Close

Diese externe Seite ist im Präsentationsmodus nicht verfügbar.

Seite lädt
Nach oben
Menü

Ludwigsburg

medi bayreuth gewinnt nach starker Teamleistung 79:76 in Ludwigsburg

Ludwigsburg, 29.01.2017

Die Heroes Of Tomorrow sind back on track! Am 20. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga warf das Team von Head Coach Raoul Korner im Gastspiel bei den MHP RIESEN Ludwigsburg wieder all die Tugenden in die Waagschale, die medi bayreuth in der Hinrunde so erfolgreich gemacht hatten. Mit viel Herz, Intensität und Energie kämpften sich die Bayreuther am Ende der Partie auch das Glück auf ihre Seite und siegten dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung knapp, aber verdient mit 79:76 (42:28) in der MHP Arena.

4.086 Zuschauer sahen dabei eine hochspannende Partie. Mit einem bärenstarken zweiten Viertel, in dem man den Hausherren nur ganze fünf Punkte gestattete, konnten sich die Heroes Of Tomorrow zur Pause einen 14-Punkte-Vorsprung herausarbeiten. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Ludwigsburger den Druck nochmals und spielten sich so nicht nur wieder heran, sondern gingen gut sechs Minuten vor dem Ende sogar erneut in Führung. In der dramatischen Schlussphase hatten beide Teams dann die Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden. medi bayreuth hatte an diesem Abend jedoch in Nate Linhart, Kyan Anderson, Trey Lewis und Steve Wachalski, der 26 Sekunden vor dem Ende mit einem Dreier aus der linken Spielfeldecke den letzten Feldkorb der Partie zur erneuten Bayreuther Führung einnetzte, die insgesamt kaltschnäuzigeren Akteure in seinen Reihen.

Die Partie kurz zusammengefasst

Den besseren Start in das Spiel hatten die Hausherren, die nach dem 4:5 (4.) durch Freiwurfpunkte von De’Mon Brooks durch einen 12:4 Lauf auf 17:8 (7.) davon zogen. Großen Anteil daran hatte Rückkehrer Rocky Trice, der in gut einer Minute zwei Dreier versenkte. In der Folge fingen sich die Heroes Of Tomorrow und der starke De’Mon Brooks (zehn Punkte im ersten Viertel) verkürzte auf 16:21 (9.). Nach Punkten von Kelvin Martin endete der Abschnitt mit einem Amaize-Dreier zum 19:23.

Im zweiten Viertel legte medi bayreuth dank herausragender Defensivarbeit den Grundstein zum Sieg. Nach dem Ausgleich durch De’Mon Brooks, holte Kyan Anderson mit einem Dreier zum 26:23 (14.) die erste Führung. Diese wuchs in der Folge weiter an, da die extrem engagierte medi-Abwehr den Ludwigsburgern keinerlei Entfaltungsmöglichkeiten ließ. Nach einem erfolgreichen Distanzwurf von Trey Lewis wuchs der Vorsprung auf zehn Zähler (37:27, 18.). Lewis war es auch, der mit zwei Freiwürfen den 42:28 Pausenstand sicherstellte. Mit 23:5 ging das zweite Viertel eindrucksvoll an die Heroes Of Tomorrow!

Nach dem Wechsel konnte medi seinen Vorsprung zunächst verteidigen, denn jeder Ludwigsburger Vorstoß wurde gut gekontert. Erst im Anschluss an einen Wachalski-Dreier zum 54:43 (29.) hatten die Gastgeber wieder eine gute Phase und kamen durch einen 6:0 Lauf auf 49:54 nach 30 gespielten Minuten heran.

Das letzte Viertel begann für die Gäste mit einem Doreth-Dreier. Doch auch die Ludwigsburger trafen aus der Distanz: Chad Toppert und Drew Crawford glichen von jenseits der 6,75 Meter-Linie zum 57:57 (32.) aus. Zum ersten Mal wieder in Führung gingen die Barockstädter dann in der 34. Minute durch den starken Jack Cooley (61:60) und es hatte nun den Anschein, als könnten die Gastgeber mit der Unterstützung ihrer extrem lautstarken Anhänger das Spiel zu ihren Gunsten drehen. Doch medi bayreuth bewies Charakter und ließ sich nicht abschütteln. Dem 67:64 (37.) durch Rocky Trice ließ Nate Linhart per Dreier den Ausgleich folgen. Ludwigsburg gab erneut Gas: Clifford Hammonds sorgte in der 38. Minute für das 71:67. Doch nun übernahm Kyan Anderson. Mit fünf Punkten drehte er das Spiel erneut und 93 Sekunden vor dem Ende hieß es 72:71 für medi. Jack Cooley brachte Ludwigsburg wieder in Front und 39 Sekunden vor dem Ende waren es nach einem verwandelten Freiwurf von Kelvin Martin sogar zwei Zähler Vorsprung für die Hausherren. Die Heroes Of Tomorrow suchten die Entscheidung in Person von Steve Wachalski, für den 26 Sekunden vor dem Ende ein Dreier aus der Spielfeldecke herausgespielt wurde, den der Routinier eiskalt zum 75:74 im Korb zappeln ließ. Nachdem im folgenden Angriff Tekele Cottons Wurf das Ziel verfehlte, behielt medi in den Schlusssekunden an der Freiwurflinie die Nerven, vor allem Trey Lewis, der vier Versuche verwandelte und den 79:76 Erfolg sicherstellte.

Raoul Korner (medi bayreuth): “Ich möchte meiner Mannschaft ein riesen Kompliment machen. Wir haben in den letzten Wochen nicht gut gespielt und im Grunde die letzten beiden Spiele chancenlos verloren. Aber wir haben gearbeitet und uns zurückgekämpft. Ich denke, das war heute ein Beweis dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es war nicht alles toll aber speziell die Art und Weise wie wir im zweiten Viertel unseren Gameplan nahezu perfekt umgesetzt haben, stimmt mich sehr positiv. Der Vorsprung hat zwar nicht lange gehalten und es war klar, dass Ludwigsburg in der Defensive die Daumenschrauben anziehen würde. Im dritten Viertel haben sie das besonders eindrucksvoll gemacht, meine Mannschaft hat am Ende jedoch Charakter gezeigt und einige Spieler eben auch bewiesen, dass sie die Big Plays machen können. Das war heute ein sehr schöner und wichtiger Sieg gegen eine offensichtlich sehr starke Mannschaft für uns.”

Hinweis: Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Zur Datenschutzrichtlinie. OK.

Hinweis: Sie verwenden einen veralteten Browser. Einige Elemente können deshalb nicht korrekt dargestellt werden.

Sie haben „Privates Surfen” auf Ihrem Gerät aktiviert. Dies hindert uns daran, die Internetseite vollständig anzuzeigen.