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Kaunas / Hagen

Brose Baskets mit Licht und Schatten am Wochenende

Kaunas / Hagen, 06.03.2016

Eine bittere Niederlage mussten die Brose Baskets am Freitagabend in der Euroleague hinnehmen, auswärts bei Zalgiris Kaunas verloren die Trinchieri-Jungs mit 73:75. Dafür gab sich der Deutsche Meister am Sonntagnachmittag bei Phoenix Hagen in der Basketball-Bundesliga keine Blöße und schlug die Hausherren ungefährdet mit 87:66. Da der FC Bayern gleichzeitig beim Tabellenschlusslicht MBC verloren hat, haben die Brose Baskets nun vier Siege Vorsprung in der Tabelle vor den Münchnern.

Haben sich die Träume vom Euroleague-Viertelfinale beim Deutschen Meister mit der 73:75-Niederlage bei Schlusslicht Zalgiris Kaunas erledigt? Mit nun zwei Niederlagen mehr als der Tabellenvierte Real Madrid wird es bei fünf Restspielen in der Euroleague ganz schwer mit der Viertelfinal-Qualifikation. Und das hat sich das Trinchieri-Team selber zuzuschreiben. Denn Kaunas war keineswegs besser als die Bamberger, die Litauer trafen weniger als 40 Prozent aller Würfe, vor allem nur einen von 14 Dreier-Versuchen. Doch die Bamberger nutzen die Abschlussschwäche der Hausherren nicht aus, ließen die Gastgeber im Gegenteil unter ihrem Korb immer wieder die Offensivrebounds holen. Achtzehnmal erarbeitete sich Kaunas so zweite oder dritte Wurfchancen – und trafen dann doch einige Würfe. Und trotzdem blieben die Bamberger bis Sekunden vor Schluss im Spiel: Routineer Nikos Zisis, schon 248 Euroleague-Einsätze hinter sich, hielt die Trinchieri-Jungs mit seinem persönlichen Rekord von 25 Punkten im Spiel, Brad Wanamaker glich zum 73:73 aus. Doch im folgenden Angriff verlor Wanamaker den Ball, Kaunas kam zur 75:73-Führung 16 Sekunden vor dem Ende. Die Trinchieri-Jungs hatten noch zwei Wurfchancen, doch Zisis und Janis Strelnieks trafen nur an den Ring.

Schon 43 Stunden später standen die Brose Baskets in Westfalen auf dem Bundesliga-Parkett, und Phoenix Hagen war der erwartet unbequeme Gegner. Vor allem in der Abwehr gingen die Hausherren der Enervie Arena gnadenlos hart zur Sache, so dass bei den Brose Baskets offensiv kein schöner Spielfluss aufkommen wollte. Immerhin konnten die Trinchieri-Jungs den 6:11 Rückstand schon bis zum Viertelende in eine 21:16-Führung ummünzen. Das zweite Viertel wurde überschattet durch eine Horror-Verletzung von Hagens DJ Covington. Der Amerikaner prallte im Spurt mit seinem Hagener Teamkollegen David Bell zusammen, und kugelte sich im Sturz das linke Knie um 90 Grad nach innen aus. Beiden Teams war in der Folge der Schock über die schwere Verletzung anzumerken, die Intensität vor allem in der Defensive ließ zunächst merklich nach. Bis zum Seitenwechsel setzten sich die Brose Baskets auch dank Topscorer Nicolo Melli (11 seiner 15 Punkte vor der Pause) auf 42:27 ab. Nach dem Seitenwechseln verkürzte Hagen noch einmal auf 32:42, Topscorer Daniel Theis (15 Punkte) und Patrick Heckmann und Lucca Staiger (jeweils 11 Punkte) ließen aber nichts mehr anbrennen und der Deutsche Meister enteilte immer weiter zum 87:66-Sieg.

Headcoach Brose Baskets Andrea Trinchieri: „Es ist ein Fehler, wenn man die Niederlage in Kaunas auf den letzten vergebenen Wurf schiebt. Es lag daran, dass wir einfach nicht gut genug gereboundet haben. Wenn du deinem Gegner 18 Offensivrebounds zulässt, dann kannst du nicht gewinnen. Zu Hagen - ich möchte eigentlich nur über D.J. Covington sprechen. Es ist bei so einer Verletzung hart, an andere Dinge zu denken. Wir sind zwar Profis, das ist unser Job. Aber es war heute so schwer. Meine ganzen Gedanken gelten DJ.“

Am Donnerstag, 11. März 2016, wollen die Brose Baskets in der Euroleague wieder einen Sieg einfahren, das Trinchieri-Team hat ab 20.00 Uhr den Olympiakos Piraeus zu Gast.

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