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90 Jahre

Happy Birthday, Fensterheber!

1,4 Milliarden Fensterheber hat Brose in den letzten 90 Jahren hergestellt. Als Weltmarktführer produziert das Unternehmen in 38 Werken rund um den Globus. Weitere interessante Fakten gibt es hier.

90 Jahre Fensterheber

Aus keinem Auto wegzudenken

Vor 90 Jahren hat der Unternehmer Max Brose auf der 21. Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Berlin seinen Fensterheber für Automobile vorgestellt. Im gleichen Jahr startet in Coburg die Serienfertigung des sogenannten Atlas-Fensterkurbelapparats. Die anfängliche Jahresproduktion von Fensterhebern stellt Brose 90 Jahre später in weniger als einem Tag her.

Weltweit fertigt das Familienunternehmen heute in 38 Werken rund 70 Millionen Fensterheber – als Einzelkomponente oder Bestandteil von Türsystemen für alle namhaften Automobilhersteller. Zum Vergleich: Die Weltautomobilproduktion liegt 2018 bei rund 100 Millionen Fahrzeugen.

Historische Meilensteine

Vom Einzelerzeugnis zur Systemlösung

1928: „Atlas-Fensterheber“

Bereits 1926 lässt sich Max Brose seinen „Kurbelantrieb für versenkbare Fenster“ patentieren. Nach einigen Jahren des Experimentierens und Entwickelns beginnt 1928 die Serienfertigung des Brose Atlas-Fensterkurbelapparats in Coburg. Anstatt die Scheibe aufzuklappen oder aufzuschieben, lässt sie sich nun nach oben und unten bewegen. Durch den Einsatz einer Schlingfederbremse im Fensterheber gelingt es schließlich, das Autofenster in jeder beliebigen Position zu halten. Zu den ersten Kunden, die den Atlas-Fensterheber einsetzen, gehören Daimler, Volkswagen, Borgward und Llyod.

Atlas Fensterheber, Fenster, Brose, Historie

1956: „Fensterheber mit elektrischem Antrieb“ zum Nachrüsten

Dem amerikanischen Trend folgend, steigt in den 60er Jahren auch in Europa die Nachfrage nach mehr Komfort im Automobil: 1956 präsentiert Brose der Fachwelt den „Fensterheber mit elektrischem Antrieb“ zum Nachrüsten. 1963 geht der erste elektrische Fensterheber in Europa im BMW 3200 CS in Serie. Am 26. September 1978 feiert der Brose Standort in Coburg die Produktion des 100-millionsten Fensterhebers.

1986: Fensterheber-Elektronik

Mit der Markteinführung der ersten Fensterheber-Elektronik stellt Brose die Weichen für den Einstieg in die Mechatronik und bringt eine Weltneuheit auf den Markt: den elektronischen Einklemmschutz. Er verfügt neben den Komfortfunktionen „Automatiklauf“ und „Zentral-Schließen/-Öffnen“ über eine Sensorik, die Hindernisse erkennt und die Scheibe sofort absenkt. Das erste Fahrzeug, das mit diesem wichtigen Sicherheitsfeature ausgerüstet wird, ist der Opel Omega.

1987: Türsystem mit elektrischem Fensterheber

Mit der modular aufgebauten Fahrzeugtür betritt Brose technisch und logistisch Neuland. Das erste Türsystem mit elektrischem Fensterheber und Scheibe kommt 1987 im Audi 80 Coupé zum Einsatz. Die Brose Innovation verschafft den Automobilherstellern zahlreiche Vorteile wie geringere Kosten, verbesserte Festigkeit und vereinfachte Montage.

1996: Türmodul mit erweiterten Funktionsumfängen

Als erster Hersteller bringt Brose Türmodule, welche wesentliche Funktionen auf einer Trägerplatte vereinen, in den Markt. Sie umfassen neben Fensterheber auch Schloss, Zentralverriegelung, Lautsprecher und Kabelsatz. Das Familienunternehmen entwickelt sich nach und nach vom Spezialisten für Fensterheber zum Systemintegrator für die Kompletttür: Es werden Seitenairbag, Aufprallschutz, Türgriff und Schalter bis hin zu Teilen der Innenverkleidung integriert. Das erste Fahrzeug, das mit dem Brose Türmodul ausgestattet wird, ist der VW Passat.

Heute und morgen: mit Komfortfunktionen in die Zukunft

Der Weitblick von Max Brose hat sich für das Unternehmen ausgezahlt. Das Prinzip der Schlingfederbremse kommt noch heute in verschiedenen Brose Produkten zum Einsatz, unter anderem bei der manuellen Sitzhöhenverstellung und den elektrischen Heckklappenantrieben. Auch in Zukunft erwartet Brose mit innovativen Komfortfunktionen wie den 2017 vorgestellten selbsttätig öffnenden und schließenden Seitentüren weiteres Wachstum im Bereich Tür.

90er Jahre

Werbe-Highlights aus dem Archiv

Werbe-Anzeige zum elektrischen Fensterheber

Kurz & knapp: Dass gute Werbung wenig Worte braucht, zeigt die Brose Produktanzeige aus dem Jahr 1990. Mit einer ganzseitigen Anzeige im deutschen Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ läuft 1990 eine Werbekampagne für elektrische Fensterheber an.

Plakat in voller Größe zum Anschauen hier.

Werbefilm zum Einklemmschutz

Diese Kurzversion des Werbefilm zum Brose Einklemmschutz stammt aus dem Jahr 1996 und war auf verschiedenen Kundenveranstaltungen zu sehen.

Links

Weiterführende Informationen

Mehr zur Historie von Brose: Von Berlin über Coburg in die Welt

Mehr zu aktuellen Brose Produkten: Mechatronische Komponenten und Systeme für Automobile

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