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Würzburg

s.Oliver Würzburg besiegt Bremerhaven mit 92:85

Würzburg, 15.04.2017

„Wir haben heute vieles richtig gemacht“, sagte Headcoach Dirk Bauermann nach dem Spiel: Am 31. Spieltag der easyCredit BBL hat s.Oliver Würzburg vor 3.063 Zuschauern die Eisbären Bremerhaven mit 92:85 (46:37) besiegt. Es war der fünfte Würzburger Sieg im fünften Heimspiel gegen die Norddeutschen.

Im ersten Viertel sahen die Zuschauer zwei in der Offensive gut aufgelegte Mannschaften – bei den Gastgebern legte vor allem Center Brendan Lane gleich richtig los: Er erzielte die ersten acht Punkte für sein Team und hatte in der 8. Minute nach einem Dunking und einem Dreier zum 19:20 bereits 13 seiner insgesamt 21 Zähler auf dem Konto. Am Ende eines ersten Spielabschnitts auf Augenhöhe lagen die Gäste knapp mit 24:25 vorne.

Youngster Max Ugrai, der mit zwölf Punkten ebenfalls eine starke Vorstellung im Angriff ablieferte, gab dem Spiel dann in der 12. Minute die bereits vorentscheidende Wende: Der 21-Jährige traf den ersten seiner beiden Dreier zum 29:27 – es war der letzte Führungswechsel im Spiel, weil Michael Cobbins und Vincent Sanford zum 33:27 nachlegen konnten und Eisbären-Dompteur Sebastian Machowski damit zu einer Auszeit veranlassten.

Auch danach blieben die Würzburger die spielbestimmende Mannschaft – näher als drei Punkte sollten die Gäste den Abstand im weiteren Spielverlauf nicht reduzieren. Bis zum Seitenwechsel ließen die Würzburger hinten nicht mehr viel zu und punkteten vorne mit Selbstvertrauen und guter Ballbewegung Richtung Brett. Es war ein Spiel mit vielen spektakulären Höhepunkten: Ein ums andere Mal beförderten Michael Cobbins, Brendan Lane und Lamonte Ulmer das Spielgerät per Dunk in den Gäste-Korb. Ulmer war es auch, der mit zwei erfolgreichen Freiwürfen für den beruhigenden Halbzeitstand von 46:37 sorgte.

Nach dem Seitenwechsel waren es zunächst die Eisbären, die besser aus der Kabine kamen. In der 25. Minute waren sie – vor allem dank einigen starker Aktionen von Waverly Austin – wieder auf 51:48 dran. Dirk Bauermann nahm eine Auszeit, und an dem knappen Spielstand sollte sich im weiteren Spielverlauf nur wenig ändern – zwischen drei und sieben Punkten bewegte sich der Vorsprung der Hausherren bis zum Ende des dritten Spielabschnitts.

Auch gleich zwei Machowski-Auszeiten in den ersten zweieinhalb Minuten des vierten Viertels brachten keine Wende im Spiel – im Gegenteil: Nach einem krachenden Dunk von Lamonte Ulmer lagen die Gastgeber in der 34. Minute zum ersten Mal zweistellig vorne (75:65). Allerdings hatte die höchste Führung im Spiel nicht lange Bestand, denn die Norddeutschen gaben noch lange nicht auf und kämpften sich noch einmal in Schlagdistanz (81:77, 37. Minute).

Nach einer weiteren Auszeit von Dirk Bauermann brachte sein Team den dritten Sieg aus den letzten vier Heimspielen dann aber souverän über die Zeit: In der Crunchtime sorgte Jake Odum mit einem Korbleger und fünf Freiwürfen dafür, dass der Erfolg nicht mehr in Gefahr geriet. „Ich habe der Mannschaft gesagt dass wir die Qualität haben, auch ganz knappe Spiele zu gewinnen. Das hat sie heute bewiesen“, sagte Bauermann.