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Tel Aviv

Brose Baskets unterliegen Maccabi Tel Aviv

Tel Aviv, 10.12.2015

Diesen 7.500 Kilometer langen Umweg hätten sich die Brose Baskets im Nachhinein wohl gerne gespart: zwischen den beiden Bundesliga-Spitzenspielen gegen den FC Bayern (100:87-Sieg) und auswärts bei Alba Berlin kassierten die Brose Baskets in Tel Aviv eine 65:85-Niederlage. Das Trinchieri-Team war schon vor der Auswärtspartie in der Euroleague für die nächste Runde qualifiziert, während Maccabi nur dank des Sieges noch die Chance auf das Top16 hat.

Nach den unglaublich intensiven, mit höchstem Einsatz und leidenschaftlicher Intensität gespielten Partie beim FC Bayern München und vor dem Duell am Sonntag als neuer Tabellenführer der Basketball-Bundesliga gegen den Tabellenzweiten Alba Berlin konnten sich die Jungs der Brose Baskets scheinbar nicht angemessen auf die Partie beim sechsfachen Euroleague-Sieger Maccabi Tel Aviv konzentrieren. Nur so ist zu erklären, warum der Deutsche Meister bei den Israelis mit einer so schwachen Verteidigung ohne Biss agierte. Den Hausherren ließen die Bamberger vor allem in der ersten Halbzeit immer wieder diese Zentimeter zu viel Platz, die die Maccabi-Jungs zu einem wahren Dreierregen in den Bamberger Korb nutzen. Dreimal traf Tel Avis Nachwuchstalent Sylven Landesberg binnen 80 Sekunden von jenseits der 6,75-Meter-Linie und schraubte die Maccabi-Führung von 6:4 auf 15:4. Fünf von sieben Dreierversuchen trafen die Hausherren im ersten Viertel, bis zur Halbzeit nagelten die Israelis acht von zehn Distanzwürfen in den Bamberger Korb, das Trinchieri-Team traf einen von sieben Würfen. Schon Anfang des zweiten Viertels schien die Partie mit der 30:12-Führung für Tel Aviv entschieden, zur Halbzeit lag Bamberg 28:43 hinten.

Auch in Halbzeit zwei änderte sich an der verhaltenen Partie der Brose Baskets nichts – nach der herausragenden Wurfquote im Spiel gegen den FC Bayern (67% der Dreierwürfe) haderten die Trinchieri-Jungs mit ihrem Händchen, nur vier von 20 Distanzversuchen landeten im Korb. Mit Daniel Theis (13 Punkte) und Darius Miller (11 Punkte) gelang lediglich zwei Akteuren im Brose-Dress eine zweistellige Punktausbeute. Immerhin konnte Trainer Andrea Trinchieri die Spielminuten gut verteilen, so dass seine Jungs am Sonntag bei Alba Berlin deutlich frischer agieren sollten. Im letzten Viertel, das einzige, das die Bamberger ausgeglichen gestalteten, konnte Nachwuchs-Spielmacher Aleksej Nikolic seine ersten Punkte in der Euroleague machen – per Dreier.

Headcoach Brose Baskets Andrea Trinchieri: „Glückwunsch an Maccabi zu einem mehr als verdienten Sieg. Sie spielten mit Energie und trafen viel von Außen. Wir waren nicht bereit, dagegen zu halten. Ich habe einen schlechten Job gemacht, denn ich habe es nicht geschafft, meine Spieler auf ein Spiel in dieser Arena einzustellen. Wir hatten einen sehr schwachen Abend, Maccabi hat uns aber auch dazu gezwungen. Wir kamen nicht zurecht, spielten schlecht in der Defense und zu langsam in der Offense.“

Von Tel Aviv aus sind die Brose Baskets gleich nach Berlin weitergeflogen, wo sie sich in der Mercedes-Benz-Arena auf das Basketball-Bundesliga-Spitzenspiel gegen Alba Berlin vorbereiten. Jump ist am Sonntag, 13.12.2015 um 17 Uhr.

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