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Michael Stoschek, Brose

Michael Stoschek

Michael Stoschek ist Aufsichtsratsmitglied der Brose SE und Gesellschafter der Brose Gruppe.

Im Alter von 23 Jahren übernahm der Enkel des Firmengründers Max Brose 1971 die Leitung des Metallwerks Max Brose & Co. in Coburg.

Nach einer Ausbildung bei Siemens und an der Universität Nürnberg/Erlangen entwickelte Michael Stoschek aus dem oberfränkischen Betrieb einen weltweiten Marktführer für mechatronische Komponenten und Systeme in der Automobilindustrie. Durch seine 50-jährige Verantwortung für die Marke Brose zählt Stoschek zu den erfahrensten Repräsentanten der Autozulieferindustrie.

Nachdem aus der vierten Generation kein Nachfolger zur Verfügung stand, übergab Stoschek Anfang 2006 die operative Führung an Jürgen Otto und wurde von der Gesellschafterversammlung zu ihrem Vorsitzenden gewählt.

Um die langfristige Orientierung der Brose Gruppe als selbstständiges Familienunternehmen zu sichern, hat die vierte Generation der Abkömmlinge von Max Brose, die seit 2011 dem Gesellschafterkreis angehört, einen Governance Kodex verabschiedet. Darin werden das Selbstverständnis der Eigentümer sowie Aufgaben und Zusammensetzung der Unternehmensorgane bestimmt.

Für Michael Stoschek bedeutet Unternehmertum, auch außerhalb des Unternehmens Verantwortung zu übernehmen. Er fördert in erheblichem Umfang nationale und internationale Projekte in den Bereichen Sozialwesen, Kultur, Jugendförderung und Sport. In seiner Heimatgemeinde Ahorn bei Coburg, deren Ehrenbürger er ist, unterhält Stoschek mehrere soziale Einrichtungen. Außer der finanziellen Unterstützung nimmt Stoschek verschiedene ehrenamtliche Führungsaufgaben in den Bereichen Soziales, Kultur und Sport ein.

Michael Stoschek erhielt 2003 den Initiativpreis der Stiftung Industrieforschung, ist Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und wurde als Familienunternehmer des Jahres 2005 ausgezeichnet. 2010 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Bayerischen Verdienstorden gewürdigt.

Auch als Leistungssportler machte sich Stoschek einen Namen: Er war 1992 und 1996 bayerischer Meister im Springreiten und 2006 Europameister im Rallyesport mit Fahrzeugen bis Baujahr 1975.

Weitere Gesellschafter und Aufsichtsratsmitglieder der Brose Gruppe sind die Kinder von Michael Stoschek und seiner Schwester Christine Volkmann.

Maximilian Stoschek, Brose

Maximilian Stoschek

Maximilian Stoschek ist stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Brose SE und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Brose Gruppe.

Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann bei Siemens in Regensburg kam Maximilian Stoschek im Jahr 2000 als Projektleiter in der Zentralen Organisation zu Brose nach Coburg. In dieser Funktion verantwortete er unter anderem den Aufbau und die Umsetzung einer gruppenweiten E-Business-Strategie. Anschließend war er im Geschäftsbereich Interieur tätig und verantwortete dort das Marketing. In den folgenden Jahren hat er den Auftritt von Brose auf der Internationalen Automobilausstellung maßgeblich begleitet und das Messekonzept weiterentwickelt.

Maximilian Stoschek erwarb 2003 eine Privatpilotenlizenz und entschied sich nur zwei Jahre später dafür, Berufspilot zu werden. 2008 gründete er den Brose Helikopter Service (BHS) – heute BHS Aviation GmbH – mit Sitz in Bamberg. Im Jahr 2019 folgte die Übernahme der DC Aviation Switzerland AG als BHS Aviation AG und damit verbunden die Umfirmierung beider Gesellschaften zur BHS Aviation Group, deren Geschäftsführung er bis heute innehat. Die BHS Aviation ist ein Luftfahrtunternehmen für Helikopter- und Jet-Charter sowie Aircraft Management und Handling Services.