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Coburg

Brose exportiert Ausbildung nach Michigan

Diplomatischer Besuch bei Brose: Der US-Generalkonsul in Bayern, William E. Moeller (3.v.l.), traf sich zu einem Meinungsaustausch mit dem Vorsitzenden der Brose Geschäftsführung, Jürgen Otto (2.v.l.). Über ihre Tätigkeit in dem Familienunternehmen berichteten die beiden US-amerikanischen Brose Mitarbeiter Todd Carlson (links) und Lorrie Dryer.

Coburg, 18.06.2013

Brose unterstützt die Einführung der dualen Berufsausbildung im US-Bundesstaat Michigan. Eine entsprechende Initiative stellte der Vorsitzende der Brose Geschäftsführung, Jürgen Otto, vergangene Woche dem US-Generalkonsul in Bayern, William E. Moeller, bei dessen Besuch am Coburger Standort des Familienunternehmens vor.

„Nordamerika ist für uns ein Markt mit hoher Attraktivität und langfristigem Wachstum", erklärte Otto während des Meinungsaustausches. Die vier Brose US-Standorte in Detroit, Tuscaloosa, Jefferson und New Boston mit ihren insgesamt rund 1.500 Mitarbeitern seien daher sehr wichtig für die weitere Entwicklung des Zulieferers. „Der entscheidende Erfolgsfaktor unseres Unternehmens ist, dass wir weltweit die gleichen Qualitätsstandards setzen – das gilt für unsere Produkte ebenso wie für die Qualifikation unserer Mitarbeiter. Wir haben uns deshalb entschlossen, das Erfolgsmodell der dualen Berufsausbildung in die USA zu exportieren", berichtete Otto.

Seit Juli 2012 arbeitet der Automobilzulieferer mit weiteren deutschen Unternehmen sowie Behörden und Kammern daran, eine Mechatronikerausbildung im US-Bundesstaat Michigan zu etablieren. Die Initiative wird durch den Gouverneur von Michigan, Rick Snyder, unterstützt. Der Politiker konnte sich im vergangenen Jahr bei einem Besuch des Brose Standortes Würzburg von der Qualität der Brose Ausbildung überzeugen.

Auch William E. Moeller zeigte sich bei seinem Rundgang durch den Brose Standort besonders beeindruckt von der Lehrwerkstatt und dem Konzept der Brose Junior Company. Wie der Diplomat erläuterte, hat sich auch der US-Präsident die Einführung einer dualen Ausbildung zum Ziel gesetzt. So bezeichnete Barack Obama in seinem Bericht zur Lage der Nation im Februar die deutsche Berufsausbildung als Vorbild für die Vereinigten Staaten.

Die Qualifizierungsmaßnahmen bei Brose gehen weit über die Ausbildung junger Menschen hinaus. Einen hohen Stellenwert nimmt dabei auch der Know-How-Transfer und persönliche Erfahrungsaustausch ein. Deshalb sind an den Zentralstandorten Coburg, Bamberg-Hallstadt und Würzburg zahlreiche ausländische Mitarbeiter tätig. Von ihren Erfahrungen am Coburger Brose Standort berichteten dem US-Diplomaten seine Landsleute Lorrie Dryer und Todd Carlson.

Seit April ist Lorrie Dryer hier für die kommenden drei Jahre im Kundenteam Sitzsysteme tätig. „Ich freue mich sehr über die Chance, in Coburg zu arbeiten. Durch die Nähe zur Entwicklung und zu den Brose Zentralfunktionen kann ich noch mehr über das Unternehmen lernen. Das hilft mir bei meiner beruflichen Weiterentwicklung. Außerdem will ich natürlich meine Deutsch-Kenntnisse verbessern", erklärte die US-Amerikanerin.

Pressekontakt Kommunikation Brose Gruppe +49 9561 21 1188 E-Mail

Brose Fahrzeugteile SE & Co. KG, Coburg 96450 Coburg

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