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Bamberg

Euroleague: Brose Baskets schlagen bislang unbesiegte Adalusier aus Malaga

Bamberg, 20.11.2015

Dieser Sieg war wie ein Paukenschlag in der Euroleague! Mit 73:53 fegte der Deutsche Meister Brose Baskets den bislang ungeschlagenen Tabellenführer Unicaja Malaga aus der Brose Arena. Nach 36 Minuten, als Bambergs Trainer Andrea Trinchieri die Leistungsträger vom Feld nahm und der Jugend Spielzeit gab, führte Bamberg gar mit 70:42. Ein tolles Debut feierte zudem Neuzugang Leon Radosevic.

Unter der Woche nahmen die Brose Baskets den Kroaten Radosevic (25) bis zum Saisonende unter Vertrag, der bisherige Center Gabriel Olaseni wird dafür zu den Gießen 46ers ausgeliehen. Im Gegensatz zu Olaseni hat Radosevic in den letzten beiden Jahren viel Erfahrung mit Alba Berlin in der Euroleague sammeln können – und dies kam den Trinchieri-Jungs gleich in seinem ersten Einsatz im Bamberger Dress zu Gute. Im ersten Viertel hatten die Brose Baskets mit der Defensive der Spanier, als auch der kleinlichen Linie der Schiedsrichter zu kämpfen: Malaga, das bis dato einzige unbesiegte Team der Euroleague, führte 5:11 – und die Bamberger komischerweise 7:0 nach Fouls. Aber das Trinchieri-Team stellte sich besser auf die Linie der Unparteiischen ein und rührte nach dem Dreier des Ex-Bambergers Jamar Smith (18:22) vor allem in der Defensive den Stahlbeton an. Für die Gäste gab es von nun an kein Durchkommen mehr durch die Bamberger Verteidigung, während die Trinchieri-Jungs vorne schnellen Offensivbasketball zelebrierten: der Ball und die freien Spieler schnell in Bewegung, dadurch freie Würfe en Masse – mit einem 19:3-Lauf kam der Deutsche Meister zu einer 37:25-Führung. Großen Anteil daran hatte auch Neuzugang Leon Radosevic, der alle drei Würfe im Korb versenkte, sowohl per Korbleger als auch aus der Halbdistanz. Mit elf Punkten Vorsprung (40:29) ging es in die Pause.

Wer nach dem Seitenwechsel ein Trotzreaktion des Tabellenführers erwartet hatte, sah sich getäuscht: die Brose Baskets schnürten die Defensive noch enger, so dass den Andalusiern lediglich acht Punkte im dritten Viertel gelangen. Vor allem Darius Miller (11 Punkte), in den ersten Minuten des Spiels noch der „Pechvogel“ mit drei Fouls, traf nun aus allen Lagen und hatte mit seinen acht Zählern großen Anteil an der 60:39-Führung nach dem dritten Viertel, auch die Topscorer Janis Strelnieks (14 Punkte) und Brad Wanamaker (13 Punkte) warfen zielsicher. Mit einem Monsterblock gegen den Ex-Bamberger Jamar Smith brachte Leon Radosevic die Bamberger Fans erst zum Jubeln, sprintete im schnellen Gegenangriff der Bamberger noch nach vorne und zog einen Verteidiger auf sich, dadurch konnte Nikos Zisis auf den freien Darius Miller passen – der Dreier zum 70:42, die höchste Führung nach 36. Minuten und ein Schnellangriff wie aus dem Basketball-Lehrbuch. Von nun an gab Coach Trinchieri seinen Leistungsträgern eine Ruhepause, die Spanier nutzten dies für Ergebniskosmetik.

Headcoach Brose Baskets Andrea Trinchieri: „Das Beste war, dass die frühen Fouls nicht unsere Aggressivität beeinflusst haben. Wir haben weiter in der Defensive gearbeitet und eine tolle Einstellung gezeigt. Jeder war fokussiert und hat in der Verteidigung geholfen. Wenn man Malaga bei knapp über 50 Punkten hält, ist das ein guter Job. Leon Radosevic passt gut bei uns rein. Er ist jung, aber schon erfahren. Er kennt das Spiel. Und ich glaube, dass er gute Mitspieler hat, die es ihm erleichtern werden, sich zurechtzufinden. Es ist ein Schritt in Richtung Top 16. Ich weiß nicht, ob es ein großer oder ein kleiner Schritt ist.“

Bereits heute Abend, Montag, 23. November, 20 Uhr, haben die Brose Baskets bereits das nächste Pflichtspiel auf dem Programm. Phoenix Hagen, Tabellendreizehnter der Bundesliga, tritt bei den Bambergern in der Brose Arena an.

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