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Bamberg

Meister FC Bayern erteilt den Brose Baskets eine Lehrstunde

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Bamberg, 14.01.2015

Die Brose Baskets konnten den 80:63-Erfolg gegen den Deutschen Meister aus der Bundesliga von Anfang Januar im Eurocup nicht wiederholen. In der Runde „Last32“ hat der FC Bayern München sich mit einer intensiven Defensive den 52:90-Auswärtssieg geschnappt.

Schon nach den ersten vier Minuten war die Marschroute der Partie klar – und das spiel fast schon entschieden. In den ersten sieben Angriffen kamen die Brose Baskets gegen die dichte und effektive Bayern-Abwehr nicht zu einem erfolgreichen Wurf, weil vor allem der im Bundesligaspiel noch verletzte Nihad Djedovic den Spielaufbau von Bambergs Brad Wanamaker immer wieder erfolgreich behinderte. Zudem setzte sich Bayern-Center John Bryant mehrmals in der Anfangsphase erfolgreich gegen Dalibor Bagaric durch und markierte sechs der ersten acht Bayern-Punkte. 0:13 aus Bamberger Sicht nach vier Minuten, die Trinchieri-Jungs kamen nicht in die Partie hinein, kamen vor allem mit der bedingungslosen Härte der Münchner nicht zurecht. Zwar verkürzten Brad Wanamaker und Janis Strelnieks (6 Punkte) auf 5:15, Bayern gab aber weiter der Ton an und kam über das 6:22-Viertelergebnis zu einer 6:29-Führung nach zwölf Minuten. Bamberg agierte verunsichert, selbst die freien Dreier-Würfe oder vermeintlich leichten Korbleger sprangen vom Ring zurück. Zur Halbzeit stand ein 20:46-Rückstand zu Buche, die Trinchieri-Jungs hatten zu dem Zeitpunkt schon 12 Ballverluste

.

Die Münchner ließen auch nach dem Seitenwechsel nicht nach, Mitte des dritten Viertels waren die Hausherren mit 27:60 im Hintertreffen. Immerhin kämpften die Brose Baskets weiter – Ryan Thompson (12 Punkte) traf zwei Dreier, Josh Duncan (7 Punkte) einen Dunking, Topscorer Brad Wanamaker (16 Punkte) verkürzte mit dem 12:0-Lauf auf 39:60. Als Thompson Anfang des vierten Viertels den Rückstand

auf unter zwanzig drückte (47:65), keimte bei Bamberg noch einmal Hoffnung auf.

Doch Bayern zog in der Defensive noch einmal die Schrauben scharf an und besiegelte mit einem 0:14-Lauf zum 47:79 die hohe Niederlage der Hausherren.

Andrea Trinchieri: „Ich will es ganz klar sagen, ich übernehme den größeren Teil der Verantwortung für diesen schrecklichen Abend. Ich habe meinen Spielern nicht richtig klar machen können, was für eine Art Spiel sie erwarten würde, und habe nicht auf die richtigen Knöpfe gedrückt. Wir waren nicht bereit. Bayern hat natürlich ein großartiges Spiel geliefert. Vor einer Woche waren wir alle glücklich, heute sind wir alle frustriert. Wichtig ist, was wir aus diesem Spiel mitnehmen. Es wäre jetzt ein großer Fehler in die Kabine zu gehen und mein Team fertig zu machen. Bayern hat unglaublich hart und stark gespielt. Wir waren nicht in der Lage darauf zu antworten. Am Anfang waren wir nachlässig und oberflächlich, das war unser größter Fehler. Der amtierende Champion hat uns eine Lektion erteilt. Das ist keine Schande, sie sind ein gutes Team.“

Bereits am Wochenende können die Brose Baskets Wiedergutmachung betreiben: am Sonntagnachmittag, 17 Uhr, gastiert Aufsteiger BG Göttingen bei den Bambergern in der Brose Arena. Das Hinspiel in der Basketball-Bundesliga hatten die Bamberger vor knapp vier Wochen mit 93:86 gewonnen.

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