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Im Markt die Nase vorn

In den 60er Jahren gewinnt die deutsche Automobilindustrie wieder Aufwind; dem amerikanischen Trend folgend, steigt auch in Europa die Nachfrage nach mehr Komfort und Sicherheit: 1956 präsentiert Brose der Fachwelt den „Fensterheber mit elektrischem Antrieb“ zum Nachrüsten. 1962 startet das Unternehmen die Serienfertigung der elektrischen Fensterheber auf dem europäischen Markt.

Das BMW Coupé 3200 CS ist das erste Fahrzeug, das mit diesem Produkt ausgestattet wird.

Sitztechnik nach Maß

Max Brose hat Anfang der 60er Jahre ein weiteres zukunftsträchtiges Geschäftsfeld im Blick: die Sitzverstelltechnik. Bereits 1968 nimmt Brose die Produktion von Sitzbeschlägen zum Verstellen der Rückenlehne auf.

Zu den ersten Kunden zählen BMW und Mercedes. Innerhalb weniger Jahre wird sich dieses neue Geschäftsfeld zum zweiten starken Standbein des Unternehmens entwickeln.

Erfolgreicher Unternehmer

Firmengründer Max Brose führt das Unternehmen durch zwei Weltkriege, baut in rund 60 Jahren einen wirtschaftlich stabilen, technologisch erfolgreichen Betrieb auf.

Als Max Brose am 11. April 1968 im Alter von 84 Jahren stirbt, hinterlässt er ein beeindruckendes Lebenswerk: Die Firma beschäftigt annähernd 1.000 Mitarbeiter und erreicht ein Geschäftsvolumen von 35 Millionen DM. Tochter Gisela, die 1939 in die Firma eintritt, führt die Geschäfte drei Jahre weiter, bis sie die Firmenleitung ihrem Neffen Michael Stoschek überträgt.

Brose Historie 1968 Max Brose

Verantwortung in jungen Jahren

Die 70er Jahre sind für das Unternehmen Brose ein Jahrzehnt des Umbruchs, der Neuorganisation und wichtiger Weichenstellungen für die Zukunft. Auslöser hierfür ist der zweite Generationswechsel in der Firmengeschichte: Als Michael Stoschek im Oktober 1971 die Führung im Alter von 23 Jahren übernimmt, beschäftigt das Unternehmen rund 1.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 55 Mio. DM. Die Herausforderungen sind groß: Neben den Energiekrisen der 70er und 80er Jahren stellt die zunehmende Globalisierung die größte Herausforderung dar.

Individuelle Sitzverstellung

Als erster Hersteller in Europa entwickelt und fertigt Brose elektrische Sitzverstellungen. Mercedes-Benz setzt auf diese zukunftsweisende Innovation und rüstet ab 1979 die S-Klasse mit diesen Produkten aus. Ihre Elektromechanik bewegt den Sitz in Höhe, Neigung und Längsrichtung; später wird der Produktumfang um die Verstellung der Lehne und Kopfstütze erweitert. Weitere Kunden sind Alfa Romeo, Audi, BMW, Fiat, Ford, Jaguar, Saab und Volvo.

Komfort und Sicherheit

Mit der Entwicklung der weltweit ersten elektronischen Steuerung für elektrische Fensterheber stellt Brose 1986 die Weichen für den Einstieg in die Mechatronik: Der elektronische „Einklemmschutz“ verfügt neben den Komfortfunktionen „Automatiklauf“ und „Zentralschließen/-Öffnen“ über eine Sensorik, die Hindernisse erkennt: Die hochfahrende Scheibe stoppt und senkt sich ab. Heute ist diese Technologie weltweiter Standard.

Die Tür zum Erfolg

Mit der modular aufgebauten Fahrzeugtür betritt Brose technisch und logistisch Neuland: 1987 wird das Konzept erstmals beim Audi 80 Coupé eingesetzt. Damit übernimmt Brose nicht nur die Entwicklung und Produktion der wichtigsten Türkomponenten, sondern fasst diese auch zu einem Gesamtsystem zusammen und steuert die anspruchsvolle Logistik, damit die Erzeugnisse vorgeprüft und einbaufertig zur vorgegebenen Zeit am Band des Automobilherstellers bereitstehen. Wieder einmal gibt Brose dem Markt die Richtung vor.

Internationalisierung

Die Märkte wachsen zusammen, Angebot und Nachfrage kennen keine Grenzen mehr.

Wer im Automobilgeschäft Erfolg haben will, muss international aufgestellt sein: Ende der 80er Jahre gründet Brose die beiden ersten ausländischen Produktionswerke in England und Spanien. 1993 wird in Querétaro/Mexiko die erste Produktionsstätte auf dem amerikanischen Kontinent in Betrieb genommen. In den Folgejahren entstehen in Detroit, Tokio und Paris Entwicklungs- und Vertriebsgesellschaften.

Das Vorbild

Weil die Produktionskapazitäten von Brose in Deutschland an ihre Grenzen stoßen, beschließen die Gesellschafter den Ausbau einer weiteren Fertigungsstätte: Das 1997 errichtete Werk in Meerane/Sachsen ist der erste Standort zur Herstellung von Türsystemen, die im Takt der Fahrzeugproduktion des Automobilherstellers – just in sequence (JIS) – gefertigt und direkt an das Montageband geliefert werden. Dieser Standort ist der Vorreiter für alle weiteren JIS-Werke der Brose Gruppe im In- und Ausland.

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