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Shanghai/China & Detroit/USA

Gemeinsam automobile Zukunft gestalten

Shanghai/China & Detroit/USA, 20.08.2019

Jenny Xiang und Stefan Krug – zwei Menschen, die beispielhaft für Karrieren beim internationalen Automobilzulieferer Brose stehen. Beide verfolgen ein Ziel: das Auto von morgen noch sicherer, komfortabler und effizienter zu machen. Ein Gespräch über Familienunternehmen, Verantwortung und das gute Gefühl, persönliche Herausforderungen mit Rückendeckung zu meistern.

Links: Jenny Xiang, Präsidentin Brose China, rechts: Stefan Krug, Produktionsleiter Brose Nordamerika.

Frau Xiang, Herr Krug, Sie beide sind vor über 20 Jahren bei Brose in Franken eingestiegen. Was hält Sie so lange bei dem Unternehmen?

Stefan Krug: Die Dynamik von Brose hat mich sofort begeistert. Als ich 1998 begann, hatten wir acht Standorte, heute sind es 63 in 23 Ländern. Hinzu kommt der unbedingte Wille zur Spitzenleistung, der unsere Unternehmenskultur prägt. Ich genieße es, in einem Umfeld zu arbeiten, in dem ich gemeinsam mit anderen Visionen vorantreiben kann. Wir wollen gestalten, umsetzen, optimieren, nicht verwalten. Brose fördert diese Haltung, verbindet Leistung und Kompetenzen – unabhängig von Hierarchie und Alter. Das eröffnet Chancen für jeden. Der Erfolg gibt uns Recht – auch unsere Kunden bestärken uns darin. Weltweit ist jeder zweite Neuwagen mit mindestens einem unserer Produkte unterwegs. Das macht mich stolz und treibt mich an.

Jenny Xiang: Brose ist ein Familienunternehmen – für mich sind die wirtschaftliche Unabhängigkeit und das eigenfinanzierte Wachstum große Pluspunkte. Wir können es uns leisten langfristig zu investieren. Das Ziel: unsere Technologie- und Marktführerschaft bei mechatronischen Systemen für Fahrzeugtüren und -sitze sowie Elektromotoren weiter festigen und ausbauen. Daran arbeiten unsere Mitarbeiter kontinuierlich. Eine kurzfristig orientierte „Quartalsdenke“ gibt es bei uns nicht.

Lang- statt kurzfristig – profitieren auch Ihre Mitarbeiter davon?

Stefan Krug: In vielerlei Hinsicht: Vor allem nehmen wir als Führungskräfte uns die Zeit, sie zielgerichtet weiter zu entwickeln. Besonders attraktiv finde ich unser Laufbahnkonzept, das Spezialisten und Generalisten gleichermaßen anspricht. Wir trauen unseren Leuten viel zu und stellen sie vor Herausforderungen. Aber wir geben ihnen auch die Förderung, die sie brauchen, um Aufgaben zu meistern.

Jenny Xiang: Genau das habe ich nach meinem Maschinenbaustudium in Deutschland gesucht: einen Arbeitgeber, der mir eine langfristige Perspektive gibt – und Verantwortung. Ich wollte die Zukunft des Unternehmens aktiv mitgestalten, nicht nur das sprichwörtliche Rädchen im Getriebe sein. Schon nach zwei Jahren bekam ich den Auftrag, unser chinesisches Joint Venture Shanghai Brose Automotive Components mit aufzubauen. Eine große Chance …

… die Sie offenbar gut geschultert haben. Heute sind Sie Präsidentin von Brose China. Ticken Arbeitnehmer in China anders als in Deutschland?

Jenny Xiang: In unserem Headquarters Shanghai arbeiten Frauen und Männer aus 14 Nationen zusammen. Natürlich gibt es kulturelle Unterschiede. Junge, gut ausgebildete Chinesen wollen schnell Kompetenz aufbauen und Erfahrung sammeln. Es ist hier üblich, oft den Arbeitgeber zu wechseln. Trotzdem ist es uns gelungen, die Fluktuation niedriger zu halten als das Marktniveau. Das liegt meines Erachtens an unseren vielfältigen Trainings- und Förderprogrammen. Wer wachsen will, muss nicht wechseln.

Stefan Krug: Viele Brosianer – in China genauso wie in Nordamerika oder Deutschland – bleiben ihrem Unternehmen treu. Entscheidend hierfür sind auch die meiner Meinung nach sehr guten Arbeitsbedingungen, die wir an jedem Standort bieten. Das beginnt bei einem funktionalen Arbeitsumfeld, variabler Arbeitszeitgestaltung und viel persönlichem Freiraum. Hinzu kommt die Möglichkeit, Auslandserfahrung zu sammeln.

Unser Entsendungsprogramm beinhaltet interkulturelle Trainings, Sprachunterricht und vieles mehr für Mitarbeiter und deren Familien. Und noch ein Punkt spielt eine Rolle: Brose bezahlt nach Leistung, nicht nach der Zeit, die man im Büro sitzt, und beteiligt seine Mitarbeiter am Unternehmenserfolg.

Was muss ein Bewerber mitbringen, der zu Brose passt?

Jenny Xiang: Den Willen, Verantwortung zu übernehmen und offen sein für Veränderungen angesichts der dynamischen Entwicklung von Brose.

Stefan Krug: Offenheit, Flexibilität, Leistungsbereitschaft. Wir wollen immer besser werden. Dazu muss man sich ständig hinterfragen, gewohnte Wege verlassen. Unerlässlich ist ein ausgeprägter Teamgeist – darunter verstehe ich auch, sich in der globalen Zusammenarbeit einander zu respektieren und die kulturelle Vielfalt zu genießen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Zu den Personen:

Jenny Xiang verantwortet als Präsidentin Brose China die Aktivitäten auf dem wichtigen Wachstumsmarkt. Die 50-Jährige studierte Maschinenbau an der Universität Dortmund. Bei Brose startete sie als Fertigungsplanerin im Bereich Türsysteme in Hallstadt. Zwei Jahre später unterstützte sie den Aufbau des Joint Ventures Shanghai Brose Automotive Components.

Stefan Krug ist verantwortlich für die Brose Fertigungsstätten in den USA, Kanada und Mexiko. Der heute 55-Jährige studierte Maschinenbau und Produktionstechnik. Bevor er bei Brose als Assistent der Geschäftsführung begann, war er Bereichsleiter am Lehrstuhl Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik der Universität Erlangen/Nürnberg.

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