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Erfurt

Würzburg verliert auch in Erfurt

Erfurt, 26.12.2017

An den starken Auftritt und die Intensität der zweiten Halbzeit des Heimspiels gegen Ludwigsburg anknüpfen und so den Gastgebern früh zeigen, dass sie am zweiten Weihnachtsfeiertage keinerlei Gastgeschenke zu erwarten haben: Das war der Plan, mit dem Headcoach Dirk Bauermann sein Team in Erfurt aufs Parkett schickte – Clifford Hammonds, Maurice Stuckey, Vaughn Duggins, Robin Benzing und Owen Klassen bildeten die Startformation, der aber von Beginn an kaum etwas gelingen wollte. Statt dessen diktierten die Gastgeber das Geschehen und zwangen Bauermann bereits nach gut zweieinhalb Minuten beim Stand von 8:0 zu seiner ersten Auszeit.

Der Würzburger Trainer reagierte, indem er gleich alle fünf Spieler tauschte und jetzt Abdul Gaddy, E.J. Singler, Vytenis Lipkevicius, Felix Hoffmann und Kapitän Kresimir Loncar sein Vertrauen schenkte. In der fünften Spielminute erzielte Lipkevicius per Dreier die ersten Würzburger Punkte zum 10:3, doch auch dadurch vermochten die Gäste die immer noch angezogene Handbremse nicht zu lösen. Zwischen sieben und elf Punkten bewegte sich in der Folgezeit der Vorsprung der Rockets, die insgesamt mehr Intensität und Konzentration aufs Parkett brachten.

„Sie haben den Grundstein für den Sieg schon im ersten Viertel gelegt, als wir unerklärlich unkonzentriert, nicht aggressiv genug und mit viel zu wenig Energie gespielt haben“, so Dirk Bauermann nach dem Spiel: „Wenn eine junge Mannschaft wie Erfurt dann das Gefühl bekommt, dass etwas geht, dann kann sie solche Leistungen abrufen.“ Nach den ersten zehn Minuten lagen die Hausherren vor 2.217 Zuschauern mit 25:16 in Front, und das sollte dann auch im weiteren Verlauf der Partie so bleiben.

Zwar eröffnete Cliff Hammonds den zweiten Abschnitt mit einem Dreier zum 25:19, aber Andreas Obst antwortete sofort in derselben Manier. Über den Zwischenstand von 36:22 (16. Minute) bauten die Erfurter ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 17 Punkte aus. Vor allem beim Rebound hatten die Gastgeber Vorteile – sie schnappten sich bis zum Seitenwechsel 23 Abpraller, die Gäste nur zwölf. Die an diesem „Abend zum Vergessen“ (Bauermann) schwache Dreierquote der Gäste vor der Pause (2 von 13 / 15 Prozent) tat ihr Übriges.

Auch im dritten Viertel änderte sich zunächst nicht viel – immer wenn die Würzburger im Angriff erfolgreiche Aktionen hatten, fanden die Spieler des Aufsteigers eine passende Antwort und konnten ihre Führung zwischenzeitlich sogar auf 21 Zähler ausbauen – ihr Top-Scorer Retin Obasohan traf in der 23. Spielminute einen Dreier zum 55:34. Bis zum Ende des dritten Viertels änderte sich daran nicht mehr viel – einen kleinen Zwischenspurt der Würzburger zum 59:44 konnten die Rockets durch einen Dreier von Dino Dizdarevic und zwei Freiwürfe von Ekene Ibekwe zum 64:44 kontern.

Erst im Schlussabschnitt kam noch einmal Hoffnung bei den mitgereisten Würzburger Anhängern auf – die Bauermann-Truppe ging jetzt mit viel mehr Aggressivität zur Sache, stellte auf eine Ganzfeld-Presse um und machte den Hausherren damit das Leben schwer. In den ersten fünf Minuten des vierten Viertels gelangen den Erfurtern nur zwei Punkte – leider waren die Gäste aber auch in dieser Phase im Angriff häufig nicht konzentriert genug, um die Ballverluste und Fehlwürfe der Hausherren zu einer erfolgreichen Aufholjagd zu nutzen. Zwar erzielte Robin Benzing neun Punkte in Folge zum Stand von 69:59 in der 35. Minute – kleiner als acht Punkte (72:64, 37. Minute) sollte der Rückstand danach aber nicht mehr werden.

54 Sekunden vor dem Ende machte Andreas Obst mit einem Dreier aus der rechten Ecke zum 83:70 den Deckel auf den ersten Heimsieg der Oettinger Rockets in der easyCredit BBL. „Wir haben heute nicht genug investiert und es kollektiv nicht geschafft, den Kampf anzunehmen. Das ist inakzeptabel und darf nicht passieren“, fasste Dirk Bauermann das Spiel zusammen. Weiter geht es für s.Oliver Würzburg bereits am Freitag um 19:00 Uhr mit dem letzten Heimspiel des Jahres und der Hinrunde – dann ist mit den FRAPORT SKYLINERS der nächste Konkurrent um die Playoff-Plätze in der s.Oliver Arena zu Gast.

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