Logo

Logo
Presse/Kommunikation

Brose erwirbt Elektromotoren-Sparte der Continental AG

Von links nach rechts: Jürgen Otto, Vorsitzender der Geschäftsführung der Brose Gruppe, Michael Stoschek, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Brose Gruppe, und Manfred Wennemer, Vorstandsvorsitzender der Continental AG, beschließen den Verkauf der Elektromotoren-Sparte der Continental AG.

Coburg (21.12.2007). Die Brose Unternehmensgruppe übernimmt die Elektromotoren-Sparte der Continental AG. Diese umfasst die bisherige Siemens-VDO-Sparte Electric Motor Drives und das Kühler-Lüftergeschäft der Continental. Der Erwerb steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Die Übernahme wird für den 1. April 2008 erwartet.

Brose ist führender Hersteller von mechatronischen Komponenten und Systemen für die Karosserie und den Innenraum von Automobilen. Zum Jahresende 2007 wird Brose mit 9.800 Mitarbeitern an 38 Standorten in 20 Ländern einen Umsatz von 2,5 Mrd. Euro erzielen.

Mit der Elektromotoren-Sparte von Continental wird das Unternehmen nach der Übernahme des Geschäftsfelds Türschlösser von Bosch im Jahr 2003 seine Kompetenz in der Automobiltechnik weiter ausbauen.

„Die Eigenfertigung von Schlüsselkomponenten in einem definierten Umfang gehört genauso zu unserer Strategie, wie die schrittweise Erweiterung unseres Programms mit zukunftsfähigen Erzeugnissen. Beides ist mit dem übernommenen Motorengeschäft ideal möglich", sagt Jürgen Otto, Vorsitzender der Geschäftsführung der Brose Unternehmensgruppe.

Das neue Geschäft von Brose umfasst Elektro-Motoren für Fensterheber, Antiblockiersysteme (ABS/ESC), Heizung/Lüftung, Motorkühlung und elektrische Servolenkungen.

Als Marktführer für Fensterheber, Türsysteme und Sitzverstellungen ist Brose mit einem Jahresbedarf von über 70 Millionen Einheiten der weltweit größte Abnehmer von Elektromotoren für diese Anwendungen.

Die Elektromotoren-Sparte von Conti wird 2007 ein Geschäftsvolumen von 740 Mio. Euro erreichen. 4.200 Mitarbeiter sind an 13 Standorten in Europa und Übersee tätig. Zu den vier deutschen Standorten zählen die Produktionswerke in Würzburg und Berlin sowie Entwicklungsbüros in Nürnberg und Oldenburg. Weitere Fertigungsstandorte sind in La Suze /Frankreich, Trutnov/Tschechien, Budapest/Ungarn, Gainesville/USA, Reynosa/Mexiko, Salto/Brasilien sowie in Shanghai, Zhangjiagang und Changchun (alle China).

Unter Einbeziehung des künftigen neuen Geschäftsbereiches „Elektromotoren" erreicht die Brose Unternehmensgruppe ein konsolidiertes Geschäftsvolumen von 3,1 Mrd. Euro und beschäftigt mehr als 14.000 Mitarbeiter an 51 Standorten weltweit. Damit wird das 1908 von Max Brose gegründete Unternehmen zum viertgrößten Familienunternehmen der Branche.

Von der Erweiterung der Geschäftstätigkeit profitieren auch die beiden oberfränkischen Brose-Standorte in Coburg und Hallstadt: Während in Coburg zahlreiche Zentralabteilungen wichtige Unternehmensfunktionen international koordinieren, ist Hallstadt unter anderem der Sitz der Entwicklung und Fertigung von elektronischen Steuerungen für Fensterheber- und Sitzverstellmotoren. Daraus ergeben sich zahlreiche Anknüpfungspunkte zu dem neuen Produktprogramm.


Pressekontakt:
Gabi Rujoub
Telefon: 09561 21-1653
Fax: 09561 21-1704
E-Mail: presse@brose.com

Footer