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Ludwigsburg

Brose Baskets unterliegen in Moskau und holen Pokalqualifikation

Ludwigsburg, 24.01.2016

Nur 45 Stunden nach der Euroleague-Niederlage auswärts bei Khimki Moskau (61:78) haben sich die Brose Baskets mit einem Sieg im „Do-or-Die-Spiel“ bei den MHP Riesen Ludwigsburg für das Pokal-TopFour qualifiziert. Drei Viertel lang tat sich der „weitgereiste“ Deutsche Meister bei den hart verteidigenden Schwaben schwer, erst ein viertelübergreifender 15:0-Lauf in der zweiten Halbzeit brachte den 71:58-Erfolg unter Dach und Fach.

Nur 45 Stunden vorher in der Euroleague lief dagegen bei den Brose Baskets wenig zusammen. Gegen den individuell sehr stark besetzten amtierenden EuroCup-Champion Khimki Moskau taten sich die Bamberger vor allem am Anfang schwer. Vorne waren die Moskowiten eher durch Einzelaktionen erfolgreich, aber defensiv schnürten sie mit einer herausragenden Team-Verteidigung die Bamberger Passwege immer wieder ein. Den 16:27-Rückstand konnte der Deutsche Meister bis zur Pause zwar durch einen 11:0-Lauf dank Topscorer Brad Wanamaker (13 Punkte) fast egalisieren (28:30), nach der Pause ging Bamberg durch sechs Punkte in Folge von Leon Radosevic sogar 40:38 in Führung. Doch dann knallte Khimkis Aleks Shved, mit 3,4 Millionen Euro Gehalt der teuerste Spieler in Europa, den Bambergern mehrere Zirkusdreier rein, durch seine 22 Punkte setzte sich Khimki auf 68:48 ab. Mit der 61:78-Niederlage haben die Trinchieri-Jungs auch die Tabellenführung der Euroleague Top16 Gruppe F an die Russen abgegeben.

Wie schon beim Aufeinandertreffen im Dezember war das Auswärtsspiel bei den MHP Riesen Ludwigsburg ein hartes Stück Arbeit für den Deutschen Meister. 45 Stunden nach dem Spiel im Moskau starteten die Bamberger gut: Topscorer Nicolo Melli (17 Punkte) warf Bamberg gegen die physisch harte Verteidigung der Schwaben zur schnellen 17:7-Führung. Doch Ludwigsburg verunsicherter die Trinchieri-Jungs mit noch härterer Gangart in der Defensive, die Würfe fielen nicht mehr bei den Bambergern, die Schwaben holten mit einem 9:0-Lauf auf und gingen sogar knapp mit 36:34 in Führung liegend in die Pause. Bis kurz vor Ende des dritten Viertels wechselte die Führung ständig hin und her, dann stellte Bamberg wie zu Beginn der Partie erneut auf Zonenverteidigung um. Damit kamen die Ludwigsburger nun gar nicht mehr klar, ihr Center John Brockman, beim Dezembergastspiel noch Topscorer, blieb blass, und von der Dreierlinie warfen die Schwaben gegen Bambergs Zone fast nur daneben (3 Treffer bei 18 Versuchen). Das Trinchieri-Team dagegen hatte eine starke Dreierquote: acht Treffer bei 17 Würfen, ganz wichtig davon der Distanzwurf von Nicolo Melli zum 54:50 am Ende des dritten Viertels. Und während besonders Darius Miller Anfang des vierten Viertels aufblühte und neben einem Dreier zwei Korbleger in Folge traf, machten die Ludwigsburger gegen die starke Bamberger Abwehr fast acht Minuten lang keinen Korb mehr. Der 15:0-Lauf zum 68:50 sicherte den Bambergern den Einzug in das Pokalturnier, Brad Wanamaker (13 Punkte) traf den abschießenden Dreier zum 71:58-Endstand.

Headcoach Brose Baskets Andrea Trinchieri: „Zu Khimki. Das war ein schlechtes Spiel von uns. Wir hatten nicht die richtige Energie und konnten Khimkis Physis nicht richtig kontern. Das kann passieren in einer so langen Saison mit so vielen Auswärtsspielen. Das Pokalspiel war unglaublich. Ludwigsburg und wir hatten verinnerlicht, dass es ein Knockout-Spiel war. Wir spielten ein großartiges Spiel, kamen von einem langen Trip, hatten keine Zeit zu trainieren. Ludwigsburg war der erwartet schwere Gegner und hat es uns zu jeder Zeit sehr schwer gemacht. Wir mussten heute anders verteidigen als sonst, weil wir nicht frisch aus Moskau zurückgekommen sind. Aber es ist ein weiterer Sieg auf unserem Konto, daher bin ich sehr froh.“

Am Donnerstag, 28. Januar 2016, steht für die Brose Baskets das nächste schwere Auswärtsspiel in der russischen Hauptstadt an. Nur sechs Tage nach dem Gastspiel bei Khimki Moskau tritt das Trinchieri-Team bei CSKA Moskau im Top16 der Euroleague an. Jump im VTB Ice Palace ist um 18 Uhr.

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