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Mikrocontroller-Sprint: Digitales Lernen mit praktischer Ausbildung von zu Hause aus

Seit Mitte März lernten die Brose-Auszubildenden von zu Hause aus. Dies wurde wegen der Ausbreitung des Coronavirus erforderlich. Eine kreative Idee machten sich die 60 angehenden Mechatroniker, Elektroniker sowie Mathematisch-technische Softwareentwickler aus dem ersten und zweiten Ausbildungsjahr zu Nutze: Sie absolvierten Anfang April einen sogenannten Mikrocontroller-Sprint. Dabei festigten sie Grundlagen-Wissen in der Informatik, einem Teilbereich der Mechatronik.

Abwechslungsreiche Aufgaben

„Einige unserer Auszubildenden befassten sich über vier Tage in interaktiven Aufgaben beispielsweise mit der Erstellung einer Motoransteuerung mittels sogenannter Pulsweitenmodulation. Andere entwickelten eine analoge Messwertaufnahme und -verarbeitung oder die Ansteuerung von Leuchtdioden“, erläutert Ausbilder Andreas Schirmer, der das Mikrocontroller-Projekt koordinierte.

Dabei arbeiten die Auszubildenden mit einem Mikrocontroller, der speziell für Lernzwecke entwickelt wurde und den Nachwuchs auf kurzweilige Art an technische Inhalte heranführt. Mikrocontroller, auch Mikrorechner genannt, können Steuerungs- und Kommunikationsaufgaben vereinen. Sie finden sich im Alltag oft unbemerkt in technischen Gebrauchsartikeln wieder wie Waschmaschinen, Geld- und Telefonkarten oder auch Unterhaltungselektronik.

Neuartiges Lernprojekt

„Für die praktische Umsetzung haben wir alle Auszubildenden mit einem Mikrocontroller-Set versorgt. Es beinhaltet verschiedene elektronische und technische Bauteile, die mittels der Mikrocontroller-Elektronik und -Programmierumgebung gesteuert und geregelt werden können“, berichtet Ausbildungsleiter Michael Stammberger und ergänzt: „Mit diesem Lernprojekt haben wir nicht nur digitales Neuland betreten, sondern zugleich auch Theorie mit praktischer Umsetzung in den eigenen vier Wänden realisiert.“

Der Nachwuchs aus Coburg, Bamberg/Hallstadt, Würzburg, Wuppertal und Berlin wurde in elf standortübergreifend zusammengestellten Gruppen aufgeteilt und von den Ausbildern aus Coburg, Hallstadt und Würzburg betreut. Gemeinsam nutzten sie zum Fachaustausch und zur Ergebniskontrolle einen Onlinedienst, der Chats, Sprach- und Videokonferenzen ermöglichte.

Lernformat begeistert Nachwuchs

„Bei dem kurzfristig gestarteten und erfolgreich durchgeführten Projekt wurden wir auch von Manfred Stenzel aus dem Bereich Innovationsmanagement des Einkaufs bei der Erstellung eines Scripts unterstützt, das den roten Faden für die Vermittlung der theoretischen und praktischen Inhalte bildete“, betont Andreas Schirmer. Er freut sich auch darüber, dass während der außergewöhnlichen Lernwoche die jungen Menschen engagiert und verantwortungsvoll zusammengearbeitet und das neue Lernformat begeistert angenommen haben.

Erste digitale Girls'Day-Veranstaltungen in Coronazeiten: Live-Videos wecken Spaß an Berufen

Ob der einmal jährlich stattfindende Girls'Day oder die Girls’Day-Akademie, die innerhalb eines Schuljahres wöchentlich als Arbeitsgemeinschaft an allgemeinbildenden Schulen durchgeführt wird – alle Events konnten dieses Jahr wegen der Coronakrise nicht im Betrieb veranstaltet werden. Deshalb ließ sich die Brose-Ausbildung etwas Besonderes einfallen: Sie organisierte kurzerhand digitale Informationsangebote für die Mädchen der siebten bis zehnten Klassen.

Während so der Girls'Day bereits Ende März auf Instagram stattfand mit Live-Schaltungen in die Ausbildung, konnten bei der Girls’Day-Akademie Ende Juni interessierte Mädchen von zu Hause aus mittels Computer und Web-Kamera live Einblicke in die Ausbildung der Technischen Produktdesigner gewinnen.

„Wie ein 3D-Druck funktioniert, welche Aufgaben das Konstruieren von Bauteilen beinhaltet, dies und Vieles mehr zeigten unsere Ausbilderin Isabella Cusin-Meusel gemeinsam mit den Technischen Produktdesignern des ersten Ausbildungsjahres unseren Gästen online“, berichtet Anne Rehaber, die die Veranstaltungen koordinierte. Im Rahmen der rund zweistündigen Aktion hatten die Schülerinnen auch Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen.

Das digitale Format nutzte die Ausbildung zugleich dazu, das Informationskonzept auf den Prüfstand zu stellen und für künftige Veranstaltungen zu optimieren. Lob gab es vom Veranstalter der Girls' Day-Akademie: „Sie haben das Event wirklich prima gemacht und sich sehr gut vorbereitet! Ich bin begeistert, dass die Umsetzung unserer gemeinsamen Videokonferenz so gut geklappt hat und würde mich freuen, wenn wir dies bei einer anderen Gelegenheit wiederholen können“, betonte Projektbetreuerin Stefanie Immisch im Nachgang zur Veranstaltung.

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