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Madrid

Brose Bamberg gehen bei Real Madrid 72:95 unter

Madrid, 20.12.2016

Dieses Spiel wird der Deutsche Meister schnell vergessen wollen! Mit 72:95 verlor Brose Bamberg beim Euroleague-Champion von 2015 - Real Madrid. 40 Minuten lang waren die Bamberger den „Königlichen“ unterlegen.

Neben dem Ausfall von Elias Harris (Knochenödem) musste Trainer Andrea Trinchieri kurzfristig auf den Topscorer der letzten beiden Partien, Fabien Causeur, verzichten. Der Franzose ist an einer Magen-Darm-Grippe erkrankt und konnte in der Barclaycard-Arena nicht für die Bamberger auflaufen. Überraschend nahm Headcoach Trinchieri Spielmachertalent Aleksej Nikolic in die Startfünf – doch das Experiment ging schief. Der Deutsche Meister erlitt einen Horror-Start. Kein einziger der ersten sechs Angriffe führte zu Punkten, zwei Ballverluste, vier Fehlwürfe – und die Madrilenen waren in diesen drei Minuten schon auf 11:0 enteilt. Selbst nach Andrea Trinchieris erster Auszeit besserte sich das nicht viel. Real spielte eine so starke Abwehr, dass die Bamberger sich nur ganz schwere Würfe herausarbeiteten oder kaum zum Korb durchdringen konnten. 9:24 nach dem ersten Viertel, 25:47 zur Halbzeit, die 8.200 Zuschauer sahen eine sehr einseitige Partie.

Das änderte sich auch nach der Halbzeit nicht: die Trinchieri-Jungs konnten sich auch im dritten Viertel gegen die hohe Niederlage nicht aufbäumen. Die Madrilenen erhöhten den Vorsprung auf 72:40, Anfang des Schlussviertels gar auf 76:40. In den letzten acht Minuten schalteten die Hausherren aber einen Gang runter, der Deutsche Meister betrieb vor allem in Person von Topscorer Lucca Staiger Ergebniskorrektur. Sechs von acht Dreierversuchen netzte der Scharfschütze ein, seine 18 Punkte bedeuteten ein neuen Karriererekord für den 28-jährigen. Auch Daniel Theis (15 Punkte) und Maodo Lo (13 Punkt) punkteten zweistellig. Das einzig Gute an der hohen Klatsche für die Bamberger war, dass sich die hohe Niederlage schnell abzeichnete und Andrea Trinchieri so seine Leistungsträger wie Nicolo Melli, Nikos Zisis, Janis Strelnieks oder Darius Miller nicht mehr als 13 bis 19 Minuten spielen ließ. Sie sollten dann morgen im Heimspiel gegen Olympiakos Piräus fitter sein.

Headcoach Andrea Trinchieri: „Madrid hat uns heute in den Hintern getreten. Das ist der Tiefpunkt unserer bisherigen Euroleague-Saison. Zum einen lag es an Real. Wir wussten, wie gut sie sind. Auf der anderen Seite aber haben wir nicht das gebracht, was wir eigentlich zu bringen im Stande sind: Keine Energie, nichts, gar nichts. Wir haben jetzt nur eine Möglichkeit: wir gehen zurück in die Trainingshalle, arbeiten das Spiel auf und schlagen am Donnerstag zurück.“

Bereits am Donnerstag, 22. Dezember 2016, steht das nächste Duell gegen einen Ex-Euroleague-Champion für die Trinchieri-Jungs an: ab 20 Uhr ist Olympiakos Piräus, Titelträger von 2013 und 2014, zu Gast in der Brose Arena.

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