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Bamberg

Brose Bamberg machen sich mit Sieg über Olympiakos ein schönes Weihnachtsgeschenk

Bamberg, 22.12.2016

Das war die beste Antwort, die der Deutsche Meister geben konnte! Nur 48 Stunden nach der heftigen 72:95-Klatsche bei Real Madrid hat sich Brose Bamberg vor dem heimischen Publikum in der Brose Arena sein eigenes Weihnachtsgeschenk gemacht und Olympiakos Piraeus mit 82:68 aus der Halle gejagt. Bamberg avanciert für die Griechen, Euroleague-Champion von 2013 und 2014, in der europäischen Königsklasse zum Angstgegner – in der ewigen Bilanz steht es nun 4:1 für Bamberg, unter Coach Trinchieri gewann der Deutsche Meister drei von drei Spielen.

Wahrscheinlich war die insgeheime Taktik von Trainer Andrea Trinchieri, bei der Niederlage in Madrid nach dem hohen Rückstand im ersten Viertel seine wichtigsten Spieler für die Partie gegen Olympiakos zu schonen, goldrichtig. Denn die Hausherren der Brose Arena kamen mit so viel Schwung, Energie und Spielfreude auf das Parkett, dass sie die 6.150 Bamberger Fans von der ersten Minute von den Sitzen rissen. Gegen Madrid musste Fabien Causeur noch mit Magen-Darm-Problemen passen, gegen Olympiakos war er der Mann der ersten Halbzeit: 17 Punkte bis zur Pause, zwei Rebounds, zwei Assists. Mit seinen ersten fünf Punkten legte der Franzose den Grundstein zur 11:0-Führung nach drei Minuten, das 23:13 nach zehn Minuten mitreißenden Offensivbasketballs war hoch verdient. Und die Bamberger legten nach: hinten machten sie den Griechen, wie bei den beiden herausragend starken Blöcken von Nicolo Melli (13 Punkte), das Leben schwer, vorne trafen sie aus allen Lagen. 67 Prozent Trefferquote gegenüber 37 Prozent bei Olympiakos, mit seinem zweiten Dreier machte Fabien Causeur einen 21-Punkte-Vorsprung klar (48:27). Mit 48:30 ging es unter Standing Ovation der Fans in die Kabine.

Der Tabellendritte der Euroleague wollte die Partie natürlich nicht herschenken. Olympiakos kam stark aus der Kabine und zwang Bamberg mit einer dichteren Abwehr zu einigen Ballverlusten sowie schwierigen Würfen. Der Vorsprung schrumpfte zum Ende des dritten Viertels auf 59:50. Janis Strelnieks startete das Schlussviertel mit einem Zweier, Darius Miller legte ein Vier-Punkte-Spiel, Dreier plus Bonusfreiwurf, zum 65:62 drauf. Der Amerikaner blühte nun auf, übernahm die Verantwortung in der Offensive und machte zehn der nächsten zwölf Bamberger Punkte. Mit seinem dritten von vier Dreiern im Schlussviertel machte Topscorer Miller (20 Punkte) beim 75:58 endgültig den Sack zu. Bamberg feierte einen grandiosen Heimsieg.

Headcoach Andrea Trinchieri: „Normalerweise schlagen gute Teams, die aus guten Spielern bestehen, nach schrecklichen und peinlichen Niederlagen zurück. Und das hat mein Team gemacht. Wir haben eine herausragende erste Halbzeit aufs Parkett gebracht, das war schon nah an der Perfektion sowohl offensiv als auch defensiv. Es wurde wie erwartet schwerer in der zweiten Halbzeit, aber meine Jungs haben nie die Kontrolle verloren, auch als Olympiakos unter zehn herankam. Ein großartiges Spiel, eine tolle Nacht, ein schönes Weihnachtsgeschenk für alle - gegen eine der besten Mannschaften in Europa. Olympiakos hielt die längste Siegesserie neben CSKA in der EuroLeague. Bis jetzt.“

Weihnachten wird kurz für die Trinchieri-Jungs, denn schon am 2. Weihnachtsfeiertag muss Brose Bamberg wieder ran: im Oberfrankenderby gegen den Tabellenvierten medi Bayreuth sind die Bamberger ab 15.30 Uhr gefordert. Vielleicht wird Coach Trinchieri Neuzugang Jerel McNeal einsetzen, der Spielmacher unterschrieb einen Zwei-Monats-Vertrag mit Option auf Verlängerung bis Saisonende beim Meister.

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