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Bamberg

Niederlage für Brose Baskets nach deutlicher Halbzeitführung

Bamberg, 21.01.2015

Die Brose Baskets haben im Eurocup eine Heimniederlage kassiert. Trotz einer komfortablen Halbzeitführung von 41:29 verspielten die Jungs von Trainer Andrea Trinchieri gegen die bislang sieglosen Franzosen von JDA Dijon den Sieg und verloren nach einer schwachen zweiten Halbzeit mit 81:86, damit haben sich die Bamberger die gute Ausgangssituation zum Weiterkommen nach dem Auswärtssieg in Ljubljana verspielt.

Dabei hätten die Brose Baskets vor der Wurfstärke Dijons gewarnt sein können. Den 11:4-Vorsprung der Hausherren egalisierten die Gäste mit zwei Dreiern schnell zum 13:13-Ausgleich. In der Folge hatten die Hausherren die Gäste aus dem Burgund aber im Griff – Ryan Thompson traf sicher drei Dreier, zudem holte Trevor Mbakwe (10 Punkte) hinten fünf Rebounds und gestattete Dijon so keine zweiten Wurfchancen. Nach dem 13:0-Lauf ging das Trinchieri-Team mit einem 26:13 in die erste Viertelpause.

Zwar kam Dijon nun auf 28:21 ran, Topscorer Brand Wanamaker (21 Punke) und Janis Strelnieks (12 Punkte) schraubten die Führung auf 15 Punkte (39:24), mit einem Zwölf-Zähler-Vorsprung ging es in die Pause (41:29).

Doch den Vorsprung konnte Bamberg nach der Pause nicht lange halten. Die Franzosen kamen offensiv immer besser in Schwung, ergatterten sich im dritten Viertel fünf Offensivrebounds, die sie in acht Punkte ummünzten. Zudem traf der kleinste Mann auf dem Feld, der 1,72m große Spielmacher Erving Walker, drei Dreier trotz enger Verteidigung durch die Bamberger. Die Folge – mit dem Dreier von Andre Harris ging Dijon nach 28 Minuten erstmals in Führung (51:52). Durch Ryan Thompson (19 Punkte) rettete Bamberg zwar einen kleinen Vorsprung ins vierte Viertel (58:56) und konnte da bis in die 36. Minute die knappe Führung in einem Schlagabtausch wahren (71:68), zwei folgenreiche Offensivrebounds der Franzosen besiegelten aber die Bamberger Niederlage. Zweimal in Folge verloren die Bamberger hinten den Rebound, zweimal knallten die Gäste dem Trinchieri-Team den Dreier-Wurf rein. Zwar glich Brad Wanamaker 33 Sekunden vor dem Ende noch einmal zum 79:79 aus – mit seinem fünften Dreier zehn Sekunden vor dem Ende zum 79:82 besiegelte Steven Gray die Bamberger Heimniederlage.

Andrea Trinchieri: „Dijon hat den Sieg verdient, sie haben in der zweiten Halbzeit sehr gut gespielt, während wir gezeigt haben, dass wir unreif sind. Wir haben bei fünf Dreiern den Schützen einfach zugesehen, ohne unsere Herangehensweise und Einstellung zu ändern. Wir haben nicht verteidigt, 57 Punkte in der zweiten Hälfte sind ein Desaster. Wir haben das Spiel beim Rebound und an der Dreierlinie verloren. Das einzige was wir jetzt tun können, ist noch mehr und besser arbeiten. Ich glaube wirklich, dass jeder auf irgendeine Weise sein Schicksal beeinflussen kann. Unsere Spieler stehen jetzt vor einer klaren Situation. Wir haben gezeigt, dass wir auf diesem Level nicht gut genug sind – entweder wir akzeptieren das, ohne zu versuchen es zu ändern, oder wir arbeiten härter und versuchen unsere Schwächen zu verbergen. Denn jeder hat Schwächen. Der Schlüssel im Spiel ist es, die Stärken zu maximieren und die Schwächen nicht sehen zu lassen.“

Am Sonntag, 25.1.2014, treten die Brose Baskets zum Bundesliga-Auswärtsspiel bei den Frankfurt Skyliners an, Jump ist um 15 Uhr. Erstmals spielberechtigt ist Neuzugang Dawan Robinson, der auf der Aufbauposition für Entlastung sorgen soll.

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