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Karpfham / Bad Griesbach im Rottal

Grandioses Saisonfinale für Dominik Dinkel im Skoda Fabia R5

Karpfham / Bad Griesbach im Rottal, 21.10.2016

Das Finale der Deutschen Rallyemeisterschaft 2016 fand in Karpfham im niederbayerischen Bäderdreieck statt. Bereits zum 53. Mal lud die ADAC 3 Städte Rallye die Rallye-Elite nach Niederbayern ein. Für Dominik Dinkel und Christina Kohl gab es, nach einer grandiosen Saison im Brose Skoda Fabia S2000, bei der Platzierung nichts mehr zu verbessern. Der Dritte Platz in der Jahresendwertung war gesetzt und konnte den Beiden nicht mehr genommen werden.

Immer unter dem Motto „lernen, lernen, lernen“ hatte man zu Beginn der Saison auf den dritten Platz geschielt. Der Umstieg vom Brose Opel Adam R2 auf den Brose Skoda Fabia S2000 war ein großer Schritt. Anfangs gab es viele Zweifler, ob der junge Rossacher KFZ-Meister den richtigen Weg eingeschlagen hatte, doch gleich zu Beginn kamen die Erfolge. Das neu formierte Team mit Co-Pilotin Christina Kohl und dem Einsatzteam von KRT funktionierte auf Anhieb perfekt. Bei der ersten Veranstaltung in 2016 erzielten sie, bei schwierigsten Bedingungen im Saarland, den dritten Platz im Gesamtklassement. Niemand hätte damit gerechnet, dass der junge Rossacher sofort im neuen Sportgerät auf den ersten Podestplatz fährt.

Die grandiose Saison verfolgte natürlich auch Michael Stoschek. Der Ex – FIA Historic Europameister hatte mit seiner Brose Unternehmensgruppe den Umstieg auf den Brose Skoda Fabia S2000 erst möglich gemacht. So hatte er für Dominik Dinkel und Christina Kohl auch noch eine besondere Überraschung für das Finale 2016. Die Belohnung für die erfolgreiche Saison: Der Start im BRR Skoda Fabia R5.

So ging es dann auch am späten Freitagnachmittag endlich los. Noch sehr angespannt gingen Dominik Dinkel und Christian Kohl im ungewohnten Sportgerät auf die erste Prüfung. Der Start war dann eher ruppig. Im nächtlichen Niederbayern auf feuchtem und schwierigem Untergrund wollte man dann auch nicht zu viel riskieren. In der Dunkelheit im Skoda Fabia R5, würgte der junge Rossacher am Start den Motor ab. Umso erstaunlicher das er trotzdem nur 7,8 Sekunden auf den führenden Fabian Kreim (ebenfalls Skoda Fabia R5) verlor.

Am Samstagmorgen hatte sich das Wetter gebessert. Mit leichtem Nebel aber doch trockenen Bedingungen ging es für die 120 Teilnehmer auf die sieben folgenden, materialraubenden Wertungsprüfungen. Die erste Prüfung des Tages „Sankt Salvator 1“ war wie gemacht für den jungen Rossacher. Mit Schotter und rutschigen, schmierigen Plattenwegen fand er genau die speziellen Bedingungen vor, die er beherrscht wie kein anderer. So gelang ihm seine erste Bestzeit im Skoda Fabia R5. Die Konkurrenz konnte nur zuschauen. 9,5 Sekunden nahm er Kreim/Christian ab. Unglaublich wie es dem jungen Rossacher gelang sich in der Kürze der Zeit auf den Skoda Fabia R5 umzustellen. Für den einen Freud, ist für den anderen Leid. Hier entschied sich die Meisterschaft, Christian Riedemann (Peugeot 208 T16 R5) fiel mit gerissenem Schaltseil aus. Damit waren Fabian Kreim und Frank Christian Deutsche Rallyemeister 2016. Wer jetzt vermutet hat die Luft ist raus, kennt die jungen Wilden auf ihren starken Skoda Fabia R5 nicht. Um jede Bestzeit wurde gefightet.

Kleinere und größere Fehler verhinderten auf den folgenden Prüfungen, dass Dinkel/Kohl noch mehr Bestzeiten abräumen konnten. Auf der siebten Wertungsprüfung „Fellner Arena 1“ mussten die Teilnehmer relativ lange warten. Die Veranstalter kämpften mit den Zuschauermassen, die sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollten. Durch die ungewollte Pause befanden sich die Reifen dann auch nicht mehr auf „Idealtemperatur“ und eine Schikane stellte sich dem jungen Rossacher in den Weg. Dies ließ dann den Rückstand auf den Führenden Kreim um weitere 30 Sekunden anwachsen.

Auf den folgenden Prüfungen fuhren Dominik Dinkel und Christina Kohl immer auf Augenhöhe mit Kreim. Die Zeiten konnte der Rossacher trotz der fehlenden Erfahrung auf dem R5 mitgehen. Am Ende Platz zwei im Gesamtklassement. Der Rückstand auf Kreim 52 Sekunden (30 durch die Berührung mit der Schikane und 22 nach den ersten vier Prüfungen am Freitag). Ein erfolgreiches Wochenende für Dominik Dinkel und Christina Kohl. Das Vertrauen, das vor allem Michael Stoschek mit seiner Brose Unternehmensgruppe in die Beiden Youngster gesetzt hat, wurde mit einem Spitzenergebnis belohnt. Der Dank geht natürlich an alle Sponsoren und das Serviceteam rund um KRT.

Mit tollen Ergebnissen und einem dritten Platz in der Deutschen Meisterschaft haben Dominik Dinkel und Christina Kohl für viel Aufsehen gesorgt.

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