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Bamberg

Brose Bamberg verlieren hauchdünn gegen Panathinaikos Athen

Bamberg, 26.10.2016

Was für eine bittere Niederlage nach einem harten Euroleague-Krimi! Drei Minuten vor dem Ende führte der Deutsche Meister Brose Bamberg gegen Panathinaikos Athen mit 83:73 – und doch gaben die Trinchieri-Jungs die Partie durch einen 0:11-Lauf noch ab. Die Griechen entführten die Punkte aus der Frankenhölle „Brose Arena“ und gewannen schlussendlich mit 83:84.

Zum Auftakt in das Duell gegen das griechische Traditionsteam überraschte Coach Andrea Trinchieri: Leon Radosevic stand in der Startformation, der Center hatte länger an den Folgen einer Knöcheloperation im Sommer zu kämpfen und kam nun wiedergenesen zu seinem ersten Saisoneinsatz überhaupt. Und Radosevic fügte sich stark ein: Dunking mit Bonus-Foulfreiwurf über Athens Demetris Nichols hinweg zur Bamberger 3:0-Führung. Allerdings ließen sich die Griechen davon nicht einschüchtern, machten in der Folge vor allem unter dem Korb alles dicht und führten 20:12, weil Bamberg im ersten Viertel von zwölf Zweipunktwürfen nur den Dunk von Radosevic traf. Mit seinen drei Distanzwürfen hielt Nicolo Melli die Hausherren aber im Spiel, Janis Strelnieks konnte durch zwei Korbleger in Folge einen Bamberger 10:0-Lauf zur 22:20-Führung abschließen. Panathinaikos konterte aber, setzte sich zur Halbzeit wieder knapp auf 37:42 ab.

In der Pause legte Trainer Andrea Trinchieri seine Jungs wohl die richtige Taktik zurecht, denn nach Athens 39:44 liefen Topscorer Nicolo Melli (17 Punkte), Nikos Zisis, Darius Miller und Janis Strelnieks (16 Punkte) heiß und brachten die Bamberger zum riesigen Jubel der 6580 Fans mit einem 15:0-Lauf zweistellig in Führung (54:44). Binnen zweieinhalb Minuten war aber Athen wieder dran, die Bamberger Führung schrumpfte auf einen Zähler nach dem dritten Viertel (63:62). Nun kam auch Fabien Causeur besser ins Spiel und Bamberg setzte sich nach seinem starken Korbleger plus Dreier auf 73:64 ab. Nun übernahm Nikos Zisis (13 Punkte), zuerst mit fünf wichtigen Zählern zum 81:73, dann mit dem starken Pass auf den freien Daniel Theis, der drei Minuten vor dem Ende für eine 83:73-Führung sorgte. Doch die Trinchieri-Jungs brachten sich selber um den Lohn des Sieges: zweimal in Folge foulten sie bei Athens Korblegern, zweimal Drei-Punkt-Spiele der Gäste zum 83:79. Und während für die Gastgeber vorne der Korb wie vernagelt war, traf Panathinaikos weiter: Dreier zum 83:82, Offensivrebound und Notwurf zur 83:84-Führung 3,2 Sekunden vor dem Ende. Darius Miller (12 Punkte) hatte Bambergs letzten Wurf, der knallte nur auf den Ring - die erste Euroleague-Niederlage in der Brose Arena seit 11 Monaten war besiegelt.

Headcoach Andrea Trinchieri (Brose Bamberg): „Ich muss meinen Kommentar in zwei Themen teilen: die ersten 37 Minuten und die letzten drei. 37 Minuten lang haben wir ein exzellentes Spiel gespielt. Auch in der ersten Halbzeit, denn da sind wir im Spiel geblieben, obwohl Panathinaikos unglaubliche Würfe getroffen hat. Nach der Halbzeit haben wir 17 Minuten lang mit großer Energie gespielt, den Ball toll laufen lassen, und haben uns auf 10 Punkte abgesetzt. Aber in der Zone, den letzten drei Minuten, haben wir die Konzentration verloren, kaum noch Rebounds geholt und dadurch gegen einen sechsfachen europäischen Champion verloren. Es ist eine harte Lehrstunde, aber wir werden daraus lernen.“

Schon am Freitag, 28. Oktober 2016, steht für die Jungs von Brose Bamberg der nächste harte Brocken in der Euroleague an: um 20.45 Uhr ist Jump beim FC Barcelona. Und damit nicht genug – die Trinchieri-Jungs fliegen wieder nach Deutschland, um am Sonntag, 30. Oktober 2016, um 18 Uhr in der Bundesliga beim Gastgeber MHP Riesen Ludwigsburg ihr Können unter Beweis zu stellen.

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