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Würzburg

Brose Baskets gewinnen Frankenderby zum achten Mal in Folge

Würzburg, 31.01.2016

Auch im achten Duell in der Basketball-Bundesliga bleibt es dabei: die s.Oliver Baskets Würzburg können gegen die Brose Baskets nicht gewinnen. Der Deutsche Meister gewann trotz Euroleague-Reisestress gestern in der ausverkauften s.Oliver-Arena souverän gegen die stark aufspielenden Würzburger mit 80:67.

Der Aufsteiger aus Unterfranken hoffte darauf, dass der Deutsche Meister nach zwei Moskau-Reisen und dem Pokalqualifikationsspiel binnen neun Tagen müde und schlagbar sein würde. Daher gab der Gastgeber in den ersten Minuten auch richtig Gas – während Bamberg in den ersten beiden Angriffen Ballverluste produzierte, konnten die Würzburger treffen. Und die schnelle 4:1-Führung bauten die Jungs von Trainer Doug Spradley sogar auf 14:6 aus. Bambergs Trainer Andrea Trinchieri reagierte und brachte Nikos Zisis. Der erfahrene Spielmacher nahm sofort das Heft in die Hand, leitete mit einem Dreier und zwei Freiwürfen die Aufholjagd ein, bereitete zweimal stark für Daniel Theis (10 Punkte). Nach zehn Minuten lag Bamberg schon 17:16 in Front, im zweiten Viertel ging es umkämpft weiter, die Führung wechselte sechsmal hin und her, ehe Janis Strelnieks (10 Punkte) Sekunden vor dem Pausenpfiff den Dreier zur bis dato höchsten Führung zum 41:34 eintütete.

Das Trinchieri-Team kam mit frischem Wind aus der Kabine: Leon Radosevic knallte einen Dunking durch die Reuse, traf dem Mitteldistanzwurf, Topscorer Brad Wanamaker (14 Punkte) verwandelte einen Korbleger mit Bonusfreiwurf und Nicolo Melli (11 Punkte) legte einen Tip-In nach Offensivrebound rein. Starke Defensive, daher ein 9:0-Beginn und die 50:34-Führung für den Gast. Danach kamen die Unterfranken zum Viertelende noch einmal auf neun Punkte ran (62:53), Routineer Nikos Zisis (14 Punkte) antwortete eiskalt mit dem Dreier vorne, schnappte sich hinten den Defensivrebound und bereitete so den Dreier von Elias Harris zum 68:53 nach Viertel drei vor. Im Schlussabschnitt verkürzte Würzburg noch einmal auf zehn Zähler, die 3000 Fans in der s.Oliver Arena hofften noch auf die Überraschung, aber Nikos Zisis zerstörte die Hoffnung, sein dritter Dreier, das Frankenderby entschieden.

Headcoach Brose Baskets Andrea Trinchieri: „Das war das Maximum, das wir herausholen konnten. Wir waren sehr viel unterwegs, so dass wir kaum Zeit zum trainieren hatten. Wir haben das Spiel trotzdem kontrolliert, weil meine Mannschaft in guter körperlicher Verfassung ist. Von den zwölf Spielen in den letzten 32 Tagen waren acht auswärts, davon in der Euroleague zweimal in Moskau, bei Real Madrid und Olympiakos Piräus. Es ist nicht einfach, mit so einer Situation umzugehen. Ich habe von meinen Spielern deshalb verlangt, gute Verteidigung zu spielen und ein weiteres Spiel zu gewinnen. Wir konnten nicht glänzen, das war einfach nicht möglich. Im letzten Viertel hatten wir nicht mehr viel Energie, deshalb trafen wir nicht mehr gut. Ich denke aber, dass wir das Spiel verdient gewonnen haben.“

Am Donnerstag, 4. Februar, steht für die Brose Baskets endlich wieder ein Heimspiel in der Brose Area an: im Top16 der Euroleague ist der FC Barcelona zu Gast ab 20.00 Uhr.

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