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Bamberg

EuroLeague: Brose Baskets zerlegen Zalgiris Kaunas und siegen erstmals im Top16

Bamberg, 08.01.2016

Das war stark, das war überlegen, das war phänomenal, das war ein Eintrag in die Bamberger Basketball-Geschichte! Mit 96:63 zerlegten die Brose Baskets den litauischen Meister Zalgiris Kaunas und feierten nach 21 Niederlagen (sechs 2006, vierzehn 2014 und bei Real Madrid vor einer Woche) endlich das allererstes Spiel in den EuroLeague Top16. Und was war das für eine grandiose Partie: das Trinchieri-Team führte den EuroLeague-Champion von 1999 in der Brose Arena regelrecht vor, lag schon zur Halbzeit 49:29 in Führung.

Die Brose Baskets starteten wieder mit Elias Harris, der seine Bauchmuskelverletzung aus dem Spiel gegen Sassari überstanden hatte. Von Beginn an überzeugten die Trinchieri-Jungs mit einer kompromisslosen Defensive, so dass den Gästen erst nach vier Minuten überhaupt die ersten Punkte gelangen. Bis dahin hatten Nikos Zisis, Nicolo Melli, Darius Miller und Brad Wanamaker die Hausherren bereits mit 8:0 in Führung geworfen. Zalgiris verkürzte auf 8:5, der Deutsche Meister blieb aber konzentriert und zog dank starken Offensivaktionen mit vielen schönen Pass-Stafetten und neun Punkten von Nicolo Melli im ersten Viertel auf 24:13 davon. Auch in den zweiten zehn Minuten zeigten die Hausherren begeisterten Basketball und wiesen die Balten immer wieder in die Schranken. Vor allem Routineer Nikos Zisis drehte mit sieben seiner 18 Punkten auf, mit einer soliden 49:29-Führung gingen die Brose Baskets in die Pause.

Doch nach dem Seitenwechsel zeigte auch die Litauer, warum sie sich für das Top16 qualifiziert hatten. Hinten veränderten sie die Defensive und brachten damit das Trinchieri-Team aus dem Lauf, vorne machten sie nun schnelle Punkte. Aus dem 51:29 kurz nach der Pause machten die Litauer binnen vier Minuten ein 54:40, Bambergs Trainer Andrea Trinchieri nahm die Auszeit und schärfte wieder die Konzentration seiner Jungs. Die Folge: leichter Mitteldistanzwurf von Darius Miller (13 Punkte), Block von Daniel Theis in der Verteidigung, ein Wahnsinnspass von Brad Wanamaker auf Daniel Theis (10 Punkte), der mit einem krachenden Dunking zum 62:45 vollstreckte. Und im Schlussviertel trat der Lette Janis Strelnieks sozusagen im baltischen Duell auf das Gaspedal: eiskalter Dreier zum 74:52, erfolgreicher Dreier trotz Foul, vier Punkte in einem Angriff zum 85:57, die Brose Arena tobte vor Jubel für den lettischen Topscorer (19 Punkte). Der starke Youngster Patrick Heckmann nutze die letzten zwei Minuten noch für sieben seiner 11 Punkte und schraubte die Führung auf 33 Zähler rauf (96:63).

Headcoach Brose Baskets Andrea Trinchieri: „Die Fans haben uns die letzten zwei Minuten Standing Ovations gegeben. Es war der erste Sieg für unsere Organisation im Top 16 überhaupt. Das Vermächtnis dieses Teams ist größer als das Ergebnis auf der Anzeigetafel. Ich bin sehr stolz auf mein Team. Es ändert nichts an der schweren Gruppe, aber die kleine Flamme der Hoffnung, die wir heute entzündet haben, wird weiter brennen."

Als nächstes steht für die Brose Baskets eines der wohl schwersten Auswärtsspiele der EuroLeague an – am nächsten Freitag, 15. Januar 2016, müssen die Trinchieri-Jungs ab 20.45 Uhr bei Olympiakos Piraeus, Euroleague-Champion von 2012 und 2013, antreten.

Weitere Informationen unter www.brosebaskets.de, www.euroleague.net und www.beko-bbl.de.

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