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Madrid

Brose Baskets unterliegen hauchdünn in Madrid

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Madrid, 30.12.2015

Die Brose Baskets mussten sich am ersten Spieltag der TOP16 der Turkish Airlines Euroleague mit 79:82 bei Real Madrid geschlagen geben. Beim amtierenden Champion agierte der deutsche
Meister in der ersten Halbzeit vor allem defensiv enorm stark, so dass mit einer Zehn-Punkte-Führung (40:30) die Seite gewechselt wurden. In der zweiten Hälfte fand Madrid allerdings besser ins Spiel und hatte vor allem in Sergio Rodriguez den entscheidenden Mann. Der spanische Nationalspieler erzielte insgesamt 22 Punkte, darunter auch den spielentscheidenden Dreier 8,2 Sekunden vor Schluss. Bei den Brose Baskets trafen Wanamaker (17), Zisis (13), Strelnieks (13) und Radosevic (12) zweistellig. Das Reboundverhältnis war ausgeglichen (33:33), Bamberg gab einen Assist mehr als Madrid (16:15).

Andrea Trinchieri: „Wir haben verloren, da Rodriguez einen Wahnsinns-Dreier gegen einen 2,10m großen Spieler direkt vor ihm getroffen hat. Daher muss ich sagen: "Bravo, Sergio!"
Eine Niederlage ist immer eine Niederlage, ein Sieg immer ein Sieg. Meine Mannschaft hat heute aber mit dem richtigen Spirit und der richtigen Einstellung gespielt. Wir machten einige Fehler und sind von Nocioni und Rodriguez bestraft worden. Wir kamen hierher wie Cinderella. Wir haben nur drei Spieler mit TOP16-Erfharung, alle anderen sind Neulinge. Aber ich glaube, wir haben heute guten Basketball gespielt, waren eine ernstzunehmende Mannschaft. Am Ende fehlte uns eine Aktion: vorne, hinten, ich weiß es nicht. Das Wichtigste aber ist, dass meine Spieler, als ich in die Kabine kam, richtig wütend waren, anstatt sich zu freuen, dass sie so gegen den amtierenden Champion gespielt haben. Ich bin stolz auf meine Spieler.“

Ohne die verletzten Elias Harris (Bauchmuskelverletzung) und Lucca Staiger (Rippenbruch nach einem Zusammenprall mit dem Ludwigsburger Royce O’Neal) nach Madrid angereist, begannen die Brose Baskets mit folgender Starting Five: Brad Wanamaker, Nikos Zisis, Darius Miller, Nicolò Melli und Leon Radosevic. Letzterer war auch mit erfolgreichen Freiwürfen für die ersten Bamberger Punkte zuständig, die Brad Wanamaker kurz darauf per Dreier ausbaute (2:5, 2.). Der deutsche Meister stand in der Anfangsphase vor allem in der Verteidigung gut, ließ Madrid kaum zu einfachen Würfen kommen. Radosevic, Miller und Zisis (4) sorgten vier Minuten vor Ende des ersten Viertels mit einem 8:0-Lauf für eine Neun-Punkte-Führung (4:13, 6.). Die Hausherren antworteten zwar ihrerseits mit einem 5:0-Lauf, jedoch ließen sich die Brose Baskets nicht aus ihrem Konzept bringen. Nach zehn Minuten führten sie mit 13:19.

Carroll traf zu Beginn des zweiten Abschnitts für Madrid; Strelnieks (4) und Wanamaker antworteten für die Brose Baskets und brachten die Gäste erstmals zweistellig in Front (15:25,12.). Und weiter bestimmten die Bamberger das Spiel. Fünf Punkte von Patrick Heckmann brachten beim 17:30 sechs Minuten vor der Halbzeit die bis dato höchste Führung. Nach wie vor spielte der deutsche Meister eine hervorragende Verteidigung. Madrid kam – wenn überhaupt – durch schwere Würfe oder Freiwürfe zu Punkten. In der Offensive stand einmal mehr das Teamspiel im Vordergrund. Bis auf Nikolic und Theis konnte sich jeder eingesetzte Spieler bereits Mitte des zweiten Viertels in die Scorerliste eintragen. Zur Pause führten die Brose Baskets mit zehn Punkten, stand es 30:40. Bester Werfer bisher war Brad Wanamaker mit neun Zählern, Leon Radosevic griff sich fünf Rebounds.

Das dritte Viertel eröffnete Nikos Zisis, Rodriguez war im Gegenzug per Dreier erfolgreich (33:42, 21.). Der Spanier war es auch, der die nächsten Minuten für seine Mannschaft prägte: ein weiterer Dreier, dazu ein Korbleger – Madrid war wieder auf sechs Punkte dran (38:44, 23.). Ein Drei-Punkt-Spiel von Zisis und ein Heckmann-Dreier bescherten den Brose Baskets Mitte des Viertels das 42:50. Aber Madrid legte jetzt vor allem Offensiv eine Schippe drauf. Dreier von Ayon, dazu Doncic und abermals Rodriguez brachten die Hausherren wieder ins Spiel (53:55, 27.). Brad Wanamaker unterbrach mit seinem zweiten Dreier des Abends zum 53:58 den 6:0-Lauf der Gastgeber. Die legten durch Rodriguez und Ayon aber nochmals nach. Die letzten
Punkte gingen auf das Konto von Darius Miller, der seiner Mannschaft beim 57:60 damit eine Drei-Punkte-Führung vor dem letzten Viertel bescherte.

In den letzten zehn Minuten ging Real Madrid nach Punkten von Reyes und Nocioni erstmalsüberhaupt in dieser Partie in Führung (61:60, 33.). Die Brose Baskets brauchten knapp drei Minuten, um durch Nikos Zisis erstmals im Schlussabschnitt zum Korberfolg zu kommen.
Der Offensivzug der Madrilenen war jetzt in Fahrt. Maciulis, Carroll und Rodriguez sorgten Mitte des Viertels für eine Sieben-Punkte-Führung für die Hausherren (69:62, 35.). Doch der deutsche Meister zeigte Moral. Daniel Theis brachte die Gäste wieder auf zwei Zähler ran, Janis Strelnieks glich kurz darauf durch zwei verwandelte Freiwürfe aus (70:70, 37.). Ebenfalls zwei Freiwürfe von Maciulis und ein Nocioni-Dreier brachten Real Madrid zwei Minuten vor Ende beim 75:70 aber auf die Siegerstraße; dachten zumindest die 9283 Zuschauer. Doch die Brose Baskets hatten Janis Strelnieks. Der Lette erzielte fünf Punkte in Folge und glich bei noch verbleibenden 72 Sekunden zum 75:75 aus. Es blieb ausgeglichen, ehe Sergio Rodriguez mit seinem dritten Dreier acht Sekunden vor Schluss den 82:79-Sieg für Madrid sicherstellte.

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