfort, sehr guter haptischer und akustischer Rückmeldung sowie Funktionssicherheit.

Minimal bewegte Massen, bestmöglicher Komfort

Positive Konsequenzen durch die Minimierung bewegter Massen äußern sich zudem in einem entsprechend geringen Energieverbrauch der Elektromotoren sowie in den verkürzten Entriegelungszeiten von weniger als 25 Millisekunden. 

Im Vergleich warten die Schnellsten unter den marktüblichen Schlössern derzeit mit rund 40 Millisekunden auf.

Wer bei derart grundlegenden Neuentwicklungen eines Schließsystems an neue Fehlerquellen denkt, wird eines Besseren belehrt. „Die Grundidee besticht dadurch, dass ein Bauteil, das bei Brose in Millionen stückzahl zum Einsatz kommt, in einer neuen Funktionalität eingesetzt wird“, er klärt Simon Brose weiter.

Modellübergreifende Schlossvarianten aus dem Baukasten

Das innovative Kernmodul des Brose Schlossbaukastens soll in allen Varianten herstellerübergreifend zum Einsatz kommen. Je nach Anforderungsprofil reicht die Variantenvielfalt vom manuell bedienten Schließsystem bis hin zur elektrisch öffnenden High-End-Variante. Dank weit reichender Gleichteile-Strategie und modularem Aufbau lässt es sich mit geringem Aufwand an die Kundenwünsche anpassen.

Der hohe Gleichteileanteil aller Schloss-Varianten eröffnet Brose die Möglichkeit, einer schlanken, hoch automatisierten Fertigung kundenübergreifender Kernprodukte. Erst relativ spät in der Montagelinie erfolgt die Variantenbildung. Kurze Reaktionszeiten sichern die JIT-Fähigkeit. Von dieser Kosteneffizienz und Flexibilität profitieren die Automobilhersteller.

Kosten- und Gewichtsreduzierung durch Systemintegration

Zusätzliche Vorteile lassen sich für die Fahrzeughersteller durch das Schloss-Modul erzielen: Hierbei sind das Schloss, der Türinnengriff sowie alle dazugehörigen elektrischen und mechanischen Verbindungen zu einer Baugruppe zusammengefasst.

Diesen Systemgedanken setzt Brose mit dem Türsystem weiter fort: Auf einem Trägermodul sind die wesentlichen Komponenten der Fahrzeugtür zusammengefasst – vom Fensterheber bis zum Schloss. Beim Einsatz des leichteren Kunststoffs als Trägermaterial in Kombination mit dem neuen Brose Schloss erhöht sich die Gewichtseinsparung sogar auf insgesamt fünf Kilogramm pro Fahrzeug – bei entsprechender Kostenreduzierung.


Pressekontakt:
Silvie Lange
Telefon: +49 9561 21 3854
Telefax: +49 9561 21 1704
E-mail: silvie.lange@brose.com

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