Gouverneurin von Michigan zu Besuch bei Brose
Europa-Reise führt Michigans Gouverneurin Jennifer Granholm auch zu Brose nach Hallstadt: v.l.n.r.: Geschäftsführer Jan Kowal (Brose Nordamerika), Jennifer Granholm sowie Geschäftsführer Kurt Sauernheimer (Türsysteme).
Neue Kundenprojekte machen es notwendig, den nordamerikanischen Fertigungsverbund der Brose Gruppe zu überprüfen. In diesem Zusammenhang wird auch ein Standort in Michigan untersucht.
Brose unterhält gegenwärtig in den USA, Kanada und Mexiko fünf Produktionswerke zur Belieferung des nordamerikanischen Marktes mit Fensterhebern, Türsystemen, Schließsystemen und Sitzverstellungen; vom Brose-Headquarters in Detroit aus werden sämtliche Vertriebs- und Entwicklungsaktivitäten in dieser Region gesteuert.
„Brose ist genau die Firma, die ich mir wünschen würde, um zur Widerbelebung der Wirtschaft in Michigan beizutragen, begrüßte Granholm die Expansionsaktivitäten der Brose Gruppe in Nordamerika. „Das angedachte Ansiedlungsprojekt wäre ein Gewinn für beide Partner; würde für zusätzliche wirtschaftliche Dynamik in der Region sorgen und Beschäftigung für rund 130 Mitarbeiter schaffen“, so die Gouverneurin weiter.
Die Politikerin zeigte sich beeindruckt von den modernen Produktions- und Enwicklungseinrichtungen und dem Qualitätsstandard, der in allen Unternehmensbereich sichtbar wird. Als „vorbildlich“ bezeichnete sie das Konzept der „Neuen Brose Arbeitswelt“.
Brose unterhält bereits seit einigen Jahren enge Kontakte zur Michigan Economic Development Corporation (MEDC) des Bundesstaates Michigan und hat im Rahmen des Bauvorhabens zur Errichtung des nordamerikanischen Brose-Headquarters in Detroit im Jahr 2004 bei der Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden gute Erfahrungen gemacht: „Dem Bauvorhaben, das in nur sieben Monaten abgeschlossen werden mußte, gingen außerordentlich schnelle Verhandlungen und unbürokratische Genehmigungsverfahren voraus“, erinnert sich Jan Kowal.
Seit dem Markteintritt vor rund 15 Jahren hat sich das Geschäftsvolumen der Brose Gruppe in Nordamerika auf 500 Mio. US-Dollar erhöht und soll bis 2011 rund 800 Mio. US-Dollar erreichen.
Zu den Kunden zählen die Big-Three Chrysler, Ford und General Motors sowie die Produktionswerke von BMW, Daimler, Toyota und Volkswagen. Brose plant, das Geschäft auch mit den asiatischen Automobilherstellern, die in Nordamerika Produktionswerke unterhalten, in den kommenden Jahren weiter zu intensivieren.
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