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Bamberg

Brose Bamberg fegt FC Bayern mit 31 Punkten Differenz aus der Brose Arena

Bamberg, 06.11.2016

Was für ein Wahnsinnsspiel, was für ein Ausrufezeichen! Der Deutsche Meister Brose Bamberg hat den Herausforderer und Erzrivalen FC Bayern München in der easyCredit-Basketball-Bundesliga haushoch mit 90:59 deklassiert. Das Team aus der Landeshauptstadt war als bislang unbesiegter Tabellendritter in die Brose Arena angereist, aber das Trinchieri-Team war dem FC Bayern am Wochenende in allen Belangen überlegen und fuhr den auch in der höhe verdienten Sieg ein.

Knapp fünf Monate war der 3:0-Sweep her, als die Trinchieri-Jungs den FC Bayern im Playoff-Halbfinale auseinander genommen hatten. Seit der für die Münchner schmachvollen 65:96-Niederlage im dritten Halbfinale hat der Verein aus der Landeshauptstadt das gesamte Team umgekrempelt, den Trainer gewechselt und die Jagd auf den Deutschen Meister angesagt. Während der FC Bayern unter der Woche im Eurocup spielfrei war und sich acht Tage auf das Gipfeltreffen der Bundesliga vorbereiten konnte, hatten die Trinchieri-Jungs nach dem gigantischen Overtime-Sieg über Mailand in der Euroleague nur zwei Tage Vorbereitungszeit. Und die Bamberger mussten noch einen Schock verdauen: Kapitän Elias Harris (27) verletzte sich am Freitag im Training schwer am Meniskus, wird in dieser Woche operiert und fällt wochenlang aus. Doch was die Trinchieri-Jungs trotz dieser Vorzeichen am Sonntag zeigten, war ein ganz großes Ausrufezeichen an den Herausforderer aus der Landeshauptstadt.

Von der ersten Minute an zeigten die Bamberger eine Verteidigung der Extraklasse und verhinderten nach der 6:5-Führung fünf Minuten lang jeglichen Punkterfolg der Bayern, warfen sich schon in der 9. Minute eine zweistellige 15:5-Führung heraus. Zwar verkürzten die Gäste kurzzeitig auf 20:16, vor allem Topscorer Fabien Causeur konterte daraufhin und packte gegen die Bayern in der ersten Halbzeit sein gesamtes Repertoire aus: schneller Zug zum Korb, drei Dreier in Folge aus allen Spielsituationen heraus, tolles Auge für seine Mitspieler. Vierzehn seiner 17 Punkte machte der Franzose in Halbzeit eins und war damit zusammen mit Maodo Lo und Nicolo Melli (13 Punkte) der Hauptfaktor für die 43:29-Halbzeitführung.

Und die Bamberger verhinderten nach dem Seitenwechsel das Aufbäumen des FC Bayern gegen die Niederlage sehr effektiv: Unter dem Korb machten die Trinchieri-Jungs total dicht, achtmal blockten die Hausherren eigentlich einfache Korbleger der Münchener und nahmen den Gästen so jegliches Selbstvertrauen. Kontinuierlich setzten sich die Trinchieri-Jungs weiter ab, weil auch die jungen Deutschen ganz stark spielten: Patrick Heckmann machte neben 11 Punkten drei Blocks und sechs Rebounds, Spielmacher Maodo Lo wirbelte die Bayern-Defensive ein ums andere Mal gnadenlos aus und machte dabei 16 Punkte.

Headcoach Andrea Trinchieri: „Wir haben ein sehr gutes, bisher ungeschlagenes Team, besiegt. Wir haben mit viel Energie und clever agiert, das Spiel gut gelesen und meist richtig und schnell reagiert. Meine Mannschaft hat sich gegenseitig ausgeholfen und ist gute Spielzüge gelaufen, wir hatten acht geblockte Würfe und jeder hat gepunktet. Ich bin sehr glücklich über Maodo Lo, die Umstellung auf den europäischen Basketball ist nicht einfach, aber er ist sehr bereit zu lernen. Er hat heute wirklich sehr gut gespielt.“

Am Donnerstag, 10. November, ist der Deutsche Meister Brose Bamberg auswärts in der Euroleague gefordert: ab 18 Uhr stehen die Trinchieri-Jungs Darussafaka Dogus Istanbul und somit dem Team des Ex-Bambergers Brad Wanamaker gegenüber.

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