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Ulm

Brose Baskets holen ungefährdeten Auswärtssieg in Ulm

Ulm, 01.11.2015

Es dauerte bis ins zweite Viertel, dann hatten die Brose Baskets endgültig die Partie bei ratiopharm Ulm unter Kontrolle. Vor allem in der zweiten Halbzeit schoss der Deutsche Meister das hoch gehandelte Team der Schwaben auswärts mit 93:83 regelrecht ab. Vor allem Youngster Patrick Heckmann machte eine starke Partie und wurde mit seiner persönlichen Bestleistung von 18 Punkten Topscorer.

Natürlich wollten die Hausherren der ratiopharm Arena ausnutzen, dass das Trinchieri-Team durch das Euroleague-Spiel in Moskau einen Tag weniger Vorbereitungszeit hatte. Andrea Trinchieri befürchtete schon vor der Partie, dass die Ulmer „Dreier regnen lassen“ würden. Und genau das traf im ersten Viertel zu, Ulm traf sechs der sieben Distanzwürfe, gestaltete so den Anfang ausgeglichen (27:29) und ging in der Mitte des zweiten Viertel sogar 36:34 in Führung. War zu dem Zeitpunkt die Defensive der Bamberger stellenweise lückenhaft, überzeugte zumindest die Offensive der Brose-Jungs: vor allem Youngster Patrick Heckmann bekam oft den Ball und tankte sich durch die Ulmer Reihen zum Korbleger oder traf seine freien Dreier. Vierzehn seiner 18 Punkte machte der 23-jährige in der ersten Halbzeit, traf alle seine Feldwürfe und war hauptverantwortlich für die 49:44-Führung der Brose Baskets zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Trinchieri-Jungs die Defensive deutlich an, ließen den Ulmern keine freien Dreier mehr zu und bauten den Vorsprung mit einem 8:0-Lauf in den zweistelligen Bereich (57:44) aus. Vor allem die Ausgeglichenheit der Bamberger in der Offensive war beeindruckend: 27 Pässe führten direkt zu Korberfolgen, sechs Bamberger Spieler punkteten zweistellig, Ulm konnte sich nie auf ein oder zwei Scorer einstellen, weil sofort wieder ein anderer Bamberger da war, der in der Offensive das Heft in die Hand nahm. Neben Heckmann trugen sich Darius Miller (15 Punkte), Nicolo Melli (14), Janis Strelnieks (12), Daniel Theis (11) und Gabriel Olaseni (10) in die Scorerliste ein, da konnten sich die erfahrenen Spielmacher Brad Wanamaker und Nikos Zisis zurücknehmen und auf den Spielaufbau mit den 13 Vorlagen konzentrieren. Da auch das Reboundverhältnis mit 39:23 an Bamberg ging, setzte sich der Deutsche Meister deutlich auf bis zu 19 Punkte ab (81:62). In den letzten Minuten ließen die Brose Baskets die Partie auslaufen, so dass Ulm Ergebniskosmetik betreiben konnte.

Headcoach Brose Baskets Andrea Trinchieri: „Es ist immer schwer, sich mental in kurzer Zeit von einem Euroleague-Spiel zu erholen. Wir haben in der ersten Hälfte viele Fehler gemacht, aber dann die richtigen Anpassungen unternommen und so das Spiel gewonnen. Unsere erste Hälfte war nicht sonderlich gut, aber wir sind nicht ins Hintertreffen geraten und haben Ulm daran gehindert davonzuziehen. In der zweiten Hälfte haben wir den Ball weitaus besser bewegt, ihn in die Hände der richtigen Spieler gebracht und auch eine bessere Verteidigung gespielt.“

Am Donnerstag, 5. November, steht für die Brose Baskets in der Euroleague das wichtige Heimspiel gegen Maccabi Tel Aviv an. Bereits ab 19 Uhr duellieren sich die Kontrahenten, beide derzeit mit einem Sieg und zwei Niederlagen auf dem Konto, in der Brose Arena.

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