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Bamberg

Beko-BBL ChampionsCup: Brose Baskets deklassieren Oldenburg bei Zisis- und Melli-Premiere

Bamberg, 27.09.2015

Eine gelungene Revanche für das verlorene Pokalfinale: mit 87:66 hat der Deutsche Meister Brose Baskets im Champions Cup den Deutschen Pokalsieger EWE Baskets Oldenburg in der Brose Arena nahezu deklassiert. Von Beginn an waren die Franken vor mehr als 6.400 Zuschauern die spielbestimmende Mannschaft, vor allem die erst seit drei Tagen zum Team gestoßenen Neuzugänge Nikolaos Zisis und Nicolo Melli fügten sich nahtlos ein.

Zunächst waren aber zwei Meisterspieler der letzten Saison die spielbestimmenden Bamberger Akteure: Brad Wanamaker, der Finals-MVP der letzten Saison (wertvollster Spieler), führte das Trinchieri-Team gewohnt sicher an, verteilte die Bälle uneigennützig an seine Mitspieler (7 Assists) und machte trotzdem aus schweren Würfen noch Punkte (6 seiner 11 im ersten Viertel). Auch Darius Miller, der durch seine Vielseitigkeit in der Offensive sowie starke Defensive in den Finalspielen gegen die Bayern zum heimlichen Matchwinner avancierte, begeisterte: Mit dem Dunk zum 12:4 (5.) setzte er ein erstes Ausrufezeichen, die Bamberger Fans bereits in Jubelstimmung. Erst am Donnerstag, drei Tage vor dem Spiel, konnte Trainer Andrea Trinchieri erstmals mit dem kompletten Kader trainieren, da die drei Nationalspieler Janis Strelnieks sowie die Neuzugänge Nicolo Melli und Nikolaos Zisis zur Europameisterschaft abgestellt waren. Janis Strelnieks war schon in der letzten Saison Bamberger Leistungsträger und bewies dies mit auch gegen Oldenburg mit 14 Punkten. Umso überraschter waren die Zuschauer von den Leistungen der beiden Neuzugängen: der Grieche Nikolaos Zisis, mit 32 schon Routinier und EuroLeague-Sieger, bestach mit unglaublich hoher Spielintelligenz, verteilte sauber die Bälle und schloss hochprozentig mit 14 Punkten ab. Auch der Italiener Melli zeigte eine geniale Mischung aus kompromissloser Härte und Schnelligkeit in der Defensive sowie Variabilität in der Offensive. Egal ob die zwei Dreier, die Dunkings oder die Halbdistanzwürfe, Topscorer Melli zeigte innerhalb seiner 17 Punkte die ganze Bandbreite seines Könnens.

Es verwunderte daher nicht, dass sich die Hausherren mit einem 16:0-Run auf 43:23 gegen den Pokalsieger absetzten, denn Oldenburg musste auf ihren wichtigsten Spielmacher verletzungsbedingt verzichten. Dass die Oldenburger nach der Pause nicht noch deutlicher unter die Räder kamen, hatten sie vor allem ihrem Center Brian Qvale (20 Punkte) zu verdanken. Denn Bambergs Neuzugang auf der großen Position, Gabriel Olaseni, konnte den Ex-Bayreuther Qvale fast nie stoppen. Trotzdem war am fünften Champions Cup-Gewinn der Brose Baskets nichts zu rütteln, dafür waren die Bamberger den Oldenburgern auf allen anderen Positionen viel zu überlegen.

Nikolaos Zisis (Brose Baskets): „Wir haben einen guten Job gemacht. Es ist ein Vorteil, dass ich bereits eine Saison unter Coach Trinchieri gespielt habe und seine Systeme kenne, das erleichtert das Eingewöhnen. Aber wir haben trotzdem noch viel Arbeit vor uns und müssen uns auf dem Feld besser kennen lernen. In meinen drei Trainingseinheiten haben mir alle Teamkollegen geholfen. Wenn wir uns weiter entwickeln können wir ein ganz gefährliches Team werden.“

Am Sonntag, 4. Oktober, starten die Brose Baskets mit einem Auswärtsspiel in die Mission Titelverteidigung: ab 17 Uhr müssen die Trinchieri-Jungs bei den Basket Löwen Braunschweig antreten.

Weitere Informationen unter www.brosebaskets.de und www.beko-bbl.de.

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