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Erfurt

Medi Bayreuth macht nach 82:65 Sieg in Erfurt großen Schritt Richtung Playoffs

Erfurt, 15.04.2018

Der Vierkampf um den vierten Tabellenplatz in der easyCredit Basketball Bundesliga geht weiter. Nach dem den 29. Spieltag abschließenden 82:65 Auswärtssieg von Medi Bayreuth bei den Rockets in Erfurt finden sich mit den Heroes Of Tomorrow, den Telekom Baskets Bonn, den EWE Baskets Oldenburg und Brose Bamberg gleich vier Mannschaften mit insgesamt 18 Saisonsiegen auf den Tabellenpositionen vier bis sieben. Ein wirklich aussagekräftiger Vierervergleich dieser Teams ist aktuell nicht möglich, da die Partie zwischen Bamberg und Oldenburg am 20. April noch aussteht. Bei noch fünf verbleibenden Spielen beträgt der Vorsprung auf Platz neun und s.Oliver Würzburg jetzt drei Siege.

Die Mannschaft von Head Coach Raoul Korner begann das Gastspiel in Erfurt konzentriert und zunächst über das Spiel unter dem Korb, wo Andreas Seiferth für vier frühe Punkte sorgte. Auf der Gegenseite lief zunächst viel über den nachverpflichteten Jerome Randle, dessen elf Zähler im ersten Abschnitt die Rockets im Spiel hielten. Er war dafür verantwortlich, dass Medi trotz erfolgreicher Dreier von Gabe York, De’Mon Brooks und Steve Wachalski nur mit 15:12 in Front lag. Auf den 16:16 Ausgleich durch Sava Lesic ließ der nur 1,75 Meter große Point Guard der Erfurter sechs Zähler zur 22:20 Führung nach zehn Minuten folgen.

Zu Beginn des zweiten Viertels boten beide Teams zunächst Basketball-Schonkost, bis Assem Marei aufdrehte. Der Ägypter holte wertvolle Rebounds und konnte sein Team durch sieben Punkte in Serie bis auf 31:26 in Front bringen. Es folgten ein York-Dreier und eine Erfurter Auszeit, ehe sich beide Mannschaften in der Folge leichte und teils unnötige Ballverluste leisteten. Die Heroes Of Tomorrow verstanden es aber, den Vorsprung zu halten. Daran hatte auch John Cox großen Anteil, unter anderem durch seinen Dreier zum 40:32. Die letzten 60 Sekunden gehörten jedoch dem Aufsteiger, der durch Punkte von Sava Lesic und Daniel Schmitt wieder auf 36:40 verkürzen konnte.

Der Beginn der zweiten Halbzeit ging an die Hausherren, die nach einem Fast Break von Andreas Obst das Spiel zum 41:40 drehen konnten. Die Freude bei den meisten der knapp 2.100 Zuschauern währte allerdings nicht lange, denn nach einer Bayreuther Auszeit läutete James Robinson mit fünf Punkten, einem Dreier und zwei Freiwürfen, einen 11:2 Lauf ein, den der Point Guard selbst mit dem 51:43 krönte. Nun war es Rockets-Trainer Ivan Pavic, der sein Team um sich versammelte. Zurück auf dem Spielfeld sorgte jedoch John Cox für die erste zweistellige Medi-Führung des Abends, die auch vor dem letzten Wechsel beim 59:48 noch Bestand hatte. Weniger Turnover und mehr Rebounds im Vergleich zu den Erfurtern sorgten im dritten Viertel für den angewachsenen Vorsprung.

Durch vier weitere Punkte von John Cox wuchs der Bayreuther Vorsprung im letzten Abschnitt schnell an. 64:48 hieß es nach zwei Freiwürfen und rund zwei gespielten Minuten. Für den größten Vorsprung des Abends sorgte dann in der 33. Minute Robin Amaize, dessen Dreier das 67:50 bedeutete. Zwar antworteten die Thüringer mit einem 5:0 Lauf, der allerdings jäh durch einen Wachalski-Dreier gestoppt wurde. Negativer Höhepunkt aus Sicht der Rockets war zwei Minuten vor dem Ende das verletzungsbedingte Aus von Johannes Richter, der beim Aufkommen unglücklich auf dem Fuß von De’Mon Brooks umknickte. Auf dem Spielfeld hielten die Heroes Of Tomorrow in der Schlussphase routiniert die Führung und feierten letztendlich einen weiteren verdienten Erfolg.

Raoul Korner von Medi Bayreuth: “Wir sind mit sehr viel Respekt nach Erfurt gereist. Dieser Respekt wurde bestätigt. Wir sind auf eine Mannschaft getroffen, die kämpft und eine gute Chance hat, den Klassenerhalt zu schaffen. Für uns ging es darum, unsere Negativserie bei Auswärtsspielen zu beenden. Wir haben uns oft defensiv nicht mit Ruhm bekleckert und wollten das heute unbedingt beenden. Ich denke, das ist uns über weite Strecken gelungen. Wir konnten Randle in einer kurzen Phase nicht kontrollieren, ansonsten hatten wir die Spieler ganz gut im Griff. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, dass sie sich nicht hat aus der Ruhe bringen lassen.”

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