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Hallstadt/Bamberg

Brose-Standort Hallstadt profitiert vom weltweiten Wachstum des Türsystemgeschäfts

Hallstadt/Bamberg, 04.01.2008

Der Bamberger Landrat Dr. Günther Denzler und Hallstadts Bürgermeister Erwin Braun statteten dem Brose Standort Hallstadt aus Anlass der abgeschlossenen Standorterweiterung einen Besuch ab. Bei einem Betriebsrundgang und im Gespräch mit Brose Gesellschafter Maximilian Stoschek sowie den beiden Geschäftsführern Kurt Sauernheimer, verantwortlich für das Türsystemgeschäft sowie Matthias Drewniok, Leiter des Hallstadter Werks und der weltweiten Türsy­stem-Produktionstechnik, informierten sich die beiden Kommunalpolitiker über die Leistungsfähigkeit des oberfränkischen Brose Zentralstandorts.

Der Hallstadter Standort hat durch die Bündelung des Know-hows und der Technik-Kompetenz auf dem Gebiet der Fahrzeugtür deutlich an Bedeutung gewonnen: Rund 70 Prozent des gesamten Brose Geschäfts werden seit der Zusammenlegung der Aktivitäten der beiden größten Geschäftsfelder Fensterheber und Türsysteme von Hallstadt aus gesteuert: Hierzu zählen 23 Werke sowie fünf Entwicklungs- und Vertriebsbüros in Europa und Übersee. Gegenwärtig sind 1.150 Mitarbeiter in Hallstadt beschäftigt.

„Durch die Konzentration an einem Standort können wir wichtige Synergie-Effekte nutzen, die Qualität und Funktionalität unserer Erzeugnisse weiter verbessern. Damit erhöhen wir unsere Schlagkraft, Flexibilität und Effizienz ganz entscheidend“, sagte Geschäftsführer Kurt Sauernheimer.

Wie Sauernheimer den beiden Politikern weiter erläuterte, hat sich das Tür-Geschäft in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich entwickelt: So stieg der weltweite Umsatz mit Fensterhebern und Türsystemen seit dem Jahr 2000 um mehr als 500 Mio. und betrug 2006 rund 1,6 Mrd. Euro. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich die Zahl der weltweit Beschäftigten in die­sem Ge­schäftsfeld um 1.000 Mitarbeiter auf über 5.000.

Oberfränkische Standorte profitieren vom weltweiten Geschäftswachstum

Allein im Jahr 2007 wurden in Hallstadt Fensterheber, Türsysteme und Elek­tronikkomponenten für 30 Fahrzeugmodelle im Gesamtwert von rund 300 Mio. Euro hergestellt.

Mehr als 8 Mio. Euro investierte Brose 2007 in die Erweiterung der Entwicklungskapazitäten am Standort Hallstadt: So wurde ein neues Versuchsgebäude errichtet, eine Vorfertigung für Türsystem-Kunststoffträger aufge­baut, die Sozialeinrichtungen erweitert und die Standort-Infrastruktur an die neuen Erfordernisse angepasst. Zudem wurde zusätzlicher Parkraum für die Beschäftigten geschaffen.

Geschäftsführer Matthias Drewniok lobte in diesem Zusammenhang die au­ßerordentlich konstruktive und unbürokratische Zusammenarbeit mit Behörden und Stadtverwaltung, „ohne die in sechs Monaten eine Standorterweiterung dieser Dimension nicht möglich gewesen wäre“.

Durch die Übernahme der Elektromotoren-Sparte von Continental bieten sich weitere Wachstumspotenziale. Während in Coburg zahlreiche Zentralabteilungen wichtige Unternehmensfunktionen international koordinieren, ist Hallstadt unter anderem der Sitz der Entwicklung und Fertigung von elektronischen Steuerungen für Fensterheber- und Sitzverstellmotoren. „Daraus ergeben sich zahlreiche Anknüpfungspunkte“, so Geschäftsführer Matthias Drewniok weiter.

