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Bayreuth

Brose Bamberg verliert Oberfrankenderby erstmals seit 21 Jahren

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Bayreuth, 02.01.2018

Für Brose Bamberg beginnt das neue Jahr 2018 genauso enttäuschend, wie das alte 2017 endete: mit einer Niederlage trotz 15 Punkten Führung. Lokalrivale Medi Bayreuth zwang nach zwischenzeitlichem 9:24-Rückstand den Deutschen Meister mit viel Willen und Einsatzbereitschaft in die Knie. Durch die 75:85-Niederlage rutscht Bamberg in der Bundesliga-Tabelle auf Rang fünf ab.

Im ersten Viertel sah es überhaupt nicht danach aus, dass die Serie von 17 Derbysiegen in Folge von Brose Bamberg enden würde. Bamberg begann stark in der Defensive, der überragende Block von Patrick Heckmann im ersten Bayreuther Angriff gab die Marschroute vor. Bamberg wollte keine leichten Punkte zulassen und packte hinten hart zu, Bayreuth war davon beeindruckt und traf nur 15 Prozent der Würfe im ersten Viertel. Ganz anders die Bamberger: der Ball lief flüssig, die Trefferquote war mit fast 60 Prozent beeindruckend. Vor allem Daniel Hackett (12 Punkte) und Dejan Musli (10 Punkte) sorgten für die 21:9-Führung nach dem ersten Viertel. Doch nachdem Lucca Staiger drei Freiwürfe zum 24:9 verwandelt hatte, verloren die Bamberger in der Defensive Konzentration und Zuordnung. Zuerst lief bei Bayreuth Routinier John Cox heiß: der Cousin von Basketball-Legende Kobe Bryant war von den Bambergern fünf Minuten lang kaum zu stoppen und traf alle sechs Würfe aus dem Feld, Cox verkürzte für Bayreuth mit seinen 14 Punkten auf 28:29. Unter Druck reagierte Bamberg aber nervös, von dem Teamspiel des ersten Viertels war nichts mehr zu sehen, das Trinchieri-Team punktete bis zur Pause nur noch durch Einzelaktionen. Bayreuth ging mit knapper 38:36-Führung in die Pause.

Topscorer Ricky Hickman (13 Punkte) glich sofort nach Wiederanpfiff zum 38:38 aus. Bayreuth legte aber einen 7:0-Lauf zum 45:38 vor, den Daniel Hackett und Dorell Wright (11 Punkte) wieder ausgleichen konnten (47:47), auch den Sechs-Punkte-Rückstand nach dem dritten Viertel (61:55) konterte Bamberg durch Wright und sechs Zählern von Maodo Lo, beim 68:66 für Bamberg vier Minuten vor Ende stand die Partie auf Messers Schneide. Doch Bayreuth zeigte mehr Wille, mehr Einsatzbereitschaft und mehr Teamgeist: fünf Offensivrebounds ergatterten sich die Hausherren alleine in den Schlussminuten. Gabe York klaute Maodo Lo den Ball, traf den Dreier zur 71:68-Führung für Bayreuth. Und der überragende York krönte seine Leistung von 23 Punkten mit zwei weiteren Dreiern 100 Sekunden vor dem Ende zum 79:70. Bamberg konnte das nicht mehr drehen, Bayreuth gelang verdient der erste Derbysieg seit 1996.

Coach Andrea Trinchieri: „Bayreuth hat eine hervorragende zweite Halbzeit gespielt, wichtige Dreier getroffen und gewonnen. Wir hatten die Kontrolle, dann hat Cox 14 Punkte in neun Minuten gemacht, das hat uns das Momentum gekostet. Wir waren an beiden Enden des Feldes schlecht und haben es nicht verdient, zu gewinnen. Wenn man die Rebounds nicht holt und an der Dreierlinie abgeschossen wird, ist es sehr schwer, Basketball zu spielen und ein Basketballspiel zu gewinnen.“

Freitagabend steht das nächste Euroleague-Duell für die Jungs von Brose Bamberg an: Khimki Moskau mit seinem Superstar Aleksey Shved ist ab 20 Uhr zu Gast in der Brose Arena.

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