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Bamberg

Brose Bamberg verlieren Euroleague-Auftakt gegen Maccabi Tel Aviv

Bamberg, 12.10.2017

Trotz einer Niederlage waren viele starke Ansätze und viele Verbesserungen spürbar. Ein fünfminütiger Blackout im Schlussviertel kostete den Meister Brose Bamberg den Euroleague-Auftakt gegen Maccabi Tel Aviv. Die Gäste nehmen einen zu hohen 88:71 Sieg mit nach Hause.

Für die Fans begann die Partie gegen den dreifachen Euroleague-Champion aus Israel mit einem Schock. Der Kapitän Elias Harris hat sich erneut am gleichen Knie verletzt, wegen dem er bereits die halbe letzte Saison verpasste. Wie lange der 28-jährige Bamberger ausfällt, steht noch nicht fest. Trotzdem begann Brose Bamberg stark und sicherte sich dank Leon Radosevic und Bryce Taylor von Beginn an die Führung. Neuzugang Daniel Hackett zog einige Male energisch zum Korb und traf das 9:4 für die Hausherren. Auch in der Defensive machten die Trinchieri-Jungs einen guten Job, die Bamberger ließen im ersten Viertel nicht viele Maccabi-Punkte zu. Patrick Heckmann konnte mit zwei Freiwürfen die höchste Bamberger Führung von 20:12 herauswerfen. Im zweiten Viertel behauptete Bamberg zunächst die knappe Führung, aber nach Maodo Los Wurf zum 34:29 klappte offensiv zwei Minuten lang nichts mehr. Maccabi konterte mit einem 8:0-Lauf und der starke Leon Radosevic verkürzte zum 36:37-Pausenstand.

Im dritten Viertel überzeugte Bamberg vor allem durch eine verbesserte Leistung in der Defensive. Ricky Hickman schnappte einige Male den Maccabi-Jungs den Ball weg und Augustine Rubit und Leon Radesevic brachten die Bamberger Fans mit sehenswerten Blocks zum Jubeln. Vorne kämpften sich die Hausherren gegen die Maccabi-Defensive durch. Radosevic hielt mit sechs seiner zwölf Punkte Bamberg in Lauerstellung, worauf Topscorer Nikos Zisis mit seinem Dreier die erste Führung zurückholte. Ricky Hickman und Lucca Staiger erhöhten auf 59:55 zum Viertelende. Augustine Rubit, der mit 10 Punkte bei seinem Euroleague-Debut überzeugte, hielt den Vorsprung bei 63:59. Doch als Zisis zum 67:67 ausglich, taten sich die Bamberger zunehmend schwerer. Maccabis Pierre Jackson übernahm das Kommando, traf zwei schwere Dreier in Folge, bereitete zweimal mustergültig vor und netzte zwei weitere Distanzwürfe ein. Der 19:0-Lauf für Maccabi binnen fünf Minuten sorgte bei den Bambergern für ein kollektives Blackout. Das Euroleague-Auftaktspiel endete mit 67:86.

Coach Andrea Trinchieri: „Über 33 Minuten haben wir einen guten Job gemacht. Dann sind wir – warum auch immer – zusammengeschmolzen, konnten nicht mehr dagegenhalten. Maccabi hat einige schwierige Würfe getroffen, wir haben einige Fehler gemacht und haben uns damit ein Loch gegraben. Ich will mein Team nicht an den Pranger stellen, dass es mit großem Abstand verloren hat.“

Am Wochenende ist das Bamberger Team spielfrei in der Bundesliga, den zweiten Einsatz in der Euroleague haben die Trinchieri-Jungs am nächsten Donnerstag, 19. Oktober, ab 20Uhr bei Panathinaikos Athen.

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