Zunehmen wird auch der mit der Geschäftsausweitung und Koordination verbundene Reiseaufwand von Coburg und Hallstadt aus. Allein aus Coburg unternehmen Brose Mitarbeiter aktuell mehr als 15.000 Dienstreisen im Jahr.

Seit der Inbetriebnahme des Brose Standorts Hallstadt flossen mehr als 150 Mio. Euro in Gebäude, modernste Fertigungstechnologie, Versuchs- und Logistikeinrichtungen sowie Informationstechnik.

Durch die Erweiterung des Produktportfolios und Zusatzaufträge in Asien und Nordamerika wird das Türsystemgeschäft der Brose Gruppe in den kommenden Jahren weiter wachsen. Der weltweite Umsatz soll bis 2009 rund 1,8 Mrd. Euro erreichen. Davon profitiert auch der Standort Hallstadt: Im kommenden Jahr sind über 70 offene Stellen in Entwicklung und Vertrieb des Geschäftsbereichs Türsysteme zu besetzen.

Systemkompetenz wird ausgebaut:
Kunststoffträger für Türsysteme „made in Hallstadt“

Um die Systemkompetenz in der Fahrzeugtür weiter auszubauen, hat Brose am Standort Hallstadt vor wenigen Monaten eine Spritzgießanlage in Betrieb genommen: Im Vordergrund stehen dabei die Forschung auf dem Gebiet der Kunststoffverarbeitung, die Durchführung von Materialtests sowie konstruktive Produkt-Verbesserungen. Zudem wird Brose im Rahmen eines Kunden­projekts ab 2008 auf dieser Anlage erstmals Funktionsträger aus Kunststoff in Eigenfertigung herstellen. Die räumliche Zusammenführung von Produktentwicklung, Werkzeugplanung und Fertigung bringt deutliche Vorteile: Die Brose Ingenieure in Hallstadt können ihre Produkt-Idee bzw. erste Prototypen direkt auf der Anlage testen und die Ergebnisse vor Ort auswerten. Dies führt zu kürzeren Entwicklungszeiten, einer optimalen Produktgestaltung und Fertigungskosten, die dem internationalen Wettbewerb standhalten.

Betriebliche Vereinbarung verbessert Wettbewerbsfähigkeit und sichert Arbeitsplätze

Wie Geschäftsführer Matthias Drewniok berichtet, konnte durch eine 2007 geschlossene Betriebliche Vereinbarung die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts weiter verbessert werden, so dass das Brose-Werk den Auftrag erhielt, ab 2008 die elektrischen Fensterheber für die 7er und ab 2009 für die 5er Baureihe von BMW zu fertigen; im gleichen Jahr wird im Werk Hallstadt erstmals die Serienfertigung von Sonnenrollo-Antrieben für ein Porsche-Modell starten.

Außerdem wird der oberfränkische Zentralstandort aufgrund der guten überregionalen Verkehrsanbindung zum europäischen Ersatzteil-Zentrum des Automobilzulieferers ausgebaut: diese Fertigungsumfänge sollen in den kommenden Jahren sukzessive aus anderen europäischen Brose Standorten verlagert und in Hallstadt gebündelt werden.

Landrat Dr. Günther Denzler zeigte sich beeindruckt von dem hohen Standard in allen Unternehmensbereichen: „Ich freue mich außerordentlich über die Entscheidung, Hallstadt zum Headquarter für das weltweite Türgeschäft auszubauen und damit zur Standortsicherung beizutragen“. Hallstadts Bürgermeister Erwin Braun erinnerte an die Anfänge Ende der 80er Jahre, als Hallstadt im Wettbewerb mit dem Stammsitz Coburg und zahlreichen süddeutschen Kommunen den Zuschlag von Brose erhielt: „Der Erfolg von Brose ist ein großer Gewinn für die Menschen in der Region – insofern war es goldrichtig, dass wir damals so hart um die Ansiedlung gekämpft haben“.

Pressekontakt Kommunikation Brose Gruppe +49 9561 21 1188 E-Mail

Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg Max-Brose-Straße 1 96450 Coburg brose.com

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