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Kaunas

Brose Bamberg kann bei Zalgiris Kaunas nicht siegen

Kaunas, 19.12.2017

Auch im siebten Anlauf in der Bamberger Euroleague-Geschichte gelang dem Deutschen Meister kein Sieg auswärts bei Zalgiris Kaunas. Nach hartem Kampf verlor Brose Bamberg bei den Litauern mit 84:88, steht nun mit sechs Siegen und sieben Niederlagen auf dem 10. Tabellenplatz in der europäischen Königsklasse.

Gegen den Angstgegner Kaunas - die Bilanz weist einen Sieg bei elf Niederlagen aus - fand Bamberg schwer in die Partie. Das Trinchieri-Team, das nach wie vor auf die Verletzten Harris, Taylor und Mitrovic sowie den für die Euroleague noch nicht einsatzberechtigten Musli verzichten musste, vergab vier Angriffe, konnte sich aber hinten auf die Verteidigung verlassen. Daniel Hackett traf nach drei Minuten den Dreier zur 3:2-Führung, Leon Radosevic erhöhte mit Korbleger und Freiwürfen auf 7:4. Mit der Einwechslung von Dorell Wright kam Schwung in die Offensive. Nikos Zisis verteilte klug die Bälle. In den acht Angriffen, die zu den Bamberger Punkten führten, leistete der Grieche die direkte Vorlage. Und Dorell Wright profitierte und traf: Dreier, Korbleger, Dreier, acht Punkte in Serie, Bamberg nach acht Minuten mit dem 16:6. Doch in der Euroleague wird jeder Fehler bestraft und so konnte Kaunas Bambergs Nachlässigkeiten in der Defensive für zwei Dreier und Korbleger nutzen, kam binnen 90 Sekunden auf 18:16 heran. Anfang des zweiten Viertels zappelte dann der vierte Dreier von Kaunas im Korb, Bamberg 22:24 zurück. Augustine Rubit traf per Dunk das 27:26, es war aber die letzte Führung der Gäste. Bei den Hausherren lief Arturas Milaknis heiß, netzte drei Dreier ein und ließ den Bamberger Rückstand auf 33:40 anwachsen. Topscorer Dorell Wright, der 15 seiner 22 Punkte vor der Pause machte, sowie Daniel Hackett hielten das Trinchieri-Team mit 49:50 in Schlagdistanz.

Nach dem Seitenwechsel konnte Bamberg Milaknis noch immer nicht stoppen: der Litauer traf wieder drei Dreier in Serie, Bamberg musste einen zweistelligen Rückstand hinnehmen (54:64). Aber der Deutsche Meister hat in dieser Euroleague-Saison oft genug Comeback-Qualitäten gezeigt, so auch Ende des dritten Viertels: dank drei Würfen aus der Distanz von Maodo Lo, dem nächsten Dreier von Dorell Wright sowie einem Korbleger von Lo (14 Punkte) hatte Bamberg wieder ausgeglichen (72:72). Doch eine Führung wollte dem Deutschen Meister nicht mehr gelingen. Immer wieder legte Zalgiris vor, Bamberg zog stets nach. Aber nach dem 79:80 von Daniel Hackett leistete sich das Trinchieri-Team zwei Fehlwürfe, die die Hausherren prompt mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen zum 79:86 100 Sekunden vor Ende ausnutzte. Daniel Hackett (17 Punkte) brachte Bamberg mit einem irren Dreier aus über acht Metern Entfernung auf 84:86 heran, im Gegenzug machte Zalgiris den Sack aber zu.

Coach Andrea Trinchieri: „Wir haben sehr gut gespielt. Aber ein paar Details haben gefehlt. Wir haben Milaknis zu oft frei stehen lassen, das hat uns vor allem im zweiten und dritten Viertel vor Probleme gestellt. Aber wir sind zurückgekommen und haben ein solides Spiel abgeliefert. Allerdings verstehe ich die Schiedsrichter nicht. Wir haben vor der Saison ein Meeting, da sagen sie einem, sie wollen das Spiel säubern. Und dann wird Wright die gesamte Zeit über am Trikot gezogen. Oder aber bei Dreiern gefoult. Und immer kein Pfiff. Das verstehe ich nicht.“

Bereits morgen Abend, 20 Uhr, haben die Jungs von Andrea Trinchieri das spanische Spitzenteam Real Madrid mit dem Ex-Bamberger Fabien Causeur zu Gast in der Brose Arena.

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