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Bamberg / München

Brose Baskets bereit für die Playoffs

Bamberg / München, 24.04.2016

Die Brose Baskets sind nach der Niederlage letzte Woche in Oldenburg eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurückgekommen: Am Doppelspieltag der Basketball-Bundesliga feierten die Trinchieri-Jungs am Freitagabend einen souveränen 92:66-Erfolg gegen die Basketball Löwen Braunschweig, am Sonntagnachmittag folge ein hart erkämpfter 97:90–Sieg des deutschen Meisters beim Gipfeltreffen im Duell gegen Vize-Meister FC Bayern München. Mit dem Sieg beim Rivalen haben sich die Brose Baskets auch den ersten Platz nach der Hauptrunde gesichert.

Auch ohne Kapitän Brad Wanamaker, der wegen einer Achillessehnenreizung geschont wurde, hatten die Brose Baskets im Heimspiel gegen die Niedersachsen aus Braunschweig keine Probleme. Schon nach acht Minuten stand es dank konzentriertem Beginn der Bamberger mit einer hohen Intensität in der Defensive 24:6, die Partie bereits da faktisch entschieden. Mit 26:11 ging es die Viertelpause, danach spielten die Brose Baskets ihre Überlegenheit in allen Bereichen deutlich aus. 29:16 in den zweiten zehn Minuten, 55:28-Führung zur Pause. Nach dem Seitenwechsel konnte Trainer Andrea Trinchieri seine Leistungsträger für das Duell gegen die Bayern schonen, lediglich Spielmacher-Talent Aleksej Nikolic stand mehr als 25 Minuten auf dem Parkett. So blieben auch die Topscorer der Partie bei übersichtlicher Punkteausbeute: Daniel Theis machte 13 Zähler, Nicolo Melli, Elias Harris und Darius Miller waren mit 12 Punkten dabei, auch Nikos Zisis (11) und Leon Radosevic (10) trafen zweistellig gegen den Tabellenzehnten.

Das Spitzenspiel des Wochenendes, Meister beim Vize-Meister, war für die Brose Baskets wie erwartet ein schwerer Akt. Das Trinchieri-Team startete gut, Brad Wanamaker und Nicolo Melli warfen eine 8:2-Führung heraus. Doch die Bayern stellten schnell in der Abwehr um, und kamen kurz vor Ende des Viertels zum 20:20-Ausgleich. Weil in der Folge die Trinchieri-Jungs zu nachlässig vor allem mit ihren freien Dreier-Würfen umgingen und sechs Minuten ohne Punkte blieben, setzte sich der FCB mit dem viertelübergreifenden 14:0-Lauf auf 31:20 ab. Brad Wanamaker verhinderte mit sieben seiner 16 Zähler aus der ersten Halbzeit, das sich die Hausherren weiter absetzten, durch die endlich im Korb zappelnden Dreier von Janis Strelnieks, Patrick Heckmann und Darius Miller glich der Meister zur Halbzeit zum 41:41 aus.

Doch nach dem Seitenwechsel verloren die Trinchieri-Jungs ihren Rhythmus, die Hausherren setzten sich bis kurz vor Ende des dritten Viertels auf 68:51 ab. Der Dreier von Nikos Zisis am Viertelende zum 68:54 wirkte da wie der Weckruf für die Bamberger. Vor allem dank eines stark aufspielenden Patrick Heckmann (20 Punkte) kam der Meister mit einem 8:0-Lauf in das Schlussviertel: vier Zähler Heckmann, Dunking Elias Harris, Korbleger Zisis, nur noch 62:68, Bamberg wieder dran. Der überragende Topscorer Brad Wanamaker (29 Punkte) brachte dann drei Minuten vor dem Ende mit fünf Punkten in einem Spielzug (3 Freiwürfe dank technischer Fouls der Bayern sowie Korbleger!) auf 74:75 ran, knallte das Trinchieri-Team dann zur 81:79-Führung. Doch der FCB glich 0,6 Sekunden vor dem Ende zum 83:83 aus. In der Verlängerung spielten die Brose Baskets aber trotz Fehlens von Elias Harris, Darius Miller und Daniel Theis (alle hatten das fünfte Foul kassiert) den FC Bayern an die Wand. Routineer Nikos Zisis sah immer wieder die Lücken in der Bayern-Defensive, machte sieben seiner 16 Punkte in der Overtime. Und auch Nicolo Melli drehte nach seinem Korbleger zur 85:83-Führung vor allem in der Defensive auf, zerstörte drei Bayern-Angriffe mit einzigartigen Blocks. Patrick Heckmann und Brad Wanamaker machten mit verwandelten Freiwürfen den Deckel drauf, 97:90-Prestige-Sieg bei den Bayern kurz vor Playoff-Start.

Headcoach Brose Baskets Andrea Trinchieri: „Gegen Braunschweig haben wir eine tiefe Rotation benutzt und wollten jeden von uns in einen guten Rhythmus bringen. In der ersten Hälfte ist uns das gut gelungen, in der zweiten Halbzeit haben wir diesen Rhythmus etwas verloren, aber letztendlich unseren Job gemacht. Das Spiel in München war sehr lustig anzuschauen. Es gab viele Comebacks. Wir mussten sehr hart arbeiten, um einen Weg zu finden, das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen. Wir haben nicht aufgegeben und viel Charakter bewiesen, insbesondere in der Verlängerung. Jetzt haben wir Heimvorteil für die gesamten Playoffs, das war immer unser Ziel.“

Am kommenden Wochenende haben die Brose Baskets den nächsten Doppelspieltag zum Abschluss der Hauptrunde vor sich, dieses Mal mit zwei Heimspielen: am Freitagabend, 29. April, ist Alba Berlin ab 20 Uhr Gast in der Brose Arena, am Sonntag ab 17 Uhr beendet die Partie gegen die Eisbären Bremerhaven die Hauptrunde.

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