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Bamberg

Beko-BBL Playoffs: Die Brose werfen sich mit 91:79-Sieg zum Matchball

Bamberg, 14.06.2015

Nur noch ein Sieg fehlt den Brose Baskets zur Krönung einer schon bisher überragenden Saison. Mit dem 91:79-Sieg über Titelverteidiger FC Bayern München warfen sich die Trinchieri-Jungs zur verdienten 2:1-Führung in der Playoff-Finalserie um die Deutsche Meisterschaft. Am Mittwoch können die Bamberger im Münchner Audi-Dome den siebten Titel der Vereinsgeschichte erringen.

Die Brose Baskets legten einen Traumstart hin: Dunking von Elias Harris, zwei Dreier von Brad Wanamaker und Karsten Tadda und schon führten die Gastgeber nach zwei Minuten mit 8:0 – die ausverkaufte Brose Arena tobte. Der Titelverteidiger aus München stellte aber schnell in der Abwehr auf Zonenverteidigung um und die Hausherren brachten einige Angriffe nicht mehr ins Ziel, Bayern verkürzte und ging sogar mit 14:15 in Führung. Trotz des zwischenzeitlichen 26:22 für die Gäste und eines famos aufspielenden Bayern-Center John Bryant (18 Punkte in Halbzeit eins) ließen sich die Trinchieri-Jungs nicht entmutigen. Vor allem beim Distanzwurf hatten sie dank der starken zweiten Halbzeit und des Sieges in München wieder Selbstvertrauen getankt: Topscorer Janis Strelnieks (16 Punkte), Ryan Thompson und Brad Wanamaker hielten mit acht Dreiern die Hausherren trotz schwächerer Defensive und des Rebound-Vorteils der Bayern (18:12) im Spiel. Mit 44:44 ging es nach neunmaligem Führungswechsel im zweiten Viertel doch mit Unentschieden in die Halbzeitpause.

Den besseren Start aus der Kabine hatte wieder Bamberg: Erst machte Dawan Robinson den Korbleger selbst, dann legte er schön für Daniel Theis auf, 48:44. Die Gäste konterten mit einem Dreier und den Punkten 19 und 20 des starken Centers John Bryant zum 48:49. Doch das sollten nicht nur die letzten Punkte des Bayern-Riesen sein, sondern auch die letzte Führung des Titelverteidigers. Unglaublich effizient arbeitete jetzt die Bamberger Defensive, mit wechselnden Manndeckungen nahmen die Hausherren vor allem Bryant aus dem Spiel, kamen so zu den wichtigen Stopps in der Abwehr und dadurch zu vielen Schnellangriffen vorne. Nun fand auch Darius Miller seinen Wurf, nach vier Fehlversuchen traf der Amerikaner zwei Dreier binnen einer Minuten zum 56:49, Kapitän Brad Wanamaker (14 Punkte) setzte einen Korbleger drauf, Trevor Mbakwe traf die Freiwürfe und Elias Harris machte den Bamberger 14:0-Lauf zum 62:49 komplett. Die 6800 Bamberger Fans bejubelten ihr Team, „Freak City“ lief zur Bestform auf, sowohl auf dem Feld als auch auf den Rängen. Vor allem Center Trevor Mbakwe lief heiß und zeigte im Duell mit Bayern John Bryant vor allem in Halbzeit zwei eine seiner besten Leistungen im Brose Baskets Dress: neben 13 Punkten und 9 Rebounds lieferte Mbakwe drei Vorlagen, stahl den Münchnern viermal den Ball und blockte vier Würfe. Mit seinem Offensivrebound und Tip-In in letzter Sekunde des dritten Viertels garantierte der Bamberger, dass die Hausherren zweistellig in die letzten zehn Minuten gingen. Der amtierende Meister bäumte sich gegen die drohende Niederlage noch einmal auf, kam auf 70:62 heran. Umjubelt von den Brose Baskets Fans ließen es die Trinchieri-Jungs noch einmal „Dreier regnen“: Brad Wanamaker, Ryan Thompson (15 Punkte) und Darius Miller trafen drei Dreier binnen 70 Sekunden zum 79:64 sieben Minuten vor Schluss. Diesen Vorsprung verteidigten die Hausherren bravourös, spätestens drei Minuten vor dem Ende war die Partie mit dem Korblegern von Trevor Mbakwe zur 88:70-Führung entschieden, Bayern blieb nur noch Ergebniskosmetik zum 91:79 übrig.

Trainer Andrea Trinchieri: „Wir kamen gut aus der Kabine und sind mit viel Intensität in das dritte Viertel gegangen. Wir haben auch gut in der Verteidigung gespielt und den Münchenern ihre Offensivrebounds genommen. Damit haben wir Druck auf uns raus genommen, vor allem weil John Bryant in der ersten Halbzeit Party in unserer Zone gemacht hat. Es ist jetzt wie Schach, wir sind zwar einen Zug weiter, aber eben nur einen Zug. Wir müssen zwei Dinge verbessern. Wir dürfen keine technischen Fouls bekommen und müssen generell unser Foulmanagement verbessern. Beides tut unserem Spiel nicht gut.“

Am Mittwoch, 17. Juni 2015, können die Brose Baskets im vierten Finalspiel gegen Titelverteidiger FC Bayern München die Deutsche Meisterschaft erringen. Ein Sieg fehlt den Brose Baskets noch zum Titel, die Partie beginnt um 20 Uhr im Münchner Audi Dome und wird live auf Sport1 im TV und bei telekombasketball.de im Livestream übertragen.

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