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Berlin

Beko-BBL: Brose Baskets sind nach Sieg bei Alba Berlin nun alleiniger Tabellenführer

Berlin, 13.12.2015

Dem Tabellenstand nach war das Duell der Erzrivalen die Partie des punktgleichen Tabellenzweiten Alba Berlin gegen den Spitzenreiter Brose Baskets. Doch im heißen Duell um den „Platz an der Sonne“ der Beko-Basketball-Bundesliga in der Berliner Mercedes-Benz-Arena war mindestens dreißig von vierzig Spielminuten fast ein Klassenunterschied zu spüren. Nicht ein einziges Mal war der Deutsche Meister aus Bamberg im Rückstand, führte zur Halbzeit schon mit 51:34 und brachte den 87:74 Auswärtssieg ungefährdet ins Ziel.

Von Beginn an diktierten die Brose Baskets mit ihrer aggressiven Verteidigung das Spitzenspiel und zwangen die Hausherren der Mercedes-Benz Arena immer wieder zu schweren Würfen. Zwar fanden die Trinchieri-Jungs vorne in den ersten fünf Minuten nur schwer ihren eigenen Rhythmus, doch die Bamberger behaupteten stets die knappe Führung (12:10). Doch als der Ball in der Offensive bei den Bambergern endlich flüssiger lief, machte der Deutsche Meister in den letzten vier Angriffen der ersten zehn Minuten einen 8:0-Lauf, die komfortable 20:10-Führung schon nach Viertel Nummer 1. Zur Freude und Jubel der rund 180 mitgereisten Bamberger Fans schaltete das Trinchieri-Team in der Offensive noch einen Gang hoch: Topscorer Brad Wanamaker (18 Punkte) und Co spielten Albas Defensive, von den zugelassenen Punkten her gesehen vor der Partie die beste Verteidigung der Liga, immer wieder mit mustergültigem Teambasketball aus. Und dann standen die Brose Baskets oft frei an der Dreierlinie und es klingelte im Berliner Korb. Nicolo Melli, Nikos Zisis und Patrick Heckmann trafen die Distanzwürfe, Darius Miller und Janis Strelnieks gleich zweimal, sieben von zehn Dreierversuchen erfolgreich in der ersten Halbzeit, mit einer überlegenen 51:34-Führung gingen die Brose Baskets in die Pause.

Alba Berlin kam besser aus der Kabine und zeigte eine Trotzreaktion – mit giftigerer Defensive reizten die Hausherren das Trinchieri-Team im dritten Viertel zu neun der insgesamt vierzehn Ballverluste. Alba verkürzte vor den letzten zehn Minuten auf 54:63. Doch der Ex-Berliner und Neu-Bamberger Leon Radosevic hievte im Schlussviertel mit sieben seiner insgesamt neun Punkte den Vorsprung wieder in den zweistelligen Bereich, spätestens mit seinem Dunking plus Bonusdreiwurf zum 70:56 beendete er das letzte Aufbäumen der Gastgeber. Binnen einer Woche haben die Brose Baskets nun die beiden Hauptkonkurrenten in der Beko-Basketball-Bundesliga, FC Bayern München und Alba Berlin, deutlich in die Schranken verwiesen.

Headcoach Brose Baskets Andrea Trinchieri: „Vorab bedanke ich mich ausdrücklich bei Alba Berlin. Wir waren seit Freitag hier und haben Gastfreundlichkeit auf einem super hohen Level erlebt. Das ist so nicht üblich und es zeigt, was Alba Berlin für eine erstklassige Organisation ist. Wir haben uns vorgenommen, gegen diesen harten Gegner unser bestes Spiel abzuliefern und vor allem in den ersten 20 Minuten ist uns das gelungen. Wir haben die Partie insgesamt sehr gut kontrolliert und Taylor und Cherry gut verteidigt, was ein Schlüssel zum Sieg war. Dieser wichtige Sieg sollte uns einen Push für die kommenden Spiele geben.“

Am Donnerstag, 17. Dezember 2015, steht in der EuroLeague das letzte Gruppenspiel an. Dinamo Banco di Sardegna Sassari gibt seine Visite in der Brose Arena ab, bislang haben die Italiener keines der bisher neun Spiele gewinnen können. Für die Brose Baskets, deren dritter Platz in der Gruppe und Einzug in das Top16 der EuroLeague schon feststeht, zählt also trotzdem nur ein Sieg.

Weitere Informationen unter www.brosebaskets.de, www.euroleague.net und www.beko-bbl.de.

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