82 junge Menschen starten Berufsausbildung bei Brose
Die besten Voraussetzungen für berufliches Weiterkommen sind Leistungsbereitschaft und eine fundierte Ausbildung, sagte Brose-Geschäftsführer Periklis Nassios (links), als er gemeinsam mit Ausbildungsleiter Michael Stammberger (rechts) die neuen Auszubildenden in der „Brose-Familie“ begrüßte.
Weitere 21 Nachwuchskräfte nehmen ab dem 1. Oktober an den Standorten Coburg, Hallstadt, Wuppertal und Würzburg ein Berufsakademie (BA)-Studium in den Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen auf. Immer mehr Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für dieses anspruchsvolle und praxisnahe Qualifizierungsmodell, denn es kombiniert den Hochschulbesuch mit Einsätzen im Unternehmen.
„Für uns ist die Ausbildung ein wesentlicher Teil der Nachwuchsförderung. Eine fundierte Berufsausbildung in einem international tätigen Unternehmen wie Brose, bietet den jungen Leuten vielversprechende berufliche Perspektiven im In- und Ausland“, betont Michael Stammberger, Leiter der Ausbildung bei Brose. Dabei reicht es schon lange nicht mehr, Auszubildende lediglich auf ihrem Fachgebiet fit zu machen: „Ein modernes und erfolgreiches Ausbildungskonzept fördert und fordert fachliche und soziale Kompetenz gleichermaßen“, betont Stammberger.
Vor diesem Hintergrund sind mehrwöchige oder mehrmonatige Auslands-Entsendungen an Brose-Standorte in Europa und Übersee fester Bestandteil des Brose-Ausbildungskonzepts. Die Teilnahme an dem Programm ist für die jungen Leute freiwillig. Lediglich für BA-Studenten des Wirtschaftsingenieurwesens ist ein Auslandsaufenthalt obligatorisch.
Kosten für Flug, Verpflegung und Unterbringung werden vom Unternehmen übernommen. Während der gesamten Zeit werden die jungen Leute von einem persönlichen Ansprechpartner betreut – vor Ort ebenso wie an ihrem Heimatstandort.
„Mit diesem Programm bilden wir Nachwuchskräfte heran, die internationalen Einsätzen aufgeschlossen gegenüber stehen und darauf optimal vorbereitet sind“, sagt Stammberger. Dabei stehen die berufliche Qualifikation und persönliche Weiterentwicklung im Vordergrund.
Brose braucht als weltweit tätiges Unternehmen Mitarbeiter, die auch in der internationalen Zusammenarbeit sicher auftreten und anderen Kulturen offen gegenüber stehen.
Und weil Sprachkenntnisse in Zeiten der Globalisierung unverzichtbar sind, hat Brose in allen Berufssparten den Englisch-Unterricht in die innerbetriebliche Ausbildung integriert. Michael Stammberger: „Wir wollen, dass auch unsere jüngsten Mitarbeiter nach Abschluss ihrer Ausbildung befähigt sind, ohne Sprachbarrieren an internationalen Standorten zu arbeiten“.
Um den unterschiedlichen Anforderungen Rechnung zu tragen, werden auch die fachspezifischen Sprachkenntnisse vermittelt: Je eine Gruppe bilden dabei die Industriekaufleute und Fachinformatiker, eine weitere die Technischen Produktdesigner, Werkzeugmechaniker sowie Maschinen- und Anlagenführer und jeweils eine Gruppe die Mechatroniker und die Elektroniker. Im Vordergrund des wöchentlichen Unterrichts steht das freie Reden. Die jungen Menschen unterhalten sich über berufsbezogene Themen oder präsentieren Ausarbeitungen.
Am Anfang steht das gegenseitige Kennenlernen
Zum Berufsstart fand in der ersten Septemberwoche für die Brose-Auszubildenden ein viertägiges Einführungsseminar im Jugendhaus Weihermühle in Mainleus bei Kulmbach statt. Am Ende der Woche schloss sich eine eintägige Einführungsveranstaltung an, zu der Geschäftsführer Periklis Nassios, verantwortlich für das Geschäft mit Sitzsystemen, den Brose-Nachwuchs am Standort Coburg begrüßte.
Den jungen Leuten wurden das Unternehmen, der Ausbildungsbetrieb und die Neue Brose Arbeitswelt vorgestellt. In Gruppenarbeiten vertieften sie erste Inhalte ihrer künftigen Ausbildung. Zeit für das gegenseitige Kennenlernen gab es bei einem Sportturnier.
In der Brose Gruppe erlernen gegenwärtig rund 240 Auszubildende und Berufsakademie-Studenten einen Beruf. 97 befinden sich in Coburg, 49 in Hallstadt, 14 in Wuppertal, 69 in Würzburg und 6 in Berlin und einer in Sindelfingen.
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