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Budapest

WTCC: Tiago feiert Podiumsplatzierung in Budapest

Budapest, 24.04.2016

Der von Brose unterstützte Portugiese holte in Budapest mit Platz drei im Hauptrennen seine vierte Podiumsplatzierung in dieser noch jungen Saison und stand damit auch am dritten Rennwochenende in Folge auf dem Podest. Da er im Eröffnungsrennen als Zwölfter die Punkteränge knapp verpasst hatte, verlor er zwar seine Führung in der WM-Gesamtwertung. Aber mit nur zwölf Punkten Rückstand auf den neuen Spitzenreiter Jose-Maria Lopez (Citröen) bleibt der Honda-Pilot weiterhin im Titelrennen. „Platz drei im Hauptrennen ist ein gutes Resultat. Damit haben wir uns die Chancen im Kampf um die Meisterschaft erhalten“, sagte Monteiro. „Das Beste ist jedoch, dass wir unsere Konkurrenzfähigkeit auch mit 70 Kilogramm Kompensationsgewicht bewiesen haben, egal ob bei Trockenheit oder bei Regen.“

Dass es auf dem Formel-1-Kurs in der Nähe von Budapest nicht zu zwei Top-Platzierungen gereicht hat, lag vor allem an den wechselnden Witterungsbedingungen. Im ersten Rennen wurde die Reifenwahl zu einer Lotterie, bei der sich auch Monteiro verpokerte. Nachdem die Strecke bis zum Rennstart fast abgetrocknet war, entschied sich der 39-Jährige für Slicks. Diese Wahl sollte sich aber als falsch herausstellen, weil es kurz nach Rennbeginn wieder angefangen hatte zu regnen. So verlor Monteiro, der von Position sechs ins Rennen gegangen war, einige Plätze und kam schließlich auf Platz zwölf ins Ziel. Damit lag er allerdings noch vor seinem Titelrivalen Lopez, der sich ebenfalls für die falschen Reifen entschieden hatte und nur auf Platz 14 landete. Der Sieg ging überraschend an den Marokkaner Mehdi Bennani (Citröen). „Ich habe auf die falschen Reifen gesetzt. Das kostete uns einige wertvolle Punkte“, gestand Monteiro. „Wir haben nicht erwartet, dass sich das Wetter so schnell verschlechtern würde. Aber daraus werden wir lernen.“

Monteiro belegt im Hauptrennen Platz drei

Wesentlich besser lief es für ihn im Hauptrennen, das er als Vierter in Angriff nahm. Da es weiter regnete, war die Wahl der Pneus nun kein großes Thema mehr. Alle Piloten gingen auf Regenreifen an den Start. Allerdings sorgte die nasse Strecke für den einen oder anderen Ausrutscher, so dass bereits in der dritten Runde das Safety Car zum Einsatz kam. Im zehnten Umlauf eroberte Monteiro dann den dritten Platz, ohne jedoch selbst viel dazu beizutragen. Nach einer Berührung zwischen seinem Honda-Teamkollegen Rob Huff und Yvan Muller (Citröen) bekam Huff eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt, wodurch der Brite seinen dritten Platz an Monteiro verlor. Den brachte der Portugiese dann sicher ins Ziel. Das Rennen gewann der Argentinier Lopez.

„Für Rob tut es mir leid. Ich mag es eigentlich nicht, einen Podiumsplatz geschenkt zu bekommen. Manchmal aber muss man Geschenke annehmen“, sagte Monteiro, dessen Teamkollegen viel Pech hatten. Huff blieb beim Regenchaos im ersten Lauf ebenfalls ohne Punkte und rettete sich nach seiner umstrittenen Strafe im zweiten Lauf immerhin noch auf Rang sechs ins Ziel. Noch frustrierter war Norbert Michelisz, der bei seinem Heim-Auftritt in Ungarn lediglich einen Punkt holte. Im Eröffnungsrennen blieb er wegen eines technischen Defekts schon in der Einführungsrunde stehen, und im Hauptrennen brach ihm in der letzten Runde die linke Hinterradaufhängung. Für das nächste Rennwochenende am 7. und 8. Mai in Marrakesch wünschen wir den Honda-Piloten um Tiago Monteiro mehr Glück und vor allem viel Erfolg.

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