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Kaunas

Brose Bamberg verliert das vierte europäische Spiel in Folge

Kaunas, 24.11.2016

Das litauische Kaunas bleibt für Brose Bamberg eine scheinbar uneinholbare Festung! Mit 72:86 kam der Deutsche Meister am Donnerstagabend bei Zalgiris Kaunas unter die Räder. Durch die siebte Niederlage in dieser Euroleague-Saison sind die Bamberger erst einmal auf den vorletzten Platz der Tabelle abgerutscht. Der Grund für die Niederlage hat ein Wort: Rebounds. 19 Mal gestatteten die Gäste den Hausherren, Bälle unter dem Bamberger Korb einzusammeln.

Dabei sah es mehr als ein Viertel lang sehr gut aus für die Gäste: Spielmacher Fabien Causeur machte sein bestes Viertel im Brose Trikot, zog oft zum Korb und schloss per Korbleger ab. Mit neun seiner insgesamt 12 Punkte hatte der Franzose großen Anteil an der 22:18-Führung nach den ersten zehn Minuten. Spielmacher Maodo Lo erhöhte mit zwei schönen Halbdistanzwürfen sogar auf 28:22 für Bamberg nach 12 Minuten. Doch ab dem Zeitpunkt nahm ein Problem der Trinchieri-Jungs mächtig Überhand: das Rebound-Verhalten vor allem unter dem eigenen Korb. Kaunas war ständig den einen Schritt schneller oder hatte die Hände stets flinker in Richtung Ball gestreckt: eigentlich zwang die gute Bamberger Defensive die Hausherren zu schwierigen Würfen, doch viermal in den letzten acht Minuten vor der Pause holten die Litauer ganz einfach den Rebound und schlossen schnell per zweiter Chance zu Punkten ab. Kaunas versenkte vier Dreier vor der Pause binnen zweieinhalb Minuten, das Trinchieri-Team ging mit 39:47-Rückstand zur Pause.

Und nach dem Seitenwechsel folgten gleich die nächsten Nackenschläge für die Bamberger: Dreier Kaunas, Leon Radosevic beim Korbleger geblockt, nächster Dreier der Hausherren. Ballverlust Janis Strelnieks, Korbleger Zalgiris – 39:55, garniert von drei weiteren Offensivrebounds der Hausherren. Mit 17 Zählern Rückstand ging es für das Brose Team ins Schlussviertel (54:71), vor allem Topscorer Daniel Theis (15 Punkte) und Janis Strelnieks (14 Punkte) stemmten sich mit aller Kraft gegen die Niederlage. Mit einem kleinen 9:2-Lauf verkürzte Bamberg auf 63:73 und schöpfte Hoffnung. Doch ein zweifelhaftes Foul von Theis hatte drei Freiwürfe zu Folge, Coach Trinchieri protestierte und bekam ein technisches Foul mit Freiwurf oben drauf, 63:77. Als dann Theis bei einem starken Korbleger auch statt Punkte ein Offensivfoul gepfiffen bekam und Kaunas postwendend zum 63:79 einnetzte, war die Partie entschieden.

Headcoach Andrea Trinchieri (Brose Bamberg): „Ein völlig verdienter Sieg von Kaunas. Der Schlüssel war der 40:21-Vorteil der Gastgeber bei den Rebounds. Wir hatten nicht die richtige Energie, die richtige physische Kraft, um dieses Spiel zu spielen. Wir sind gut gestartet, aber auswärts kann man nicht nur mit guten Wurfquoten überleben. Als unsere Dreierquote sank, machte Zalgiris einen Lauf, das war der Knackpunkt des Spiels. In jeder Situation, als ein Rankommen möglich war, haben wir entweder den Rebound nicht geholt, ein dummes Foul begangen oder sind einem freien Ball nicht hinterhergelaufen. So wird es schwer, in der Euroleague zu überleben.“

Am Wochenende haben die Jungs von Brose Bamberg spielfrei, die BBL-Partie des elften Spieltags gegen Göttingen war bereits vorgezogen worden. Dafür haben die Bamberger am Dienstag den Aufsteiger Rasta Vechta ab 20.30 Uhr zu Gast, das BBL-Spiel des 15. Spieltags wird wegen der doppelten Euroleague-Herausforderung in der Woche vor Weihnachten um drei Wochen vorgezogen.

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