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Jena

Medi Bayreuth geht auch im zweiten Aufeinandertreffen mit Jena leer aus

Jena, 16.03.2018

Am 25. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga hat Medi Bayreuth auch das zweite Aufeinandertreffen mit Science City Jena in dieser Saison verloren. Vor 2.234 Zuschauern in der Sparkassen-Arena unterlagen die Heroes Of Tomorrow drei Tage nach dem Einzug in die Runde der letzten acht Teams in der Basketball Champions League mit 90:107.

Schon im ersten Viertel gerieten die Heroes Of Tomorrow in Thüringen auf die Verliererstraße. Mit 26:7 gingen die ersten zehn Minuten klar an die Gastgeber, die von Beginn an im Kopf schneller und wacher wirkten. Zudem war das Team von Trainer Björn Harmsen über die gesamte Spielzeit mit guten Trefferquoten unterwegs, während bei Medi Bayreuth vor allem im ersten Abschnitt kein Wurf fallen wollte. Im zweiten Abschnitt bäumte sich die Mannschaft von Head Coach Raoul Korner zwar nochmals auf und konnte den Rückstand bis zur Pause auch auf zehn Zähler verkürzen, doch unmittelbar mit dem Start der zweiten Hälfte schalteten die Jenaer wieder einen Gang höher und ließen sich die Kontrolle über das Spiel nicht mehr nehmen.

Nach einem ausgeglichenen Start, De’Mon Brooks erzielte an der Freiwurflinie das 4:4, mussten die Heroes Of Tomorrow zusehen, wie sich Jena schnell in einen Rausch spielte. Ein ums andere Mal kam Science City durch Schnellangriffe zu Punkten. Auch eine Auszeit in der sechsten Minute brachte keine Änderung, denn offensiv fanden die Bayreuther ihren Wurfrhythmus nicht. Ganze sechs Minuten blieben die Gäste ohne Treffer, erst ein Wachalski-Dreier stoppte beim 7:22 einen 18:0 Lauf der Hausherren, die im ersten Viertel den Ball sechs Mal klauten und von sieben Medi-Turnovern profitierten.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts machte Jena weiter viel Druck, doch die Heroes Of Tomorrow fanden über das Inside-Spiel in die Partie. Vor allem Andreas Seiferth wurde gesucht und der Center lieferte ab. Er blieb im zweiten Viertel ohne Fehlwurf und sorgte mit 15 Punkten dafür, dass man wieder näher kam. Nach einem 3-Punkt-Spiel des Big Man zum 25:41 holte Jena-Coach Björn Harmsen sein Team in einer Auszeit an die Seitenlinie. In der Folge waren die Hausherren wieder etwas wacher, ließen dann aber Medi nach einem unsportlichen Foul von Julius Wolf herankommen. James Robinson verwandelte die Freiwürfe und mit dem Pausenpfiff einen Dreier zum 43:53.

Die Hoffnung währte allerdings nicht lange, denn Jena startete mit einem 8:0 Lauf in die zweite Halbzeit. Vor allem Routinier Julius Jenkins war im dritten Abschnitt nicht zu stoppen. In seinem 402. Erstligaspiel sorgte er mit mehreren Dreiern dafür, dass die Jenaer ihren Vorsprung wieder ausbauen konnten. Über das 67:47 und 73:50 bis zum 81:55 riss Jenkins sein Team und die heimischen Fans mit. Was immer die Heroes Of Tomorrow versuchten, der 37-Jährige antwortete und sorgte, natürlich mit einem erfolgreichen Distanzwurf und dem 84:59 drei Sekunden vor der letzten Pause für den Schlusspunkt.

Nachdem Immanuel McElroy mit dem 91:61 in der 32. Minute den Bayreuther Rückstand auf 30 Punkte schraubt, ließ es Jena etwas langsamer angehen, ohne jedoch die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Das gedrosselte Tempo kam Medi Bayreuth zugute. Dreier von Steve Wachalski und Bastian Doreth bedeuteten das 69:95, doch wirklich eng wurde es nicht mehr.

In der Tabelle bleibt Medi Bayreuth weiterhin auf Position vier. Der Vorsprung auf die Verfolgerteams aus Bonn und Oldenburg beträgt nun noch einen Sieg. Nach den beiden englischen Wochen in der Basketball Champions League liegen nun ganze acht Tage vor den Heroes Of Tomorrow, ehe mit den EWE Baskets Oldenburg der nächste Gegner in der Oberfrankenhalle auftritt. Erst am Samstag der kommenden Woche, dem 24. März, geht es wieder um wichtige Punkte in der easyCredit Basketball Bundesliga. Bis dahin hat das Team ausreichend Zeit, um zu neuen Kräften zu kommen.

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