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Málaga

EuroLeague: Brose Baskets treffen stark, verlieren trotzdem knapp in Malaga

Málaga, 14.10.2015

Da war einfach mehr drin für die Brose Baskets: 40 Minuten lang sportlich auf Augenhöhe, dennoch knapp verloren: mit dem 71:76 ist der Deutsche Meister bei Unicaja Malaga mit einer Niederlage in die EuroLeague gestartet. Der Grund lag vor allem am Reboundverhalten: Unglaubliche 17 Offensivrebounds ließen die Trinchieri-Jungs den Andalusiern zu, dadurch hatte Malaga 20 Würfe mehr auf den Korb abfeuern können.

In fast allen Statistiken zum Spiel waren die Brose Baskets besser als die Andalusier, nur zwei Sachen ragten negativ bei den Trinchieri-Jungs heraus: die 17 Offensivrebounds der Spanier und die 15 Ballverluste der Bamberger. Nur dadurch konnten die Hausherren im Palacio de Deportes ihre schwächeren Wurfquoten (30 Treffer bei 66 Versuchen, 45%) gegenüber den Bambergern kaschieren. Doch die starken 58 Prozent Treffer der Trinchieri-Jungs (27 Körbe bei 46 Würfen) reichten nicht zum Sieg.

Dabei sah es vor allem in der ersten Halbzeit gut aus für den Deutschen Meister, zweimal kamen die Bamberger nach einem Rückstand schnell zurück: das 12:18 egalisierte Gabriel Olaseni (6 Punkte) zum 18:18 nach dem ersten Viertel. Den 22:27-Rückstand kurz danach konterte das Trinchieri-Team mit seiner stärksten Phase: Janis Strelnieks Korbleger plus Bonusfreiwurf, Dunking von Darius Miller, der Dreier von Nicolo Melli, das war ein 12:0-Lauf der Bamberg und eine 34:27-Führung. Aber Malaga stellte nach einer Auszeit in der Defensive um, und forcierte so die Ballverluste im Spielaufbau der Bamberger. Die Folge waren zwei Minuten ohne Korberfolg für das Trinchieri-Team und der 34:36-Halbzeit-Rückstand.

Vor allem nach dem Seitenwechsel wurden die beiden Ursachen für die Bamberger Niederlage deutlich: immer wieder kamen die Andalusier zu zweiten oder gar dritten Würfen und dann den Korberfolg, während der Deutsche Meister vorne den Ball verlor und nicht punkten konnte. Nach Viertel drei hieß es 49:63 gegen Bamberg. Besonders EuroLeague-Routinier Nikos Zisis (230. Spiel in der EL) stemmte sich gegen die Niederlage, der Grieche traf alle seiner Korbleger und zwei Dreier für 16 Punkte, doch näher als beim 69:74 durch den Dreier von Janis Strelnieks (13 Punkte) und dem Korbleger von Brad Wanamaker (10 Punkte) zum 71:76-Endstand kam Bamberg nicht mehr ran.

Headcoach Brose Baskets Andrea Trinchieri: „Glückwunsch an Unicaja für einen verdienten Sieg. Das Hauptproblem war unser defensiver Rebound. Mir ging es nicht um die offensiven Rebounds, ich habe meinen Spielern gesagt, kümmert euch um die defensiven Rebounds. An einem so schwierigen Ort wie Malaga musst du um jeden einzelnen Rebound kämpfen. Das zweite Problem für uns war Kuzminskas. Es war sehr schwer für uns, ihn zu verteidigen."

Am Sonntag, 18. Oktober, geht es für die Brose Baskets gleich in der Beko-Basketball-Bundesliga weiter: ab 17 Uhr startet das Auswärtsspiel bei der BG Göttingen.

Weitere Informationen unter www.brosebaskets.de und www.beko-bbl.de.

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