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Presse/Kommunikation

Jugendliche fordern Engagement für die Zukunft Coburgs

Brose Ausbildungsleiter M. Stammberger (zweiter von links) erklärte MdB H. Michelbach und Staatsekretär J. W. Heike sowie M. Stoschek, geschäftsführender Gesellschafter der Brose Gruppe, und Betriebsratsvorsitzendem H. Theil (von links nach rechts) in der Lehrwerkstatt eine Miniatur eines Fertigungssystems.

Coburg (9.2.2004). Auch jungen Menschen liegt die positive Entwicklung der Stadt Coburg und der Region am Herzen. Sie leben gerne hier und wünschen sich, dass die Attraktivität ihres Lebens- und Arbeitsraums gesteigert wird. Dies bewies eine lebendige Diskussion, die Auszubildende am heutigen Montag mit dem bayerischen Staatsekretär für Arbeit und Sozialordnung, Jürgen W. Heike, und dem CSU-Bundestagsabgeordneten Hans Michelbach bei Brose führten.

Weitere Themen der rund einstündigen Diskussion in der Brose-Lehrwerkstatt waren die geplanten Studiengebühren, die Ausbildungsplatzabgabe oder die Frage nach dem Bestand der Berufsschule in Coburg. Ein Thema, das für die Entwicklung der Veste-Stadt von großer Bedeutung ist, da immer mehr hochqualifizierte junge Menschen aus Coburg abwandern. "Diesem Trend müssen wir entschieden entgegenwirken", sagte Hans Michelbach.

Vor der Diskussion mit den Brose-Azubis waren Staatssekretär Heike und MdB Hans Michelbach mit dem geschäftsführenden Gesellschafter der Brose Gruppe, Michael Stoschek, und Horst Theil, Vorsitzender des Betriebsrates, zu einem Meinungsaustausch zusammengekommen. Während des Werksrundgangs hatte Stoschek den Gästen die Produktionsprozesse bei Brose erläutert. Alle Werke weltweit verfügen über nahezu gleiche Standards in Produktion und Qualität. Das gilt auch für die neuen Standorte in Osteuropa, die Brose zur Sicherung seiner Marktposition errichtet. "Der interne Wettbewerb zwischen unseren Werken ist ein grundlegendes Element für den Erfolg der Brose Gruppe", so Michael Stoschek. "Die Internationalisierung sichert auch Arbeitsplätze in Deutschland."

Auch über den Verkehrslandeplatz Brandensteinsebene wurde gesprochen, dessen weitere Nutzung für Brose Voraussetzung ist, dass Coburg der Hauptsitz für internationale Zentralfunktionen bleibt. Wegen der kurzen Start- und Landebahn ist nach den aktuellen europäischen Vorschriften der gewerbliche Luftverkehr in Coburg nicht mehr zugelassen und der Firmenflugbetrieb gefährdet.

Staatssekretär Heike und MdB Michelbach erklärten übereinstimmend, die Stadt Coburg beim Ausbau des Flugplatzes zu unterstützen, um die Arbeitsplätze in Coburg zu erhalten und die Standortqualität für die Wirtschaft nicht zu gefährden.

Presse-Kontakt:
Christian Treinies
Tel: +49 9561 21 2332
Fax: +49 9561 21 1704
E-Mail: Christian Treinies

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