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Giessen

Würzburger 22- Punkte- Führung genügt nicht zum Auswärtssieg

Giessen, 07.04.2017

s.Oliver Würzburg konnte seine Negativserie in fremden Hallen auch am 29. Spieltag der easyCredit BBL nicht stoppen: Bei den GIESSEN 46ers kassierten die Unterfranken am Freitagabend trotz einer zwischenzeitlichen Führung mit 22 Punkten in letzter Sekunde noch eine bittere 74:77-Niederlage. Den entscheidenden Dreier zur erfolgreichen Aufholjagd der Gastgeber traf die Bamberger Leihgabe Andreas Obst zwei Sekunden vor dem Ende. „Es ist schade, dass wir uns für die gute Leistung der ersten 35 Minuten nicht belohnen konnten“, sagte s.Oliver Würzburg Headcoach Dirk Bauermann nach einer Partie, in der Würzburgs Kapitän Krešimir Loncar mit 27 Punkten einen neuen persönlichen Bestwert in der Basketball Bundesliga aufstellte.

Neben dem verletzten Mustafa Shakur musste Bauermann in der über weite Strecken sehr ruhigen „Osthölle“ auch auf Michael Cobbins verzichten, der sich wegen eines Trauerfalls in der Familie in den USA aufhält. Aber auch mit nur vier Ausländern im Kader sah es vor 3.578 Zuschauern – darunter eine kleine, aber laute Abordnung aus Würzburg – lange Zeit so aus, als könnte den Gästen der erste Auswärtssieg seit Mitte November in Vechta gelingen. s.Oliver Würzburg startete mit hoher Intensität in der Verteidigung und viel Selbstvertrauen im Angriff in die Partie und konnte sich bereits in der Anfangsphase leicht absetzen (5:11, 7. Minute). Ein kurzes Aufbäumen der Hausherren zum 10:11 konterten Krešimir Loncar und Co. mit einem 19:0-Lauf zum Zwischenstand von 10:30 in der 11. Minute.

Bei den 46ers hielt danach vor allem Skyler Bowlin (25 Punkte/5 Dreier) dagegen. Was immer die Mittelhessen aber auch versuchten, die Unterfranken hatten vor allem in der ersten Halbzeit immer die passende Antwort parat. Erst kämpften sich die Gießener auf 18:30 heran (14. Minute), dann zogen die Gäste wieder auf 22:42 weg (18. Minute). Danach veränderte sich der Abstand bis zum Seitenwechsel nicht mehr entscheidend – beim Spielstand von 29:48 aus Sicht der 46ers ging es nach einer bärenstarken ersten Halbzeit der Würzburger in die Kabinen.

„Die Spieler haben sich von der Niederlage in Ludwigsburg hervorragend erholt und Charakter bewiesen“, sagte Dirk Bauermann. Gleich zu Beginn des dritten Viertels traf Krešimir Loncar, der 17 seiner 27 Punkte zwischen der 21. und 36. Minute erzielte, seinen zweiten Dreier zum 29:51 – die 22 Punkte Differenz bedeuteten die höchste Würzburger Führung im Spiel. Auch fünf Minuten später lagen die Unterfranken nach zwei weiteren Drei-Punkte-Treffern ihres Kapitäns immer noch mit 43:63 vorne (26. Minute). Und auch der Spielstand von 54:68 nach Ende des dritten Viertels bot noch nicht wirklich einen Grund zur Besorgnis für die mitgereisten Würzburger Fans.

Zum Bruch im Spiel der Unterfranken kam es, nachdem Dwayne Evans, Cameron Wells und Skyler Bowlin mit seinem nächsten Distanztreffer in den ersten Minuten des Schlussabschnitts auf 63:70 verkürzen konnten. Zwar hielt erneut Krešimir Loncar mit zwei erfolgreichen Sprungwürfen dagegen (63:74, 36. Minute). In den letzten gut vier Minuten fanden die Gäste dann aber nicht mehr das richtige Mittel gegen die immer intensiver werdende Verteidigung der 46ers. Das Resultat waren mehrere Ballverluste und ein 14:0-Lauf, mit dem die Hausherren sich ihren nicht mehr für möglich gehaltenen vierten Sieg in Serie sichern konnten.

„Wenn man so eine Seuchensaison spielt wie s.Oliver Würzburg in diesem Jahr, dann fehlt in den Situationen, in denen es knapp wird, das nötige Selbstvertrauen, um ein Spiel trotzdem gewinnen zu können“, analysierte Dirk Bauermann die Crunchtime der Partie, in der sein Team den Ball nicht mehr im Gießener Korb unterbringen konnten. Weiter geht es für s.Oliver Würzburg mit zwei Heimspielen innerhalb von drei Tagen: Am Gründonnerstag kommt der ungeschlagene Spitzenreiter aus Ulm, am Karsamstag die Eisbären Bremerhaven in die s.Oliver Arena.

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