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Frankfurt am Main

Heroes Of Tomorrow unterliegen SKYLINERS

Frankfurt am Main, 22.10.2017

medi bayreuth schaffte es leider nicht, an die starke Leistung bei dem Sieg auf europäischem Parkett gegen SIG Strasbourg anzuknüpfen. Nach einem guten Start kam Frankfurt durch ein schnelles 8:0 ins Spiel. Bei der zwischenzeitlichen 9:4 Führung war es zunächst immer wieder Jonas Wohlfarth-Bottermann, der für die Hessen punkten konnte. Offensiv musste sich medi zunächst mit einer aggressiven Frankfurter Zonenverteidigung auseinandersetzen. Dennoch schaffte es das Team von Raoul Korner, in der achten Minute den 14:14 Ausgleich zu erzielen. Die SKYLINERS hatten jedoch das bessere Ende auf ihrer Seite und gingen mit vier Zählern Vorsprung in die erste Pause.

Durch einen wichtigen Dreier brachte Frankfurts Topscorer, Philip Scrubb, sein Team weiter in Führung. In der 13. Minute feierte John Cox sein Comeback, er sollte später für wichtige Impulse sorgen. Zur Mitte des Viertels konnte Mike Morrison gleich zweimal nach erfolgreichem Korb an die Freiwurflinie, er hängte dabei Assem Marei sein frühes drittes Foul an. In dieser Phase konnten die Bayreuther vor allem Philip Scrubb kaum stoppen. Der Kanadier sorgte in der 17. Minute für die erste zweistellige Führung der Hausherren. Zur Pause führten die Frankfurter verdient, weil sie aus allen Distanzen besser trafen und sich weniger Fehler leisteten.

Auch nach der Pause blieben zunächst die Hessen die treibende Kraft. Philip Scrubb, den medi anschließend komplett aus dem Spiel nehmen konnte, sorgte in der 23. Minute für einen Vorsprung von 20 Zählern. Dann aber drehte sich das Spiel ein wenig. De'Mon Brooks setzte wichtige Akzente, James Robinson traf einen der seltenen Dreier - nur noch 52:39. In der anschließenden Auszeit fand Frankfurts Trainer Gordon Herbert noch nicht die richtigen Worte, denn die Heroes Of Tomorrow machten weiter Druck. Mit deutlich besserer Defensive kämpften sich die Gäste zurück und verkürzten auf sieben Zähler nach 30 Minuten.

Frankfurt zog zu Beginn des letzten Viertels wieder auf zehn Punkte davon. Mit seiner Routine verhalf dann John Cox dem Team zu neuer Luft. Cox sorgte für Stabilität, traf schwere Würfe und hatte großen Anteil daran, dass die Gäste zum 65:65 Ausgleich durch Robin Amaize kamen. Die Wende sollte den Oberfranken allerdings nicht mehr gelingen. In der umkämpften Schlussphase nutzten die SKYLINERS ihre Chancen und sicherten sich den 68:72.

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