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Berlin

Basketball: Es wäre möglich gewesen! ALBA beantwortet medi-Lauf aber mit 24:0 Serie und gewinnt

Berlin , 10.12.2022

Die Chance für medi bayreuth war da, nach 29 Jahren endlich einmal wieder in der Hauptstadt zu gewinnen. Letztlich aber setzte sich dann doch der amtierende Meister in der Partie des 9. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga durch. 7.557 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena sahen über weite Strecken stark aufspielende Bayreuther, die die Müdigkeit von ALBA BERLIN zunächst gut auszunutzen verstanden.

Obwohl der Gastgeber nach gerade einmal sieben Sekunden die ersten Punkte erzielte, legte medi los wie die Feuerwehr und konnte bereits nach knapp vier Minuten eine 13:6 Führung gegen den amtierenden Deutschen Meister vorweisen. Doch ALBA BERLIN wäre nicht ALBA BERLIN, wenn sie nicht zu kontern wüssten. Dies gelang ihnen mehr als erfolgreich, sodass die Mannschaft von Head Coach Israel Gonzalez nach dem ersten Viertel eine 27:20 Führung innehatte.

Als Sasha Grant den Einwurf zu Beginn des zweiten Spielabschnittes wegwarf, schwante den medi-Fans nichts Gutes, doch diesmal waren es die medi-Jungs, die alle eines Besseren belehrten. Ein 9:0 Lauf unserer Mannschaft brachte die Bayreuther schnell in Führung und da die aggressive Defensive mehr als effektiv am anderen Ende des Feldes war, konnte medi nach 19 gespielten Minuten erstmals den Vorsprung zweistellig gestalten.

Auch nach dem Seitenwechsel sah alles zunächst noch sehr vielversprechend aus und es war Brandon Childress vorbehalten, durch einen erfolgreichen Korbleger den Vorsprung wieder zweistellig zu gestalten. Die Berliner kamen zwar immer wieder heran, doch als medi in der 18. Spielminute durch einen erfolgreichen Dreipunktewurf von Ahmed Hill gar bis auf 67:55 davonzog, glaubten nicht nur die mitgereisten Fans an eine realistische Chance auf den Sensationssieg. Da den Bayreuthern in den verbleibenden zwei Minuten jedoch kein Korberfolg mehr gelingen wollte, konnten die Albatrosse den Rückstand nach Ende des dritten Viertels bis auf 61:67 verkürzen.

Der finale Spielabschnitt begann ebenfalls verheißungsvoll, denn wieder war es Ahmed Hill, der durch einen Dreipunktewurf sein Team bis auf 76:61 davonziehen ließ. Als Head Coach Lars Masell beim Stand von 76:72 seine erste Auszeit des Abends nahm, war der EuroLeague Teilnehmer bereits derart im Flow, dass er nicht mehr zu stoppen waren. Ein sage und schreibe 24:0 Run der Berliner zerstörte alle Hoffnungen auf den bis dato durchaus möglichen Sensationssieg. Somit verlor man eine Partie, bei der man über weite Strecken das Zepter in der Hand hatte, mit 83:91.

Lars Masell (Head Coach medi bayreuth):

„Meinen Glückwunsch an ALBA und Coach González. Wir hatten heute die Chance auf den Sieg und gaben ihn am Ende noch aus der Hand. Das Spiel dann am Ende zu verlieren, tut weh und darf uns so nicht passieren.“

Die Reihe der Auswärtsspiele setzt sich bereits am kommenden Freitag fort, denn dann müssen unsere Jungs nach Chemnitz reisen. Am 10. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga geht es in der Messe Chemnitz gegen die NINERS. Tip-Off ist um 20:30 Uhr.