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Würzburg

Brose Würzburg: positiver Blick in die Zukunft

Brose-Würzburg-Pressegespräch-2015
Würzburg, 04.12.2015

Rund 100 Millionen Euro hat der Automobilzulieferer Brose seit der Übernahme der Elektromotorensparte von Continental / Siemens VDO im Jahr 2008 in Würzburg investiert. Davon flossen 80 Millionen Euro in neue Produktionsanlagen, für knapp 20 Millionen Euro wurden Gebäude modernisiert und umgestaltet. Der Standort ist eines der internationalen Headquarters der Unternehmensgruppe. Von Würzburg aus steuert Brose die weltweiten Aktivitäten im Geschäftsbereich Motoren sowie sieben Produktionswerke in Europa und Übersee. Darüber hat der Mechatronik-Spezialist am 4. Dezember 2015 bei einem Pressegespräch in Würzburg informiert.

Mit 1.850 Beschäftigten ist Brose der größte industrielle Arbeitgeber in Würzburg. Davon sind 80 Auszubildende in technischen und kaufmännischen Berufen oder duale Studenten. Seit der Integration des Werks in die Brose Gruppe hat sich die Zahl der Mitarbeiter am Standort um 300 erhöht. Würzburg ist nach Coburg und Ostrava in Tschechien der drittgrößte Standort des Unternehmens. „Wir sind auf einem guten Weg. Unsere Produktionsstätte trägt in diesem Jahr rund eine halbe Milliarde Euro zum Umsatz der Brose Gruppe bei“, so Werkleiter Jörg Rödel.

Auf dem 120.000 Quadratmeter großen Gelände fertigen rund 1.000 gewerbliche Mitarbeiter unter anderem Fensterheberaktuatoren, Kühlerlüftermodule, elektrische Parkbremsen, Lenkungsmotoren und Getriebeaktuatoren. Zudem stellt das Unternehmen in Würzburg Komponenten für Schwesterwerke weltweit her. So werden 65 Millionen Motorwellen im Jahr produziert. Die Verarbeitung findet entweder am Standort oder in einem der Motorenwerke der Gruppe statt.

Know-how in Fertigung und Entwicklung

Des Weiteren entstehen in Würzburg 25 Millionen Motoren pro Jahr, alle 15 Minuten verlässt ein Lkw das Werksgelände, um die Erzeugnisse zu den Kunden zu bringen. „Die Kernkompetenz von Brose im Bereich Motoren befindet sich am Standort Würzburg. Daher finden Anläufe neuer Produkte und Prozesse zunächst hier statt. Das Wissen und die Erfahrungen übertragen wir anschließend an Brose Produktionsstätten in aller Welt“, so Rödel.

Im Geschäftsjahr 2015 erwartet die Brose Gruppe einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Der Geschäftsbereich Motoren trägt dazu mit rund einer Milliarde Euro bei. In den nächsten zehn Jahren sieht der Automobilzulieferer im Bereich der Elektromotoren große Wachstumschancen.

Intelligente Lösungen für anspruchsvolle Trends

Der Grund hierfür liege in den Trends der Automobilindustrie – der zunehmenden Elektrifizierung im Fahrzeug und der Notwendigkeit der Hersteller, CO2-Emissionen zu reduzieren, erläutert Dr. Thomas Leicht, Stellvertretender Geschäftsführer Motoren Brose Gruppe. „Mit intelligenten Antrieben wie dem Kühlerlüftermodul, dem Heiz-/Klimagebläse, dem elektrischen Lenkungsantrieb und Aktuatoren im Antriebsstrang können schon heute bis zu 20 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer eingespart werden“, so Leicht. Produkte von Brose erhielten durch die Integration von Elektronik einen Mehrwert. Somit könne ein höherer Wirkungsgrad, eine optimalere Effizienz, weniger Bauraumbedarf oder ein geringeres Gewicht erreicht werden.

In Würzburg arbeitet jeder zehnte Beschäftigte an neuen Produkten und Prozessen. Dabei konzentriert sich der Mechatronik-Spezialist auf Funktionen und Systeme, die für mehr Sicherheit, Komfort und Effizienz im Fahrzeug sorgen. Um in der Entwicklung Zeit zu gewinnen und kostengünstig zu arbeiten, unterhält Brose ein eigenes Akustik-Labor und ein akkreditiertes EMV-Zentrum zur Messung der elektromagnetischen Verträglichkeit. Zudem setzt der Automobilzulieferer auf computergestützte Simulation.

Verantwortung zur Mitgestaltung

Zum Erfolg des Standortes und des Geschäftsbereichs leisten die Mitarbeiter den wesentlichen Beitrag. In Würzburg plant der Mechatronik-Spezialist weitere Einstellungen, vor allem von Ingenieuren in den Bereichen Entwicklung und Qualität. Das Unternehmen fordert eine hohe Einsatzbereitschaft, bietet seinen Beschäftigten aber auch Perspektiven zur Weiterentwicklung sowie Sozial- und Gesundheitsleistungen. Die Brose Arbeitswelt beinhaltet ein effizientes Umfeld, flexible Arbeitszeiten und ergebnisorientierte Vergütungsmodelle. Zudem betreibt der Zulieferer ein umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement: Neben Sportangeboten zählen dazu auch Informations- und Aktionstage, die darauf abzielen, die Gesundheit der Beschäftigten zu schützen und zu fördern. Für Fertigungsmitarbeiter wird derzeit in Würzburg ein neues Schichtmodell erprobt. Ziel ist es, die Arbeitszeiten zugunsten von Familie, Freizeit und Wohlbefinden zu gestalten.

Auch im sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Bereich engagiert sich Brose in Würzburg. Das Unternehmen unterstützt die s.Oliver Baskets, die Rimparer Wölfe und die Würzburger Kickers. Seit 2013 gibt es eine Kooperation mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Das Mozartfest erhält ebenfalls eine Förderung des Automobilzulieferers. Zudem profitiert die Station Regenbogen – die Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder in Würzburg e. V. vom Engagement des Familienunternehmens.

Pressekontakt Katja Herrmann Pressesprecherin Tages- und Wirtschaftsmedien Deutschland +49 9561 21 3430 E-Mail

Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG, Coburg Max-Brose-Straße 1 96450 Coburg

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