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Coburg

Brose fordert klare Entscheidungen von der Stadt Coburg

Coburg, 28.01.2021

Vor dem Hintergrund zahlreicher sanierungsbedürftiger Gebäude am ältesten Standort unserer Firmengruppe in Coburg gibt es seit Jahren Renovierungspläne.

Im Geschäftsjahr 2020 erlebten wir zwar coronabedingt einen Absatzrückgang von rund 17 Prozent, gleichzeitig konnten wir einen der größten Auftragseingänge in der Firmengeschichte verbuchen. Zusammen mit dem geplanten Joint Venture mit unserem Hauptkunden Volkswagen erwarten wir nun bis 2025 fast eine Verdoppelung des Geschäftsvolumens vom Vorjahr.

Aus diesem Grund hat unsere Zentrale Werksplanung unter Holger Schmidt nicht nur die Erneuerung veralteter Gebäude, sondern auch die Erweiterung unserer Räumlichkeiten im Geschäftsbereich Sitz sowie weiterer Zentralfunktionen geplant. Dazu gehört auch ein weiteres Parkhaus zur Verbesserung der angespannten Parkplatzsituation. In Summe erfordern diese Baumaßnahmen in den kommenden fünf Jahren Investitionen in Höhe von rund 130 Millionen Euro.

Ob diese Erweiterungen unter den schwierigen Bedingungen im Coburger Stadtgebiet oder auf dem von der Stadt Bamberg perfekt vorbereiteten Baugrundstück am Berliner Ring stattfinden, hängt nun von den Entscheidungen der Coburger Stadtspitze ab.

Für die Fertigung in Coburg gibt es aus dem Jahr 2018 eine Betriebsvereinbarung zur Beschäftigungssicherung. Bestandteil dieser Vereinbarung ist das Rationalisierungsprojekt Logistikzentrum an der Dieselstraße. Damit soll die aufwändige Zwischenlagerung von Materialien und Teilen für die Coburger Produktion in Ebersdorf vermieden werden. Das Logistikzentrum mit dem neuen Hochregallager soll von der B4 über die Uferstraße mit etwa 100 Lastzügen pro Tag angefahren werden. Die gleiche Fahrzeugmenge verlässt dann unseren Versand auf dem gleichen Weg, ohne den Verkehr und die Anwohner der Bamberger Straße zu belasten.

Natürlich wurde das neue Logistikkonzept im Vertrauen auf den 2016 von Landkreis und Stadt Coburg beschlossenen Ausbau der Engstelle im Weichengereuth getroffen. Der neue Stadtrat unter Oberbürgermeister Dominik Sauerteig hat dieses seit Jahrzehnten betriebene Projekt abgelehnt und sich damit gegen die Interessen der gesamten Wirtschaft und der Mehrheit der Bevölkerung gestellt. Die Betriebssicherheit unserer Materialver- und -entsorgung und schließlich die Sicherheit unserer Arbeitsplätze in der Coburger Produktion sind deshalb nicht mehr gewährleistet.

Bereits im Dezember letzten Jahres wurden unsere Baupläne in Coburg und Bamberg der Coburger Stadtverwaltung vorgestellt. Dabei wurde auf den engen Zeitrahmen für das Parkhaus an der Bamberger Straße als Voraussetzung für das Logistikzentrum hingewiesen. Die dafür notwendigen Genehmigungen werden schleppend beziehungsweise nur unzureichend erteilt.

Insofern erwarten wir uns von der heutigen Krisensitzung des Coburger Stadtrats keine konkreten Beschlüsse als Voraussetzung für die Realisierung unserer Vorhaben in Coburg, sondern nicht mehr als eine unverbindliche Absichtserklärung.

Die Stadtverwaltung und der Stadtrat in Bamberg haben dagegen alle Voraussetzungen für einen sofortigen Baubeginn geschaffen. Die Ansiedlung von Brose wurde dort mit mehr als 17 Millionen Euro für den Ausbau des Grundstücks und die Ertüchtigung des Flugplatzes gefördert.

Die Grundlage unserer langfristigen Entscheidungen über Arbeitsplätze und Investitionen und letztlich darüber, wo unsere künftige Firmenzentrale liegen wird, hängt von der Kooperationsfähigkeit und langfristigen Verlässlichkeit von Entscheidungen der Standortpolitik ab.

Das Investitionsvolumen für die möglichen Baumaßnahmen am Standort Coburg beträgt rund 130 Millionen Euro.

Das Investitionsvolumen für die möglichen Baumaßnahmen am Standort Coburg beträgt rund 130 Millionen Euro.

Videoanimationen der möglichen Baumaßnahmen in Coburg und Bamberg finden Sie hier:

Masterplan Brose Coburg

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Masterplan Brose Bamberg

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